31.12.2006

Vox populi statt res publica

“Bürgerjournalismus”, “Leserreporter”, “User-generated content” – die Medienbegriffe des Jahres. Hier wird die “Demokratisierung der Medien” gefeiert. Nur eine Frage: Könnte es sein, dass diese Demokratisierung der Demokratie schadet, wenn man sie zu Ende denkt? Wenn alle durcheinanderreden, hört niemand mehr zu.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »
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3 Kommentare zu “Vox populi statt res publica”

  1. boris_p

    Bravo! Frohes Bloggen und einen guten Start am 02. Januar wünscht

    Boris Pieritz

  2. Michalis

    Zuende gedacht ergibt sich zunächst einmal eine Verknappung des Gutes Zuhörer/Zuschauer/Leser, und der damit verbundene Konkurrenzkampf der Medien wird im ersten Schritt zwei Folgen haben: Den Versuch, mit Sensationen zu locken (funktioniert jetzt schon und sehr gut, ist nur unzuverlässig und teuer, weil die Zuschauer zum nächsten Medium wechseln, wenn die Situation mal wegbleibt) und zweitens zur Verbesserung der Qualität, weil in der Vielfalt der Schreimedien die Übersicht verloren geht, und man Profis braucht, die den Weg weisen können. Das ist zeitintensiv, braucht Durchhaltevermögen und die besten Köpfe, aber um die auszubilden ist diese Akademie ja wohl auch geschaffen worde, oder nicht? Viel Erfolg jedenfalls bei der Ausbildung der Profis von Morgen.

  3. tatepilot

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