Charlotte R. rettet “Bildblog”
Wir hatten uns schon ein wenig gefürchtet: “Bildblog” macht jetzt auch Abendveranstaltungen. Normalerweise 49 Sekunden als Werbespott – und auf einmal sollen wir uns einen ganzen Abend mit dem inoffiziellen Wächter von Wahrheit, Anstand und Medien-Moral beschäftigen. Da muss ja was dahinter stecken.
Haben die Macher den Super-Fehler gefunden? Wollen sie etwa zum General-Boykott aufrufen? Sollen am Ende gar “Bild”-Bibeln verbrannt werden? Gott bewahre, das fiel den Organisatoren nicht ein. Leider aber auch nicht viel anderes.
„Charlotte Roche liest ‘Bildblog’“. “Fritzclub” am Berliner Ostbahnhof vor mehreren hundert Zuhörern. Genau das, was der Titel ankündigt, tritt ein: Die “Bildblog”-Erfinder Christoph Schultheis und Stefan Niggemeier nebst Stargast Roche sitzen plötzlich auf der Bühne und lesen einfach vor. „’Bildblog’ vom 14. August 2006…“ und so weiter.
Okay, das hätte man sich notfalls auch online selber vorlesen können. Und so waren doch die ein wenig enttäuscht, die einen Großteil des Bloginhalts schon kannten. Immerhin: Es ist schon lustiger, wenn sich drei Leute die Bälle zuspielen und die Lesepausen an die richtigen Stellen setzen. Gutmütiger Applaus und zustimmende Lacher der Gäste.
Aber Enttäuschung auch bei denen, die sich mehr ideologischen Tiefgang gewünscht haben. Das waren aber nicht viele. Den meisten reichte die seichte Berieselung durch die bekannten Absurditäten aus dem Blog und vor allem den charmanten Humor von Charlotte Roche. Die Werbeträgerin hätte auch aus angesagten Romanen vortragen oder die Nachrichten verlesen können. Bösartig, zu behaupten, sie hätte sich in ihrem Kleidchen und den Stiefeln einfach auf die Bühne stellen können. Easy Entertainment.
Die meisten Lacher erzeugten dann auch die Blogeinträge, die sich mit Flüchtigkeitsfehlern befassen. Horst Seehofer ist nicht mehr Gesundheitsminister. “Bild” hat das gleich zwei Mal falsch gemacht. Höhö.
Was Schultheis und Niggemeier gemacht hätten, wenn Frau Roche an diesem Donnerstag zufällig was Besseres vorgehabt hätte… Ich denke, wir hätten unsere Bionade und den Rotwein woanders getrunken.
“Bildblog” hat sich verändert. Ob Schultheis und Niggemeier denn vom Betreiben der Seite leben könnten, fragte die Moderatorin. Gute Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass es doch um mehr geht als den Mammon. Mediale Weltrettung zum Beispiel. Aber nein: „Ja“, sagt Schultheis. „Na ja, ich krieg’ ja von der FAZ noch ‘n bisschen…“, sagt Niggemeier. Na dann ist ja gut.
Hagen Meyer
Autor: student Kategorie: A bis Z, Blattkritik | 144 Kommentare »
Tags: Bild, Bildblog, Charlotte Roche, Christoph Schultheis, Stefan Niggemeier; Medienkritik
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Am 28. Oktober 2007 um 15:24 Uhr
zu viel darf man von solchen veranstaltungen ja nicht erwarten. was sollen schultheis und niggemeier schon machen? eigentlich doch egal, oder? da kommen dann die groupies und feiern sich und ihre stars, die dann rote bäckchen bekommen. ich finde bildblog schon okay. gut gemacht, wichtig und unterhaltsam. grenzwertig sind nur diese verstrahlten latte-trinkenden besserwisser im publikum mit ihren abstrusen theorien. schau doch bloß mal die diskussionen in niggemeiers blog, da kann man manchmal schon das kotzen kriegen. wahrscheinlich gibt’s im bildblog deshalb keine kommentarfunktion – die fürchten sich vor ihren fans.
