SCOOP! Fragen und Antworten
Der Ideenwettbewerb der Akademie ist offenbar selbst eine gute Idee: Das Interesse ist jedenfalls riesig, die ersten Konzepte waren heute morgen schon in der Post! Da kommt wohl einiges auf uns zu… (einen Seufzer habe ich schon gehört, schließlich endete erst gestern die Bewerbungsfrist für die Journalistenschule, es stapeln sich die Postkisten in unseren Büros). “SCOOP!” ist ein Experiment, und ich bin sehr gespannt, was daraus entsteht.
Per Mail, Telefon, Fax und hier im Blog haben uns natürlich auch schon viele Fragen zum Wettbewerb erreicht. Was nicht in den FAQ (bitte gründlich lesen, vieles ist dort schon beantwortet) steht, versuche ich hier zu erklären. Nach den Erfahrungen der ersten 24 Stunden allerdings bitte ich jetzt schon um Nachsicht, dass nicht jede Frage individuell beantwortet werden kann.
1. Axel L. fragt: “Darf man sich mit mehreren Ideen bewerben?”
Klare Antwort: Ja! Aber bitte halten Sie sich an die Vorgabe, Ihre Ideen jeweils auf maximal einer DIN-A4-Seite zu beschreiben. Man muss das Konzept auch ohne mehrbändige Bedienungsanleitung verstehen. Richtig gute Ideen sind meistens sowieso ganz einfach.
2. Roman Libbertz fragt nach den Verwertungsrechten an der Idee: “Wie viel der Rechte werden mit dem Geld übertragen?”
Während des Projektes hält die Akademie die Rechte, das ist die Voraussetzung für die Realisierung. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Ideengeber umgesetzt, der auch fair an möglichen Gewinnen beteiligt wird. Schon während der bis zu zweijährigen Laufzeit des Projektes, aber selbstverständlich auch, wenn es später fortgesetzt werden sollte (wenn nicht, fallen die Rechte an der Idee auch wieder zurück). Möglich sind Beteiligungen von rund 25 Prozent am Gewinn; das wird mit dem Gewinner individuell geregelt und vor Beginn des Projektes in einem Vertrag festgeschrieben, dann hat da jeder Sicherheit. Aber um es an dieser Stelle noch mal klar zu sagen: Bei “SCOOP!” steht die Idee im Mittelpunkt, nicht deren Erlöspotential. Es geht nicht darum, irgendjemanden mit einer Waaaaahnsinnsidee über den Tisch zu ziehen, für die Rupert Murdoch & Co. gleich mal 300 Mio aus dem Tresor holen würde, als Vorschuss, also mindestens, wenn nicht mehr. Es geht darum, jemandem die Chance zur Verwirklichung eines originellen Medienprojektes zu geben, das sonst höchstwahrscheinlich keine Chance auf Realisierung hätte – weil es eben gerade kein großes Geschäft verspricht und potentielle Geldgeber nicht Schlange stehen.
3. Walther Weber fragt nach der Art der möglichen Projekte: “Kann ich auch eine neue Software fürs Internet einreichen?”
Ihr Projekt darf durchaus auf einer neuen Software basieren – aber entscheidend sind die Inhalte Ihres Projektes. Es geht um ein Medienprojekt mit journalistischem Ansatz, nicht um Technik.
4. Rainer Meyer und andere stellen Fragen zum Daten- und Vertrauensschutz: “Wer gibt mit die Sicherheit, dass meine Idee bei einem Scheitern vor der Jury nicht an andere Personen weitergegeben wird?”
Ich verstehe natürlich, dass man ein ungutes Gefühl hat, seine Idee buchstäblich aus der Hand zu geben und in einem Briefumschlag an Leute zu schicken, die man persönlich nicht kennt. Andererseits fiele es der Jury schwer, eine Idee zu beurteilen, von der sie noch nie etwas gehört hat…
Ich kann Ihnen versichern, dass die Axel Springer Akademie und der Axel Springer Verlag keine Ideen aus dem Wettbewerb ohne vertragliche Regelung mit dem Einsender nutzen werden (der Verlag ist in seiner Entwicklungsarbeit natürlich frei, wenn er nachweislich schon vor der Einsendung an einem entsprechenden Projekt gearbeitet hat). Nach dem Wettbewerb werden alle Bewerbungen vernichtet, sämtliche etwaigen Rechte bleiben beim Einsender. Im Übrigen werden Ihre Angaben selbstverständlich vertraulich behandelt, es gilt der Datenschutz.
