Will Stefan?
Lieber Stefan Niggemeier,
ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Ehrlich. Ein Monat jepblog bei der, gottogottogott, Axel Springer Akademie, viele Beiträge, viele Kommentare – und Sie hatten immer noch nicht zugebissen. Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet: Hat der Mann womöglich nichts auszusetzen, nicht einmal ein klitzekleines bisschen? Machen wir etwas falsch?
Jetzt bin ich beruhigt, es geht Ihnen gut, der Beißreflex funktioniert noch. Hab mich amüsiert, schreiben können Sie ja wirklich. Der Inhalt allerdings… Wie wär’s? Kommen Sie doch mal vorbei, ich lade Sie ein: 90 Minuten Diskussion mit den Schülern, Thema Medienjournalismus, Fragen über Gut und Böse, Verantwortung und warum man in Ihrem Bildblog nicht mal kommentieren darf (geschweige denn schrüben, äh, schreiben).
Einverstanden?
Autor: jep Kategorie: A bis Z | 42 Kommentare »
Tags: Stefan Niggemeier; Medienkritik
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Am 31. Januar 2007 um 14:08 Uhr
Muss man denn in einem Blog kommentieren können?
Am 31. Januar 2007 um 14:30 Uhr
@ erforderlich:
Ja.
Lesenswert in diesem Zusammenhang: Die Ausführungen von Jeff Jarvis über einen Blog-Kommentar-Streit bei der Washington Post:
http://www.buzzmachine.com/index.php/2006/01/24/the-ethic-of-interactivity/
Am 31. Januar 2007 um 14:39 Uhr
Sehr geehrter Herr Peters,
danke für Ihr womöglich nett gemeintes Angebot!
Aber die Art, wie Sie lapidar schreiben “Der Inhalt allerdings…”, ohne sich mit diesem Inhalt auch nur im Ansatz auseinanderzusetzen; die Art, wie Sie persönlich in der Vergangenheit mit meinen journalistischen Anfragen umgegangen sind; die Art, wie Vertreter der Axel-Springer-AG uns bei BILDblog seit zweieinhalb Jahren in verschiedener Weise diffamieren, mal als lächerliche Internet-Spinner, mal als gegen den Pressekodex verstoßende Kommerz-Maschine — all das lässt mich daran zweifeln, dass Ihnen an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit mir und meiner Kritik gelegen ist.
Und für einen netten PR-Gag für Ihre Akademie fehlt mir nicht nur die Zeit.
Aber ich frag gerne für Sie den Herrn Schultheis, vielleicht hat der ja auch keine Lust.
Am 31. Januar 2007 um 14:50 Uhr
Mensch, jetzt hab ich’s verstanden: In Blogs MUSS man kommentieren können, aber man BRAUCHT kein eigenes haben, wenn man mal was bloggen will, jedenfalls nicht, wenn man noch in Ausbildung ist. Dann fragt man einfach den Chef, ob der das mal online stellt.
Könnte der Crossmedia-Experte der Axel-Springer-Akademie noch einmal einen Blick auf diese Formulierung werfen – nicht, dass ich mir da für die Zukunft was Falsches merke.
Am 31. Januar 2007 um 14:53 Uhr
@ erforderlich und Ansgar Mayer:
Nein.
Lesenswert in diesem Zusammenhang: Die Ausführungen von Neville Hobson und Dave Winer (immerhin einer der Urvaeter des Bloggens):
http://www.nevillehobson.com/2007/01/02/the-emotional-description-of-a-blog/
http://www.scripting.com/2007/01/01.html#theUneditedVoiceOfAPerson
Was interessanterweise dieses “Blog” von der Definition ausschliessen wuerde da es sich soweit ich es auf die Schnelle sehen kann nicht um die “unedited voice of a person” handelt.
Am 31. Januar 2007 um 15:12 Uhr
@ Peer:
Uih, Herr Schader, warum sind Sie denn so aggressiv unterwegs?