Am 28. Oktober 2007 um 17:49 Uhr
[...] JepBlog (Blog der Axel-Springer-Akademie) [...]
Am 28. Oktober 2007 um 18:11 Uhr
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn ein Springer-Blog den BildBlog Abend verreißt.
Am 28. Oktober 2007 um 18:17 Uhr
Das ist witzig was ihr schreibt – jedenfalls muss ich über Realsatire immer lachen.
Hätte ja auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themen sein können…
Am 28. Oktober 2007 um 18:21 Uhr
@ rat
also ein verriss sieht wohl anders aus. ein harmloser abend – ein harmloser text.
@ blavont
dafür fehlte leider die von bildblog
Am 28. Oktober 2007 um 18:30 Uhr
bildblog dokumentiert etwas, meinetwegen auf harmlose Art und Weise, Auseinandersetzen kann man sich dann vielleicht nicht mit bildblog, aber mit dem Dokumentierten
Am 28. Oktober 2007 um 18:33 Uhr
@ Rat
ein verriss, findste echt? ich fand den text eher sehr sachlich.
Am 28. Oktober 2007 um 18:35 Uhr
“Die meisten Lacher erzeugten dann auch die Blogeinträge, die sich mit Flüchtigkeitsfehlern befassen. Horst Seehofer ist nicht mehr Gesundheitsminister. “Bild” hat das gleich zwei Mal falsch gemacht. Höhö.”
Sehr witzig. Solches sind keine Flüchtigkeitsfehler, sondern Zeugnis schlampiger Arbeit. Und da gleich derselbe Fehler zweimal. Gelacht wird da über die offensichtliche Unfähigkeit der BILD-Schreiberlinge, selbst solch simple Dinge wie korrekte Berufsbezeichnungen auf die Reihe zu bekommen. Wenn selbst derlei Kleinigkeiten zu schwierig sind (ZWEIMAL!), dann Gute Nacht was den Rest angeht…
Peinlich, dass derlei Schlamperei dann auch noch als “Flüchtigkeitsfehler” abgetan wird. Aber was ist anderes zu erwarten aus dem eigenen Haus?
Am 28. Oktober 2007 um 18:37 Uhr
Gutmütiger Applaus, Easy Entertainment und sachlich?
Der Text erweckt den Anschein als wäre das eine müde Veranstaltung für Halbaffen gewesen.
Am 28. Oktober 2007 um 18:39 Uhr
Ich finde es toll, wenn sich junge Leute treffen, um gegen das Böse in dieser Welt zu kämpfen. Am besten man sucht sich einen übermächtigen Gegner. George Bush oder BILD. Dann trifft man sich zu Robin-Hood-Partys und hat dieses tolle Gefühl, alles irgendwie unheimlich richtig zu machen. Prösterchen. Wie wäre es, liebe Bildblogger, wenn ihr stattdessen mal den Omis im Altenheim aus der Zeitung vorlest. Macht ein gutes Karma.
Am 28. Oktober 2007 um 18:44 Uhr
sollte man ob des textes überrascht sein? sicher nicht. was war zu erwarten, wenn die enttarnten einen abend des enttarners beschreiben. dafür, dass dieser text einige tage auf sich hat warten lassen, habe ich besseres erwartet. wenigstens ein fünkchen ironie wäre hübsch gewesen. man kann nicht alles haben. geh ich mal wieder rüber zu bildblog, da gibt es was für den kopf.
Am 28. Oktober 2007 um 18:46 Uhr
War klar dass von angehenden springer journalisten, respektive zukünftigen märchenerzählern, kein sinnvoller beitrag kommt. Lach.