5. Stefanie T. möchte wissen, ob sich auch Firmen und öffentliche Institutionen bewerben können.
Nein, der Wettbewerb ist – juristisch ausgedrückt – für “natürliche Personen” gedacht, nicht für Unternehmen. Ein Firmenchef kann teilnehmen, aber nicht in seiner Funktion, sondern als Privatperson. Auch Teams sind willkommen, aber die müssen sich dann auf einen Sprecher einigen, der sich bei “SCOOP!” bewirbt.
6. Martin Meier fragt: “Wird der Gewinner öffentlich präsentiert? Werden abgelehnte Ideen veröffentlicht?”
Selbstverständlich wird der Gewinner mit der Idee öffentlich präsentiert – er soll das Projekt dann ja auch umsetzen, und das nicht anonym irgendwo in einem Keller ohne Licht. Genauso selbstverständlich werden alle anderen Ideen nicht veröffentlicht, sondern absolut vertraulich behandelt.
7. Viele Fragen drehen sich um die Formulierung “Medienprojekt mit journalistischem Ansatz“. Sabrina L. fragt beispielsweise: “Wie weit kann man das auslegen?”
Ein typischer Fall von “Kommt drauf an…”
Eine klare Antwort gibt es nicht, denn wir suchen ja gerade originelle, einzigartige Ideen, die Journalismus auch neu interpretieren können. Wir wollen den Wettbewerb so offen wie möglich gestalten, deshalb ist die Formulierung so weit gefasst. Als Beispiel ein paar Fälle, was nicht ginge – so großartig und erfolgreich die Ideen auch sind: “Google”, “YouTube”, “Ebay”. Was auch nicht geht, sind Kunstprojekte. Im Zweifel: Die Idee einfach einreichen, die Jury wird entscheiden.
7. Ines D. fragt: “Muss ich meine Idee auch selbst umsetzen, oder kann das jemand anderes übernehmen?”
Wir suchen Macher bei SCOOP! Der Ideengeber muss seine Idee auch selbst realisieren, das gehört bei unserer Förderinitiative zum Konzept. Ob das ein Vollzeit-Job wird oder quasi nebenher gemacht werden kann, hängt natürlich von Art und Umfang bzw. der Erscheinungsfrequenz ab. Sie können Ihr Projekt gern auch gemeinsam mit anderen betreuen, wichtig ist aber: Sie sind der Chef, Sie müssen Ihre Idee zur Wirklichkeit werden lassen.
8. Daran schließt sich folgende Frage an, die “ichhabeeinegrossartigeidee” und Peter S. stellen: “Wieviel des Fördergeldes steht dem Ideengeber monatlich zur Lebensführung zur Verfügung?”
Das kommt ganz auf das Projekt an. Geht es beispielsweise um ein täglich erscheindes Online-Format, das 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche Aufmerksamtkeit erfordert und den Ideengeber Vollzeit fordert? Oder handelt es sich um eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift mit User-generated content, die man locker neben seinem eigentlich Job machen kann? Die Honorierung wird in jedem Fall angemessen sein. Schließlich soll der Ideengeber nicht hungern, er braucht ja viel Kraft für das Projekt.
Der Beitrag wird laufend erweitert.
Autor: jep Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 52 Kommentare »
Tags: Akademie, FAQ, Förderinitiative, Ideenwettbewerb, Kreativität, SCOOP!
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Am 17. Juli 2007 um 23:39 Uhr
[...] FAQ zum Wettbewerb [...]
Am 18. Juli 2007 um 09:16 Uhr
Ich bin begeistert von den individuellen Stellungnahmen zu offenen Fragen. Es ist schon verständlich, dass gerade heutzutage, wo die Web 2.0-Welt viel von Ideen
klauverwertung geprägt ist, Bedenken auftreten.Am 18. Juli 2007 um 12:52 Uhr
hier ein paar fragen die mich interessieren:
1. wird der gewinner öffentlich präsentiert?