Wer hat denn behauptet, dass die Journalistenschüler keine eigenen Blogs haben? Diese müssen sich ja deshalb – wie Ihre wunderbare Seite – nicht gleich unter dieser Domain wiederfinden. JEPBLOG hat genau einen Autor, daraus macht hier niemand ein Geheimnis.
Und ansonsten ist unser Blog so transparent und selbstbewusst, dass alle Besucher herzlich zum Kommentieren eingeladen sind. Auch voreingenommen und herablassend gegenüber Nachwuchsjournalisten, die sie nicht einmal kennen und – wie im Falle von Stefan Niggemeier – offenbar auch nicht kennenlernen wollen.
Am 31. Januar 2007 um 15:32 Uhr
Ob die Journalistenschüler das gut finden, Herr Ansgar, dass Sie Peer Schader und Niggemeier auf so durchschaubare Art das Wort im Mund herumdrehen? Gegen ihre Schüler hat N. ja gar nichts, aber aus guten Gründen ein Problem mit dem Axel-Springer-Verlag. Ich finde, Sie sollten die Schüler wirklich aus dem Spiel lassen. Die sind froh, ein Volontariat ergattert zu haben. Und wenn die Ausbildung dann durch ist, können sie ja RICHTIG durchstarten: Bei der FAZ oder der Berliner Zeitung oder der Zeit oder dem Tagesspiegel oder der FAS oder… habe ich etwas vergessen?
Am 31. Januar 2007 um 15:40 Uhr
Lustig. Als ob jemand ersthaft mit “Journalisten” aus dem Hause Axel-Springer diskutieren möchte. Wenn ich nochmal an die (hier bitte geeignetes Adjektiv einsetzen) Kampagnen gegen Herrn Seehofer, Herrn Lammert, Frau Kekilli, Frau Roche u.v.m. erinnern dürfte.
Kann man sich da überhaupt noch morgens selbst im Spiegel ansehen?
Am 31. Januar 2007 um 15:57 Uhr
Oder wir starten durch bei der WELT, bei der BILD, beim Abendblatt, bei der Hörzu, bei der Computer BILD, bei der Sport-BILD…
Am 31. Januar 2007 um 15:58 Uhr
Wird von Ihnen hier etwa gerade eine Diskussion angeregt?
Übrigens muss man in einem Blog natürlich nicht kommentieren können. Die Kommentar-Funktion ist eine Option, welche von Blogs wie Bildblog oder aber diversen Welt-Blogs aus unterschiedlichsten Gründen nicht genutzt wird.
Am 31. Januar 2007 um 16:15 Uhr
Lieber Herr Mayer,
ich weiß nicht, was an meiner Kritik (oder der des Kollegen) “voreingenommen und herablassend” gewesen sein soll. Ich jedenfalls halte es für bedenklich, wenn Medien (bzw. deren Pflichten) z.B. mit Supermärkten verglichen werden, und das in einem Blog geschieht, das u.a. Journalistenausbildung zum Thema hat.
“Hier wird über Journalismus diskutiert”, steht oben im Kasten. Los geht’s: Wer glaubt, dass Medien mit Supermärkten zu vergleichen sind? Sind Chefredakteure dann Filialleiter? Bedeutet das, wir können Medien auch genauso behandeln – z.B. in regulatorischer Hinsicht? Und brauchen Supermarktangestellte dann die gleichen Rechte wie Redakteure? Frage ich einfach mal so.
Am 31. Januar 2007 um 16:19 Uhr
herr niggemeier,
entschuldigen sie, dass hier der eindruck entstanden ist, sie könnten evtl für die verschiedensten dinge lust und vor allen dingen jeeeeede menge zeit haben.
nun wissen wir, dass sie auch in zukunft lediglich hinter ihrer blog-hecke liegen wollen und sich nicht in die löwen-höhle trauen. bedauerlich. hätten sie doch hier die gelegenheit, uns noch “unverdorbene” akademie-studenten auf den rechten weg zu bringen.