Am 28. Oktober 2007 um 18:46 Uhr
@ anna
Das ist wirklich kein “Flüchtigkeitsfehler”, sehe ich auch so. Aber die trauen sich hier schon was, auch wenn’s mal gegen die Bild geht: http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2007/05/11/jepblog-award-fur-bildt-online/
Am 28. Oktober 2007 um 18:53 Uhr
@ Rat
Ich war nicht da, aber vielleicht war es ja einfach “Easy Entertainment”. Wenn ich die Artikel in der taz und der Berliner Zeitung lese, bekomme ich jedenfalls auch keinen anderen Eindruck von der Veranstaltung. O-Ton taz: “Es ist einer jener Abende aus der Kategorie “Powerpoint-Karaoke” (ist ja jetzt Pop) oder “Fußball-Nerd-Quiz” (ist ja jetzt Bildung). Ein leicht auf die Metaebene gehobenes Unterhaltungsprogramm eben, mit Bier und hinterher dicken Beats aus den Boxen.”
Am 28. Oktober 2007 um 19:06 Uhr
Was man am Rande vielleicht erwähnen könnte, ist, dass die Schnitzer und Schweinereien, die „Bildblog” so ans Tageslicht bringt, immerhin so heftig sind, dass einige hundert Leute sich das live vorlesen lassen. Bild liefert offenbar Krasseres als ein paar Rechtschreibfehler. Das Bundeskabinett nicht zu kennen ist für einen Tageszeitung ein beinahe nicht zu entschuldigender Fauxpas, gehört aber noch zum harmloseren Teil des journalistischen Unrats, den Bild unter die Leute bringt.
Am 28. Oktober 2007 um 19:45 Uhr
Schon lustig Euer Kommentar zum bildblog-Abend.
“…Horst Seehofer ist nicht mehr Gesundheitsminister. “Bild” hat das gleich zwei Mal falsch gemacht. Höhö….”
Sich hinter solchen Kleinigkeiten, welche trotzdem für schlechte Bild-Arbeit stehen, ist die eine Seite. Bezüglich Bild geht es aber um Einiges mehr, z.B. Lügen, Rufmord, Halbwahrheiten, verdrehte Tatsachen u.a.
Und das täglich in einer der (leider) größten Blätter Europas.
Am 28. Oktober 2007 um 20:24 Uhr
Tja, da wird Kai Diekmann aber aufatmen, dass sich jemand wenigstens aus den eigenen Reihen gefunden hat, der seine angeblichen “Flüchtigkeítsfehler” verharmlost. Ein Blättchen aber, das da schreibt: “Unter stehenden Innovationen verlies Stoiber das Rednerpult” als “Flüchtigkeitsfehler” deklarieren will, zeigt, dass es offensichtlich nicht erkannt hat, dass seine Schreiberlinge nicht nur “flüchtig” sind. “Stehende Innovationen” und “verlies” kann auch ein Kai Diekmann nicht mehr mit Flüchtigkeit erklären – das ist einfach…also hier mag sich jeder selber seinen Teil denken, Es reicht zu merken, dass Kai Diekmann hier falsch liegt und nicht die Wahrheit sagt.
Am 28. Oktober 2007 um 21:05 Uhr
[...] gibt es nun auch eine Reaktion eines Blogs der “Axel-Springer-Akademie” Dazu möchte ich mich aber auslassen. Da schreibt jemand den sonst durchweg positiv bewerteten [...]
Am 28. Oktober 2007 um 21:14 Uhr
“„Charlotte Roche liest ‘Bildblog’“. “Fritzclub” am Berliner Ostbahnhof vor mehreren hundert Zuhörern. Genau das, was der Titel ankündigt, tritt ein: Die “Bildblog”-Erfinder Christoph Schultheis und Stefan Niggemeier nebst Stargast Roche sitzen plötzlich auf der Bühne und lesen einfach vor. „’Bildblog’ vom 14. August 2006…“ und so weiter.”
welch harsche kritik!das angekündigte ist also tatsächlich eingetreten?
Am 28. Oktober 2007 um 21:20 Uhr
@Running-Duck
Wie schreibst Du auf Deiner Webseite?