2. wird die genommene idee sofort nach der entscheidung der jury veröffentlicht?
3. werden abgelehnte ideen veröffentlicht?
4. wie weit kann man “journalistischen Ansatz” auslegen?
5. wie verhält es sich mit dem projekt nach der maximal unterstützten laufzeit von 2 jahren?
Am 18. Juli 2007 um 12:56 Uhr
Nehmen wir mal an, es gäbe ein konkretes Konzept und einen Businessplan für eine Geschäftsidee, die eine perfekte Vermarktungsstrategie hätte und die sich hervorragend für Medienkooperationen eignen würde, sowohl im Print-, im Online- als auch im TV-Markt. Nehmen wir weiterhin an, diese Geschäftsidee würde eine Zielgruppe im Onlinemarkt von mittelfristig ca. 50 Mio Menschen erreichen. Und gehen wir mal davon aus, diese Idee könnte mittelfirstig einen Firmenwert, ähnlich wie der von MySpace oder YouTube erreichen.
Dann wären wir vermutlich, wegen der zu überragenden Rechte und der mittelmäßig gerechten Gewinnverteilung hier an der falschen Stelle, oder?
Am 18. Juli 2007 um 13:00 Uhr
Ist es möglich, sich vor einer Präsentation eines Konzeptes sich eine Vertraulichkeitsvereinbarung von A.Springer unterzeichnen zu lassen?
Am 18. Juli 2007 um 16:16 Uhr
@Marco Schieve: nehmen wir mal an, diese Idee hätte wirklich soviel Potenzial, würde ich sicher nicht an einem Innovationswettbewerb teilnehmen, sondern den VC-Markt mit meiner Idee beglücken…
Am 18. Juli 2007 um 19:03 Uhr
[...] ich Euch aber noch mit auf den Weg geben. Klingt interessant und ich werde die kontroverse Diskussion, die sich ergeben hat, [...]
Am 19. Juli 2007 um 00:25 Uhr
zu: “Selbstverständlich wird der Gewinner mit der Idee öffentlich präsentiert”
es fällt also eine entscheidung und der gewinner wird mit idee präsentiert?
da wird doch jede große mediengesellschaft der diese idee gefällt sofort mitziehen oder?
Am 19. Juli 2007 um 10:51 Uhr
muß es ein B2C-Konzept sein oder sind auch B2B-Konzepte denkbar?
Am 19. Juli 2007 um 11:35 Uhr
@ Martin Meier
Der Gewinner wird nicht gleich am Tag der Juryentscheidung bekanntgegeben, sondern natürlich erst, wenn das Projekt startklar ist.
Am 19. Juli 2007 um 11:36 Uhr
@ ms
Ja, das ist denkbar.
Am 19. Juli 2007 um 11:46 Uhr
@ Marco Schieve
In diesem Fall dürften Sie sich ja vor potentiellen Finanziers nicht retten können. Stehen die ersten Geldtransporter schon vor Ihrer Tür?
Im Ernst, wie Jobs (Nr. 6) schon sagt: Da wären Sie nicht auf einen Ideenwettbewerb angewiesen, auch wenn der ebenso zum Erfolg führen kann.
Aber natürlich würden wir uns trotzdem über Ihre Bewerbung freuen, die genau wie alle anderen absolut vertraulich behandelt würde. Erlöschancen sind bei “SCOOP!” keine Voraussetzung, aber natürlich auch kein Ausschlusskriterium.
Am 19. Juli 2007 um 14:52 Uhr
Recht habt Ihr… Vielen Dank für die prompte Info… Wir ziehen es dann tatsächlich vor, nicht am Wettbewerb teilzunehmen… werden uns aber ganz sicher zu gegebener Zeit beim Hause Springer wegen der angesprochenen Medienkooperation melden. By the way… Ich hatte vernommen, möglicherweise wäre auch A. Springer potenzieller Kandidat im VC Markt. Gerade was die Web 2.0 Aktivitäten im Sportsektor betreffen, scheint es ja auch noch Nachholbedarf zu geben. Ist das richtig?
