24.1.2007

Eine gute Frage

Journalistenschülerin Margita Feldrapp schreibt über das Seminar von Nikolaus Blome, Leiter der Parlamentsredaktion der “Bild”: Viele Journalisten sind eitel – na und? Schwierig wird’s erst, wenn persönliche Dünkel zum Fallstrick bei der Arbeit werden, sagt Nikolaus Blome. Er hat die Symptome der Eitelkeit bei der Bundespressekonferenz studiert: Kompliziert fragen, die Antworten vorwegnehmen, sich in unwichtigen Details verheddern. Und das alles nur, um das eigene Wissen zur Schau zu stellen und in den Genuss zu kommen, sich selbst reden zu hören. Blomes Erfahrung: Aussagekräftige Antworten gibt es auf Fragen ohne Adjektive und Nebensätze. Na dann, lernen wir von der Sendung mit der Maus!

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Medienmacher zu Besuch | 1 Kommentar »
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Ein Kommentar zu “Eine gute Frage”

  1. G.K.

    Ob man, wie Blome meint, auf Fragen ohne Adjektive und Nebensätze immer aussagekräftige Antworten bekommt, wage ich ja zu bezweifeln. Wertet man keine – oder eine ausweichende – Antwort als aussagekräftig (verwertbar), dann seis drum.
    Aus meiner Erfahrung weiß ich, das dies nicht immer der Fall ist. Zuviel reden sollte der Frager dennoch nicht.

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