“Sorry lieber Schreiberling ab: DU GEHÖRST ERSCHOSSEN!”
Mal ganz “ab”-gesehen von der auch sonst im Text erkennbaren Rechtschreibschwäche bist Du wieder ein Beispiel für die oben (#1) erwähnten Leser, vor denen Bildblog Angst haben muss.
Am 28. Oktober 2007 um 21:57 Uhr
TÖTET BILD!
Das Kleid mit dieser Aufforderung, das Charlotte Roche auf der Bildblog-Lesung trug, kann man bei Ebay ersteigern.
Das ist das Niveau der Herren Niggemeier und Schultheis, die täglich die primitive Bildzeitung abkanzeln.
Ich korrigiere: Die sagen natürlich nicht “tötet”, sondern “kill”.
Am 28. Oktober 2007 um 22:46 Uhr
„Den meisten reichte die seichte Berieselung durch die bekannten Absurditäten aus dem Blog [...]“
– Ihr habt da was verwechselt: Die Absurditäten kommen nicht vom Blog, sondern von der Bild. BILDblog schreibt sie lediglich auf und korrigiert sie.
Ist schon doof, wenn man keinen Job bei Springer bekommt, ohne solche Blog-Einträge zu schreiben.
Am 28. Oktober 2007 um 22:49 Uhr
“die bekannten Absurditäten aus dem Blog”
Aus dem Blog? Aus der Blöd-Zeitung!
Nunja, es ist die “a.-springer-akademie, da erwartet man genau solche und noch viel mehr …
Am 28. Oktober 2007 um 22:52 Uhr
“axel-springer-akademie”
Wassesnichallesgibt?!
Und sowas wie oben verzapfen die da? Und landen dann später bei “Blöd”? Selber Schuld.
Am 28. Oktober 2007 um 22:53 Uhr
Mensch Meyer, wie kann man denn auch so dumm sein, sich BILDblog vorlesen zu lassen, wenn man es doch selbst lesen kann?
Ihr Versuch, einen Verriss zu konstruieren, bleibt ein Konstrukt um, ein verräterisches allerdings. Wer, außer Ihnen, käme wohl auf den Gedanken einer „Bild-Bibel“, die zu verbrennen es sich auch noch lohnen sollte? Gewiss, BILD-Schreiberlinge und ein Großteil deren Leser leben sicher in einer eigenen Welt. In der ist Seehofer Gesundheitsminister und Kohl Bundeskanzler. Auf deren Planeten steigt die Zahl der Bildleser rasant an, während in der realen Welt die Auflage der Bild einen Sinkflug seit 1998 hinlegt.
Übrigens, „Charlotte R.“ hat mehr Format als alle Bild-Ausgaben der vergangenen Jahre.
Am 28. Oktober 2007 um 22:54 Uhr
Mark Fischbach, du bist fast so gut in der Recherche wie vermutlich die BILD-Zeitung. Ich geh mal davon aus, dass du der Akademie hier angehörst?
Wenn du dich auch nur wenige Minuten Zeit genommen hättest, dann wüsstest du, dass das Kleid von Charlotte Roche in einer Harald Schmidt Sendung zum ersten Mal getragen wurde und BILDBlog damit in erster Linie nichts zu tun hatten.
Das das Kleid für einen guten Zweck versteigert wird, tut nichts zur Sache.
Aber reisserische Formulierungen scheinen dir ja zu liegen, vielleicht ist dir ein guter Posten in der BILD Redaktion in wenigen Jahren möglich. Ausbildung? Entfällt (vermutlich)
Am 28. Oktober 2007 um 23:33 Uhr
Who the fuck is Hagen Meyer?
Am 28. Oktober 2007 um 23:41 Uhr
zu #18 und #20: Running-Duck hat seinen Eintrag geändert. Da steht jetzt also auch kein Schießbefehl mehr.