Am 19. Juli 2007 um 14:54 Uhr
@ Marco Schieve
Klar, es gibt ganze Abteilungen im Haus, die sich mit Beteiligungen etc. beschäftigen. Wenn gewünscht, stelle ich einen Kontakt her. Dann bitte eine Mail an mich schicken.
Am 19. Juli 2007 um 15:11 Uhr
@Jobs: Ich sehe da eher den klassisschen “private equity” Markt, da es sich hier um eine “early stage” Finanzierung handeln würde. Außerdem halte ich unsere Idee für so Schützenswert, dass ich auf jeden Fall verhindern möchte, dass jemand dem ich von unserem Produkt erzähle (Holtzbrinck oder so), diese Idee ungefragt auf einer anderen Plattform einsetzt, an der er wohlmöglich ebenfalls beteiligt ist. Kann man das ausschließen…? Ich denke nicht.
Schönes Dilemma…
Am 19. Juli 2007 um 15:20 Uhr
@jep: Ich bin immer an guten Kontakten aus der VC Szene ínteressiert, muß aber einige Dinge, wie ich schon Jobs erklärt habe, vorher ausschließen können. An welche EMail Addresse soll ich denn eigentlich schicken?
Am 19. Juli 2007 um 15:45 Uhr
@ Marco Schieve
Am besten an scoop@axel-springer-akademie.de
Am 20. Juli 2007 um 13:45 Uhr
@Marco Schieve: ich glaube, genau dieses Dilemma, das Sie ansprachen, ist der Grund, aus dem viele Innovationen einfach nicht verfolgt werden und/oder zu späteren Zeitpunkten erfolgreiche Geschäftsideen werden.
Bereits 1998 hatte ich (vermutlich nicht als Einziger) eine tolle Idee: wie wäre es, eine Plattform zu schaffen, auf der Musiker und Künstler ihre Musik im Internet einem breiten Publikum vorstellen können – ohne MajorLabel oder professionelles Management. Damals gabs noch kein DSL, ich kann nicht programmieren und im Großen und Ganzen erschien mir die Idee nicht lohnenswert. Allerdings habe ich “aus Angst vor Nachahmern” diese Idee mehr oder weniger nur im kleinen Kreis diskutiert und glaubte trotz aller Unkenrufe an diese Idee. Was andere, die dieselbe Idee hatten, bewirken konnten, ist bekannt. Leider gehört myspace.com nicht mir.
Was ich sagen möchte: etwas unternehmerisches Risiko und ein wenig Vertrauen in seine Geschäftspartner gehören wohl zum Spiel – zudem vielleicht die Überlegung, wie weit man sich schlechter stellt, wenn jemand die Idee unrechtmäßig aufnimmt und der damit viel Erfolg hat.
Am 21. Juli 2007 um 09:44 Uhr
Die Förderung der Idee ist eine Sache. Die Umsetzung eine Andere. Welchen Anteil (Euro-Betrag) aus dem Fördergeld (bis zu 500.000,- Euro) steht dem Ideengeber ggf. monatlich zur Lebensführung für die Dauer der Umsetzung (2 Jahre) zur Verfügung? Und kann der Ideengeber, sofern die Idee umgesetzt wird, sich bereits vor der Bewerbung darauf verlassen, dass z.B. monatliche Beträge zur Lebensführung für 2 Jahre gezahlt werden?
“Das Projekt wird gemeinsam mit dem Ideengeber umgesetzt, der auch fair an möglichen Gewinnen beteiligt wird.” – Was bedeutet die Aussage “wird gemeinsam mit dem Ideengeber umgesetzt” genau? – Stellen Sie dem Ideengeber Experten für die Umsetzung zur Seite?
Wie kann ich mir das gesamte “Orchester” (Das Team, dass mit dem Ideengeber die Idee realisiert) während einer Umsetzungsphase vorstellen? Und wird ggf. das “Orchester” von den (bis zu) 500.000,- Euro vergütet?.
Und: Nach welchen Kriterien bewertet die Jury die Bewerbung? Wird z.B. der Ausbildungshintergrund und ggf. das Alter mit in die Bewertung einbezogen?
Steht also ausschliesslich die Idee im Vordergrund oder auch die Person mit seinen Kenntnissen und seiner Erfahrung ?