Am 31. Januar 2007 um 16:30 Uhr
@ Stefan Niggemeier
„Als Journalist hilft es einem doch immer, auch die andere Seite zu hören. Und mit den Leuten, die es betrifft, reden zu können. Hinterher sind alle schlauer.“
Das haben Sie gesagt (http://www.netzeitung.de/feuilleton/39fragen/455824.html). Und Sie haben recht damit. Umso bedauerlicher, dass Sie jetzt mit den Leuten, die es betrifft, über Ihre Kritik (die auf so vielen „offenbar“, „scheinen“ und „mutmaßlich“ fußt) nicht reden wollen. Hinterher wären alle schlauer gewesen.
Wenn Sie es sich noch einmal anders überlegen sollten: gern.
Am 31. Januar 2007 um 16:38 Uhr
@Peer:
voreingenommen und herablassend ist die Art und Weise wie Herr Niggemeier in seinem eigenen Blog über die Akademie als solche schreibt. Mir persönlich fehlen wenigstens ansatzweise hieb- und stichfeste Argumente! Natürlich fällt es leicht, zu behaupten die Schüler hätten keine eigent Stimme und Jan-Eric Peters würde sie lediglich als Sprachrohr benutzen, wenn man sich, wie Kollege Meyer schon so treffend formuliert hat, nicht selbst in die “Löwen-Höhle” traut.
@ Stefan Niggemeier
bei Ihnen verstehe ich zum einen nicht ganz, was denn sooo furchtbar zeitaufwendig sein soll an Ihrer Bloggerei, dass Sie keine 90min. erübrigen können, um ihre Thesen zu untermauern. Zum anderen verstehe ich nicht, was Sie eigentlich gegen die Akademie haben… Vielleicht, weil Sie selbst eine solche Ausbildung nicht genießen konnten?
grüße,
Christopher Walthter
Am 31. Januar 2007 um 17:09 Uhr
Christopher Walter, wollen wir hoffen, Du bist keine Schüler an der “Akademie”. Bisschen mehr Recherche-Einsatz würde man sich von angehenden Journalisten (auch wenn sie später für Bild schreiben sollten) schon wünschen. Google mal ein wenig, dann findest du heraus, dass die Ausbildung von S. N nicht zwingend besser, aber ideologisch sicher unbelasteter war als es die der “Akadamie” ist
Am 31. Januar 2007 um 17:37 Uhr
Es macht fast den Eindruck, als sei die digitale Balz angebrochen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist die Diskussion (so es denn eine gegeben hat) vor die Wand gefahren.
Herr Niggemeier kann sich doch ab heute überlegen, ob er der Akademie einen Besuch abstatten will, um vielleicht die ein oder andere noch “unverdorbene” Journalistenseele zu retten.
Mich würde ein solcher “Event” zumindest sehr interessieren. Man lernt ja nie aus.
Am 31. Januar 2007 um 18:03 Uhr
Ich rede häufig und gern mit interessierten Menschen über den Medienjournalismus, Gut und Böse und darüber, warum man bei BILDblog nicht kommentieren kann. Wer will, kann jederzeit mit mir oder Christoph Schultheis Kontakt aufnehmen. Es gab sogar schon eine Reihe entsprechender öffentlicher Diskussionen, an denen auch Journalistenschüler der Axel-Springer-Akademie teilnehmen konnten (wenn Sie mögen, informiere ich Sie gerne in Zukunft über entsprechende Termine). Leider hatte bislang leider nie ein “Bild”-Vertreter “Zeit”, an diesen Diskussionen teilzunehmen.
Vielleicht fand aber auch einfach keiner der Löwen mehr den Ausgang aus der Höhle.
Am 31. Januar 2007 um 18:08 Uhr
Ich verstehe die ganze Aufgeregtheit überhaupt nicht. Sollten “wir” Journalisten – gleich aus welcher Schule oder bei welchem Medium – nicht in der Lage sein, eine ansatzweise lesenswerte Diskussion zu führen, statt in bester Stammtisch-Manier zu Rundumschlägen auszuholen? (Nein, ich lebe nicht wirklich in dieser Traumwelt und habe auch schon an diversen Redaktionskonferenzen teilgenommen.)