Am 28. Oktober 2007 um 23:44 Uhr
meine güte, man kann sich hier ja wirklich nur um die allerschlimmsten entgleisungen kümmern.
so viel selbstbewusstsein – so viel halbwissen:
matthias, das gelbe kleidchen wurde von frau roche natürlich NICHT in der harald schmidt show getragen. vielmehr ließ sie es sich für eine preisverleihung schneidern, konnte es dann aber aus krankheitsgründen nicht anlegen.
bei harald schmidt trug sie damals ein simples t-shirt mit “bild-blog”-stickerei.
laut deiner argumentation wartet ein toller posten bei bild auf dich. glückwunsch.
Am 29. Oktober 2007 um 00:08 Uhr
Who the fuck is Hagen Meyer?
Anscheinend leistet sich die Bild einen Auftragsblogger. Meine Anerkennung dafuer, dass ihr seinen Namen nennt. Aber haettet ihr nicht wenigstens jemanden nehmen koennen, den man nicht mit ein paar Handgriffen (google!) als Bild-Autor identifizieren kann? Schlampig. Wie gehabt.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/11/11/millionaere-villa-mord-0/millionaere-villa-mord.html
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/11/22/amok-schueler-tagebuch/amok-schueler-tagebuch.html
Am 29. Oktober 2007 um 00:14 Uhr
Recherche-Profi Florian deckt auf:
Akademie-Schüler hat schon vorher gearbeitet…
Wahnsinn!
Am 29. Oktober 2007 um 00:15 Uhr
Was für ein peinlicher Text. Warum schreibt man als Betroffener über so einen Veranstaltung. Einen rein objektiven Bericht hätte wohl niemand erwartet. Aber doch wohl auch nicht den verzweifelten Versuch des Schlecht-Schreibens.
Mit der einleitenden Herunterspielung könnte man jede Lesung absagen. Denn ein Buch lesen kann ich doch viel besser in Ruhe zu Hause. Warum sollte ich mir da nur Teile von jemanden vorlesen lassen?
Und dann gab es nur Lacher für Flüchtigkeitsfehler? Diese Feststellung ist durchaus interpretationsbedürftig. Was genau der Autor selbst daraus schließt, wird nicht ganz klar. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die “dicken” Fehler gar nicht so sehr zum Lachen sind. Schließlich geht es nicht um jemanden, der über etwas stolpert, was zum Schmunzeln einlädt, wenn nicht passiert. In vielen Beiträgen geht es um ganz ernste Vorgänge, die kaum zum Lachen einladen. Da hilft auch die meinst amüsante Aufbereitung durch BILDblog nicht viel weiter. Hier stolpert niemand versehentlich, sondern BILD stellt jemanden gleichzeitig beide Beide und tritt dann noch nach.
Den vorletzten Absatz verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Was machen denn die Veranstalter eines Konzerts, wenn der Künstler zufällig was Besseres zu tun hat? Sie lassen es nicht stattfinden und kündigen es auch gar nicht erst an.
Alles in allem ein Beitrag mit beschränktem Inhalt, der obendrein nicht viel mehr als peinlich ist. Schade!
Am 29. Oktober 2007 um 00:18 Uhr
#29 “wurde von frau roche natürlich NICHT”
Wieso natürlich, hatte es im Studio 80 Grad oder -79?
Sie haben doch echt keine Ahnung, nicht mal vom Halbwissen! Dieses Kleidchen wird natürlich vom derzeitigen Gesundheitsminister getragen. Falls Sie es nicht glauben, lesen Sie morgen BILD!
Am 29. Oktober 2007 um 00:27 Uhr
“…Normalerweise 49 Sekunden als Werbespott…” – Wortspiel, Absicht oder Legasthenie? Wir werden es wohl nie erfahren…
Solch einen Artikel kann auch wirklich nur jemand verzapfen, der den Abend von der dunklen Seite der Macht betrachtet: Die BILD schreibt immer die Wahrheit und die Erde eine Scheibe….