Am 27. Juli 2007 um 13:45 Uhr
was passiert denn, wen man eine Idee hat, die schon irgendein anderer hatte, man das aber, bei dem unübersichtlichen mediendschungel gar nicht weiß bzw. mitbekommen hat, sozusagen unbewusst und unwillentlich die rechte anderer verletzt?
Am 29. Juli 2007 um 21:46 Uhr
Ich würde auch gerne wissen, wieviel des Fördergeldes steht dem Ideengeber monatlich zur Lebensführung zur verfügung?
Danke.
Am 30. Juli 2007 um 13:59 Uhr
Werden auch Ideen von ausserhalb Deutschlands angenommen und ggfs. umgesetzt?
Am 30. Juli 2007 um 16:48 Uhr
Scoop! jetzt auch im Podcast: http://www.welt.de/podcasts/medien/?service=PodcastSection
Am 2. August 2007 um 09:54 Uhr
[...] Die Akademie hofft dabei auf etwas, was es so noch nicht gibt. Gar nicht so einfach, dann zu beschreiben, was es für eine Idee die Wettbewerb-Ausschreiber sich vorstellen. Gerade da zum ersten Mal das Projekt „Mein Scoop“ läuft. Wichtig: Es soll nicht nur was mit Medien zu tun haben, sondern es soll auch einen journalistischen Ansatz haben. Google brauchen wir also nicht noch einmal erfinden. [...]
Am 14. August 2007 um 22:30 Uhr
wie sieht dass aus, wenn man sich als private person bewirbt (ich glaube im vergleich zu den ganzen ultrageheimen fragen die hier so stehen ist unsere idee wahrscheinlich viel zu popelig für euren wettbewerb…. aber no risk – no fun…) die idee bzw. ihre umsetzung aber abhängig ist von einer öffentlichen anstalt , nehmen wir, rein fiktiv an, es wäre beispielsweise eine fachhochschule
– wie sieht dass dann rechtlich aus??? welche zustimmungen muss man sich, evtl. schon im vorfeld, einholen???
Am 15. August 2007 um 17:08 Uhr
@ kreativchaos
Lässt sich natürlich schwer beantworten, denn “Abhängigkeit von einer öffentlichen Anstalt” klingt auch ziemlich ultrageheim. Es dürfen halt keine Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Wenn es da Überschneidungen gibt, muss das im Vorfeld mit dieser Einrichtung besprochen und evtl. eine Genehmigung eingeholt werden. Aber ganz richtig: no risk no fun. Und von wegen popelig: Oft sind die einfachsten Ideen die besten. Also los!
Am 23. August 2007 um 14:38 Uhr
Frage?
Ich habe Euch vor einigen Wochen meine Idee zugesandt. Bekomme ich sowas wie eine Eingangsbestätigung?
Mit freundlichen Grüßen
Marco
Am 26. August 2007 um 13:44 Uhr
@ Marco Wunderwald
Ja, alle bekommen eine Eingangsbestätigung bzw. die meisten müssten sie auch schon haben.
Am 26. August 2007 um 13:44 Uhr
http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2007/08/26/scoop/
Am 4. September 2007 um 20:10 Uhr
Zitat “Gerade was die Web 2.0 Aktivitäten im Sportsektor betreffen, scheint es ja auch noch Nachholbedarf zu geben. Ist das richtig?”
Nachholbedarf? Also für den von dir angesprochenen Sportsektor wurden allein in den letzten 5 Wochen ganze 6 (!) neue web 2.0 Sport Projekt online gestellt.
Meine Frage: kommt die Eingangsbestätigung per Post, via TNT,
PIN, DHL, Telefax oder via E-Mail?
Beste Grüsse von der Elbe gen Spree,
“Comandante En Jefe” de la Guerrila urbane desportista,
Carlos Pinto
Am 5. September 2007 um 10:22 Uhr
Die Bestätigung kommt als Brief.
Am 16. September 2007 um 13:25 Uhr
Ich habe auch meine Idee eingeschickt, aber eine Eingangsbestätigung habe ich bisher nicht bekommen. Deshalb hier meine Fragen: Ist mein Brief angekommen? Und, dauert die schriftliche Bestätigung in einen EU-Staat (Luxembourg)länger?