Hier wird derzeit jedenfalls weniger über Journalismus und Medienthemen diskutiert als über persönliche Animositäten – was ich persönlich recht schade finde, da viele Themen ja durchaus diskussionswürdig sind, wie manchmal durchscheint.
Am 31. Januar 2007 um 18:10 Uhr
PS: Mein Eintrag entstand parallel zu Nr. 16 und bezieht sich ausdrücklich nicht auf diesen…
Am 31. Januar 2007 um 18:21 Uhr
Spermageile Omas in der Bildzeitung und der Diekmann überreicht dem Papst eine “Volksbibel”.
Und nun ratet mal warum ihr beim Axel-Springer-Verlag ein geächtetes Völkchen seid und warum euch niemand mag…
Am 31. Januar 2007 um 19:32 Uhr
Da wäre doch glatt ein Konter wie “selber doof” angebracht.
Eifrige “Foren-Moderatoren” würden an dieser Stelle mit dem Kürzel “btt” eingreifen und versuchen, die Kommentare wieder in Richtung des Themas zu drängen.
Am 31. Januar 2007 um 20:13 Uhr
Ich fände diskutieren auch prima.
Nächster Versuch: Wie weit reicht denn die Verantwortung eines Journalisten bzw. des Medium, für das er schreibt? Muss es nicht möglich sein, mal etwas nicht aufzuschreiben, obwohl es die Menschen interessiert – z.B. die Seehofer-Geschichte?
Am 31. Januar 2007 um 20:46 Uhr
Schade nur, daß der Unterschied zwischen Diskussion und Debatte noch nicht allen klar ist. Aber vielleicht ist der ja auch abhanden gekommen – auf Beschluss.
Ich will hier nicht weiter mutmaßen, auf wessen Beschluss…
Am 31. Januar 2007 um 20:52 Uhr
Manchmal, glaube ich, machen sich Journalisten gar nicht klar, wie weit ihre Verantwortung gehen kann – das geht schon im Lokalen los (erinnere mich da an eine unschöne Sache, als ich wegen schlampiger Recherche ein Mädchen zu einem Jungen machte und für eine kleine “Tragödie” sorgte – keine große Sache, aber verantwortlich war das nicht). Aber zurück zur Frage: Die Frage ist, wo man die Grenze zieht. Ob man private Politikergeschichten, die mit der aktuellen Politik nichts zu tun haben, bringen muss, zweifle ich auch an. Ein planschender Verteidigungsminister hingegen kann durchaus ein berichtenswertes Ereignis sein, es zählt also wie so oft der Einzelfall. Denn neben den Journalisten haben auch die Personen öffentlichen Interesses eine gewisse Verantwortung für das, was sie in ihrer Freizeit tun – jeder, der sich um ein hohes Amt bewirbt muss sich des Interesses bewusst sein. Das hat sich in den letzten paar tausend Jahren nicht verändert. Und dort, wo die Geschichten gelesen werden, können sie auch verkauft werden und werden dementsprechend auch geschrieben.
Geschichten auch mal ungeschrieben lassen (oder sie später schreiben, weil man nicht ausreichend recherchiert hat)? Ja! Aber generell Themen, die auf dem Markt sind, nicht beachten, weil die handelnden Personen selbst verantwortungslos waren? Nein…
Am 31. Januar 2007 um 23:22 Uhr
Und wenn nun, nur so zum Beispiel, der Stoiber auch eine Geliebte hätte, würde dann die BILD darüber auch schreiben?
Am 1. Februar 2007 um 01:33 Uhr
Warum schreibt eigentlich der jep den Namen seiner Akademie mit Deppenleerzeichen statt Bindestrichen?