Es wurde im übrigen nicht nur gelesen, sondern es gab einiges mehr:
http://www.bildblog.de/2565/in-eigener-sache-20
P.S.: Übrigens es gilt seit einigen Stunden in Deutschland die MEZ und das scheint hier im Blog noch nicht angekommen zu sein.
Am 29. Oktober 2007 um 00:30 Uhr
@ Soeren
das hat der verängstigte Running-Duck bestimmt bloß gemacht, weil ein kluger Journalistenschüler ihm seine vielen Rechtschreibfehler unter die Nase gerieben hat. Dabei zeugte die Stelle mit dem “Autor der Axel-Springer-Arschloch-Nachwuchs-Akademie” durchaus von einer gewissen… Authentizität. Oder nicht?
Am 29. Oktober 2007 um 00:34 Uhr
P.S.: Ja, auch ich bin ein kleiner Legastheniker:
das fehlende “aus”, “ist” und “noch” “,” könnt ihr selbst einsetzen;)
P.P.S.: BILDet Euch Eure eigene Meinung und geht das nächste Mal selber hin.
Am 29. Oktober 2007 um 00:41 Uhr
gern würd ich einen von diesen bild “journalisten” (also bitte..) fuzzis einfach nur mal in die fresse haun. ganz einfach.
Am 29. Oktober 2007 um 00:41 Uhr
Mich würden die Klick-Zahlen des BILDBLOGs und des JEP-Blogs im Vergleich interessieren. Zeitraum: Heute, zwischen 18 und 23:30.
Am 29. Oktober 2007 um 00:56 Uhr
wieder hatte ich es mir schwierig vorgestellt – und wieder ist es dann doch sehr einfach.
“in die fresse hauen”, “…gehört erschossen”, “Axel-Springer-Arschloch-Nachwuchs-Akademie”. Das enttarnt sich ja gottlob von selbst. das sehen auch schultheis und niggemeier. ob es sie ärgert weiß ich nicht.
schließlich sichern genau diese kommentargeber den fortbestand des bildblogs. na glückwunsch.
und betrachtet man die privaten kommentatoren des abends (von bildblog verlinkt), sind es tatsächlich die auftritte von “Frau R.” und fettes brot, die für die größte begeisterung sorgen.
@ bv (#32): die “künstler” des abends waren schultheis und niggemeier. die vor- und die nachgruppe hat ihnen aber die show gestohlen.
Am 29. Oktober 2007 um 01:16 Uhr
#39 “schließlich sichern genau diese kommentargeber den fortbestand des bildblogs. na glückwunsch.”
Sehen Sie, wie intellektuell unredlich Sie sind? Dieser unsägliche Schrott an Äußerungen steht doch nicht bei bildblog zu lesen, sondern hier. Wie wäre es nun, dies diesem Blog anzulasten?
Nöh nöh, lieber Hagen, auch hier ist jeder für den eigenen Mist verantwortlich. Sie auch. Sie sehen sicher ein, es gibt objektiv keinen Grund Sie nun meinerseits zu beglückwünschen.
Am 29. Oktober 2007 um 01:17 Uhr
Da enttarnen sich noch ganz andere Sachen von selbst, lieber Hagen. Aber lassen wir das.
Am 29. Oktober 2007 um 01:18 Uhr
Journalismus bedeutet häufig: Ich darf tun, was IMMER ich auch will (um Auflage, Aufmerksamkeit, $$$, …. zu bekommen). Und ist die Wahrheit anders als sie soll, wird sie gefügig gemacht.
Genau das macht dieser “Artikel”.
ein Bildblog-Leser
Am 29. Oktober 2007 um 01:24 Uhr
Jaja, dass hier mehrere Hass-Kommentare kommen ist natürlich völlig unerwartet. Man könnte natürlich gleich mal ne Schlagzeile machen :”Bildblog will Bild töten!”
Die Kommentare zur Bezeichnung “Flüchtigkeitsfehler” können halt weniger für sowas herhalten.