Sonnige Grüsse,
Sabine
Am 16. September 2007 um 22:11 Uhr
@ Eumelise
Ob Ihr Brief angekommen ist, kann ich nur sagen, wenn Sie mir sagen, wer Sie sind. Mit “Sabine” allein komme ich nicht weiter.
Am 17. September 2007 um 09:01 Uhr
Moien Jep,
um es ohne Umschweife zu sagen: man schaue sich meine E-Mail-Adresse an und setze vor dem @ ein Lentz in die Mitte.
Am 8. Oktober 2007 um 17:12 Uhr
Was passiert eigentlich, wenn sich die Jury für eine Idee entscheidet, deren inhaltliche Umsetzung den “Grundsätzen der Axel-Springer-AG” widersprechen könnte? So wird in den “fünf gesellschaftspolitischen Essentials” wörtlich “die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes” gefordert. Nun wird das Weltgeschehen neben der ökonomischen Globalisierung auch durch die Auseinandersetzungen zwischen den Religionen geprägt, und zwar nicht erst seit dem Kampf gegen die islamischen (und ölreichen) Staaten sondern schon seit Jahrtausenden. Ob die Christenverfolgung im alten Rom, der dreißigjährige Krieg oder die Judenvernichtung unter den Nazis, immer waren Glaubensgegensätze für Tod und Elend mitverantwortlich.
Wenn nun das Konzept für ein Medium siegen würde, in dem religiöse Themen besprochen werden, und zwar “zeitgemäß” in einer Gesellschaft, in der viele Deutsche keine enge Bindung mehr zur Kirche haben und Millionen Einwanderer einen uns “unbekannten” Glauben mitbringen. Wenn also ein unvoreingenommener Dialog der Kulturen/Religionen publizistisch durch dieses Projekt ermöglicht würde und dadurch das Gefühl der Bedrohung vor dem Terror aus den “Schurkenstaaten” einer differenzierten Betrachtung fremder Weltanschauungen weichen könnte, würde dann die Axel-Springer-AG die Jury-Entscheidung kippen?
Denn dadurch, dass der Verlag jeden Journalisten zur Einhaltung der genannten Grundsätze verpflichtet, ist eine neutrale Berichterstattung zu Ereignissen im Nahen Osten oder über den amerikanischen Anti-Terror-Krieg kaum möglich, wird doch in Essential 3 “die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika” postuliert. Wie also könnte ein Scoop!-Sieger über das Leben von US-Bomben verletzten Iraker berichten, ohne gegen Grundsätze zu verstoßen, die Axel Springer vor 40 Jahren formulierte?
Am 8. Oktober 2007 um 18:12 Uhr
@ Yucca
Ich gehe mal optimistisch an Ihren Kommentar heran und verstehe ihn nicht so, wie man ihn leider auch verstehen kann, wenn ein Gegensatz zwischen den Lebensrechten Israels und einem „zeitgemäßen“ und „unvoreingenommenen“ Dialog der Religionen aufgebaut wird.
Um es klar zu sagen: Es wird kein Projekt gewinnen, das dem israelischen Volk oder irgendeinem anderen Volk die Lebensrechte abspricht. Es geht hier um ein originelles Medienprojekt, nicht um Volksverhetzung! Der Dialog der Kulturen und Religionen ist eine Herzensangelegenheit dieses Verlages und ganz sicher auch der Jury-Mitglieder von SCOOP!
Im Übrigen sind alle Journalisten bei Axel Springer einer unabhängigen und kritischen Berichterstattung verpflichtet.
Am 30. Oktober 2007 um 14:01 Uhr
http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2007/10/30/scoop-2/
Am 19. April 2008 um 14:01 Uhr
http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2008/04/18/award-der-woche-fur-humanglobaler-zufall/
Am 26. September 2009 um 14:05 Uhr
[...] FAQ zum Wettbewerb [...]
Am 6. Oktober 2009 um 19:26 Uhr
Muss die Durchführung des Projektes in Berlin stattfinden, oder könnte das z. B. auch Hamburg sein? Oder muss ein “Gewinner” für diesen Zeitraum umziehen?