(siehe Wikipedia)
Am 1. Februar 2007 um 04:37 Uhr
@ Der Violonist: Wie anderswo schon geschrieben, sind die Rechtschreibfehler dann “dran”, wenn die Argumente alle sind. In der URL steht es aber so, wie der “kleine Alleswisser Wikipedia” es vorschlägt. Aber sooooo wichtig ist dies nun wirklich nicht.
Es bleibt aber die Frage nach der Verantwortung des Journalisten. Die ist noch nicht beantwortet. Der Supermarkt hat ja schon herhalten müssen. Was besseres ist Peters und seinen Schülern ja nicht eingefallen. Aber vielleicht kommt das ja später auf den Lehrplan. Aber auch nur vielleicht.
Am 1. Februar 2007 um 15:23 Uhr
/offtopic?
@ Christian Breuer
Sie schrieben: [...] haben auch die Personen öffentlichen Interesses eine gewisse Verantwortung für das, was sie in ihrer Freizeit tun [...] Das hat sich in den letzten paar tausend Jahren nicht verändert.
Seit wann gibt es denn Boulevard-Jounalismus auf ihrem Planeten?
@ G.K.
Ich möchte mir erlauben Sie darauf hinzuweisen, dass Wikipedia ein Lexikon ist. (Das ist ein Nachschlagewerk, ich lasse den Link besser weg – um nicht unnötig zu provozieren.) Insofern handelt es sich wohl um einen “Vorschlag”, der einem anderen Werk entnommen ist…
Am 1. Februar 2007 um 15:49 Uhr
@sini
Als Althistoriker und Ägyptologe habe ich mir erlaubt, die eine oder andere historische Quelle zu lesen – Boulevarjournalismus at it’s best, wenn ich das so sagen darf. Ich verweise gerne auf den Vater der Geschichtsschreibung Herodot, aber auch Redner wie Cicero, edle Herren wie Octavian (später Augustus) und natürlich auch Sueton – alle haben sich herrlich an den Alltagsgewohnheiten Herrschender, ihrer Gegner, ihrer Nachbarn etc. ausgeweidet. Und sind bis heute erhalten – auf unserem Planeten.
Am 1. Februar 2007 um 18:21 Uhr
@ Sini: Ich möchte mir erlauben, darauf hinzuweisen, daß ich hier ein Zitat verwendet habe – eines aus diesem Blog.
Das Wikipedia nicht die zuverlässigste aller Quellen ist, bedarf keiner weiteren Erklärund und ist sicherlich nicht nur meine Meinung.
Am 1. Februar 2007 um 22:22 Uhr
/offtopic II
@ Christian Breuer
Nun darf ich mir also den planschenden Cicero vorstellen? Vielleicht eher Kleopatra im Mittelpunkt einer Fettpölsterchen-Diskussion? (In deren Rahmen dann womöglich für dem Thema angemessene Zaubermittelchen geworben wird?)
Ich hatte bisher eher den Eindruck, dass eben jenes allgemeine Interesse unter “respektvolleren” Umständen genährt wurde. Aber nungut – solche Feinheiten gehen möglicherweise mit der Zeit verloren.
@ G.K.
Ich bin glücklich, wenn Sie mich verstanden haben.
Am 2. Februar 2007 um 11:09 Uhr
Niggemeier und kein Ende. Endlich mal jemand der ihm wie ich Paroli bietet und wieder auf die Füsse stellt.
…
Fachliche Kritik scheint ja an Niggemeier wie an Teflon abzuperlen – aber andere kritisieren.
Sein ideenloser BILDBlog wird sowieso bald als Nr. 1 abgelöst – dann mache ich eine Riesenpulle auf. Ist schon kaltgestellt – der Sekt, nicht der Niggemeier
Am 2. Februar 2007 um 11:11 Uhr
beantwortet mal bitte jemand die fragen von peer (11 und 22). dann wirds vielleicht auch mal was mit dem nachbarn.
Am 2. Februar 2007 um 12:22 Uhr
Und um mal wirklich aufs Thema zurückzukommen: Ist es denn geplant, die Journalistenschüler hier oder andernorts bloggen zu lassen? Oder haben sie bereits eigene Blogs?
Am 2. Februar 2007 um 13:31 Uhr
Manueller Trackback:
“Ein wenig Gezanke in beinahe vergessener Enteignet-Springer-Manier gibt es derzeit auf dem jepblog der Axel-Springer-Akademie zu bestaunen. Der Anlaß: Ein Fehdehandschuh von Stefan Niggemeier, eine Einladung zum Gespräch als bewährter Konter und die stolze Erwähnung des Springerschen Pressekodexes (…)”
http://www.floriansteglich.de/blog/2007/02/02/gib-mir-deinen-link-ich-geb-dir-meinen/
Am 2. Februar 2007 um 14:14 Uhr
@Interessierterleser:
Habe versucht, Frage 22 zumindest aus meiner Sicht zu beantworten.
@sini:
Gerne kann ich ein paar Textstellen heraussuchen, dann aber bitte außerhalb des Bloggs, um die anderen nicht zu langweilen. Einstweilen empfehle ich die Beschreibung Ägyptens von Herodot und die erwähnten Kaiserviten von Sueton oder aber auch Ciceros Philippica. Kleopatra hingegen wird trefflich von Octavian niedergemacht, wobei es weniger um Worte wie “Fettpölsterchen” als mehr (vulg.) “Hure” geht.
Nein, da ging es nicht respektvoller zu, eher im Gegenteil. Und geworben wurde im gleichen Atemzug auch – wenngleich das Zaubermittelchen nicht gegen Fettpolster wirkte, sondern “Bürgerkrieg” hieß. Die Werbung hat übrigens funktioniert…
Am 3. Februar 2007 um 13:20 Uhr
/offtopic – case closed
Lieber nicht, Ihr Weltbild macht mir Angst. Bzw. das, was ich davon hier herauszulesen meine. Darum beende ich meinen kleinen Exkurs in diese Gefielde lieber bevor wir auf die Inquisition und/oder Kekilli zu sprechen kommen… :\
Am 3. Februar 2007 um 19:05 Uhr
Ja, jetzt habe ich die Sache aber durchschaut:
Das Geraune im virtuellen Blätterwald ist Gegenstand der Ausbildung in Ihrem Hause – Eine Projektarbeit in Sachen, “Wie steigert die Themenrelevanz und die Google Verlinkungsroutine” unter besonderer Verwendung von provokativen Inhalten, unhaltbaren Vermutungen und weltverschwörerischen Thesen und Theorien.
Als Sahnehäubchen: Diskussionsstunde mit unbezahlten Gastdozenten zur Untermauerung der Freund-Feind-Kennung in der Welt der Belanglosigkeit unter besonderer Berücksichtigung von 0 und 1.
Was bin ich froh, dass ich in mein Aquarium schauen kann, statt TV, Radio und Zeitschriften erleiden zu müssen.
Auch hier mein Aufruf: Weiß irgendjemand einen netten kleinen Paradiesplaneten, mit Quisky und Homöogeishas, wo ich mich niederlassen kann? Möglichst weit weg von der Erde und ohne BamS nach Hause Service?
Am 28. Oktober 2007 um 11:40 Uhr
[...] den Kommentaren zum Beitrag „Will Stefan?“ (und er will ja leider nicht) haben einige Leser die grundsätzliche Frage nach der Verantwortung [...]
Am 28. Oktober 2007 um 11:47 Uhr
http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2007/10/28/charlotte-r-rettet-das-bildblog/
Am 14. Juni 2009 um 14:39 Uhr
[...] als Niggemeier diesen Blog unter die Lupe nimmt (Link), antwortet Peters in seinem Blog darauf (Link). Kommentare gehen in beide Richtungen sehr bissig und aneinander vorbei (bei Niggemeier 134 [...]
Am 29. November 2010 um 14:16 Uhr
das ist doch alles nur ein test!