Am 7. Oktober 2009 um 18:34 Uhr
nein, hamburg ist auch denkbar. kommt halt immer auf die genauen umstände an, aber grundsätzlich ist alles möglich.
Am 11. Oktober 2009 um 22:19 Uhr
Wieviele Preisträger gibt es? Jeweils nur 2 Hauptpreise/evtl. geteilt?
Oder kann man auch auf Support hoffen, wenn man den 3./4.ten Platz gemacht hat…?
Vermitteln Sie dann Business Angels? M.E. kann es sein, dass es eine kleine, aber eben darum umsomehr umsetzbare Idee ist… Haben solche Mini-Scoops eine Chance?
Am 12. Oktober 2009 um 17:46 Uhr
Jede Idee hat eine Chance, egal wie mini sie ist. Es kommt auf den kreativen Ansatz an! Unseren SCOOP landen kann nur einer. Aber wir haben auch beim ersten Mal diejenigen, die es knapp nicht geschafft haben, nach Kräften unterstützt, Kontakte vermittelt etc.
Am 16. Oktober 2009 um 16:04 Uhr
Im Falle eines Online Portals, dass in spe nach 2 Jahren weiterläuft, wie sieht es dabei mit der Rechteverteilung bzw. Gewinn- und Kostenverteilung aus? Wird das erst nach dem Gewinn geregelt und in wie weit ist man dabei alleine durch das Einreichen beschränkt Vorgaben von Axel Springer mitzutragen?
Vielen Dank!
Am 19. Oktober 2009 um 16:41 Uhr
@ Christian Wochagg
Siehe Antwort auf Frage 2, ganz oben
Am 24. Oktober 2009 um 13:28 Uhr
FRAGE:
Steht der Termin fest, wann der Gewinner veröffentlicht wird? Wann wird das sein?
Am 26. Oktober 2009 um 16:02 Uhr
Kann mann auch per Mail-Text einreichen ?
oder bei Springer in Hamburg abgeben ?
1 Projekt-Seite und eine Begleitseite über mich – separat ?
Am 27. Oktober 2009 um 14:02 Uhr
@ Interessent
Das wird im Frühjahr sein, die finale Jurysitzung ist für Februar geplant.
@ Wolfgang Werner
Bitte den Bewerbungsbogen plus Ihre Ideen-Seite gemeinsam einreichen. Das geht auch per Mail (und ist einfacher als etwas in HH abzugeben, das müsste extra nach Berlin geschickt werden). Alle Infos unter http://www.mein-scoop.de
Am 2. November 2009 um 12:48 Uhr
Ich habe auch meine Idee eingeschickt,06 okt aber eine Eingangsbestätigung habe ich bisher nicht bekommen. Deshalb hier meine Fragen: Ist mein Brief angekommen?
Am 3. November 2009 um 20:08 Uhr
-Könnte man erfahren, wieviel Teilnehmer in etwa mitgemacht haben?
-Gibt es keine Einladung “best of ten”, um die eigenen Ideen nocheinmal
ausführlicher zu erläutern?
-Hören die Teilnehmer bis zum…
“@ Interessent
Das wird im Frühjahr sein, die finale Jurysitzung ist für Februar geplant.”
…nichts mehr von Inhalten des Wettbewerbs?
Am 5. November 2009 um 12:41 Uhr
@ Elvira J.
Ist angekommen, danke, haben Sie ja schon gehört. Wir können leider keine Empfangbestätigungen verschicken. Sind einfach zu viele.
@ tommi.78
Wir sind noch mit Sichten beschäftigt, aber jetzt schon weit über 1000. Einladungen, das hatten wir hier glaube ich schon mal geschrieben, wieder so wie beim ersten SCOOP: Die besten fünf aus der letzten Runde präsentieren in Berlin. Bis dahin dauert es aber noch, bitte etwas Geduld haben. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Am 9. Februar 2010 um 17:00 Uhr
Hallo bin sehr ungeduldig,
aber gehe ich recht in der Annahme, daß
sollte ich bisher noch nichts persönlich von Euch
gehört haben, ich nicht mehr im Rennen bin.
Soll heißen, die besten 5 wurden bereits von Euch informiert?
Gruß