Ob es jetzt aber eine gewisse Sorgfaltspflicht für “Journalisten” gibt, oder besser geben sollte, die sowas eben verhindert, bleibt ja leider unkommentiert. “Höhö” ist zwar auch nicht schlecht, aber doch etwas ungelenk.
Etwas Selbstkritik hat ja selten geschadet, gell?
Am 29. Oktober 2007 um 01:29 Uhr
Herr Meyer,
“die Künstler des Abends waren Schultheis und Niggemeier”? Charlotte Roche nur die Vorgruppe? Bei einer Veranstaltung, die “Charlotte Roche liest BILDblog” hieß? Sind Sie sicher?
Am 29. Oktober 2007 um 01:46 Uhr
Hans Esser FTW!!!
Am 29. Oktober 2007 um 07:11 Uhr
Guten Morgen! Ich hoffe, über Nacht hat sich das ein (Nr. 20) oder andere (Nr. 37) Gemüt etwas abgekühlt. Eine offenbar harmlose Veranstaltung, ein harmloser Text – schon gruselig, welche Aggression das bei einigen auslöst. Aber vielleicht muss man den kulturellen Fortschritt sehen: Immerhin soll kein “Bild”-”Fuzzi” oder Akademie-”Arschloch” mehr erschossen werden, sondern nur noch was auf die “Fresse” bekommen…
Jedenfalls: Entgleisungen a la Schießbefehl werden heute gelöscht. Ansonsten: Viel Spaß beim Diskutieren! Bin gespannt (auch wenn mein Job heute doch tatsächlich noch mehr Spannung verspricht als die Diskussion hier
Treffe gleich die fünf SCOOP!-Finalisten, anschließend tagt die Jury, Kulenkampff-Motto: Einer wird gewinnen).
Am 29. Oktober 2007 um 08:00 Uhr
Lieber Hagen Meyer,
Sie kritisieren die Form, statt sich mit Inhalten zu beschäftigen. Hätten Sie sich mit Inhalten auseinander gesetzt, wären Sie unter Umständen zu dem Schluß gekommen, dass Ihr (zukünftiger?) Arbeitgeber eine journalistische Dreckschleuder ist. Ihnen sei es nachgesehen – wessen Brot ich ess´, dessen Lied ich sing´. So funktioniert die Welt nun mal…
Gruß
Am 29. Oktober 2007 um 08:03 Uhr
Und immer noch, und auch nach den ganzen Kommentaren kein Gespräch über die eigenen Fehler. Die Totalverweigerung beginnt nicht erst beim Kehren vor der eigenen Haustür sondern schon beim Wahrnehmen des Drecks…
Am 29. Oktober 2007 um 08:06 Uhr
Hihi, danke.
Genau so einen Text hat ich von einem Blog erwartet der zum BILD-Verein gehört ([…] JepBlog (Blog der Axel-Springer-Akademie) […]).
Ich würde sagen, das der “Gegenangriff” mit diesem Artikel gründlich danebengegangen ist.
Am 29. Oktober 2007 um 09:51 Uhr
Ich hab mal auf den Link in Bild-Blog geklickt (schon mal Respekt , dass der Link eingebaut wurde) um zu sehen was hier steht.
Wenn sie Mut bewiesen hätten lieber Herr Meyer , dann hätten sie in ihrer Kritik geschrieben , dass Bild-Blog in allem Recht hat , und dass das hier alles ein grosser Fehler ist , hätten ihre Sachen gepackt und die Akademie gewechselt .
Aber so ist die Welt nunmal nicht .
Warscheinlich wär das dann von dritten gelöscht und (oder) korregiert worden .
Und was soll der Spruch mit “…das hätte man sich notfalls auch online selber vorlesen können…” . Ich kann z.B. auch viele Kabarretprogramme als Buch lesen , aber hallo , das ist doch nicht das selbe !!!!
Am 29. Oktober 2007 um 10:23 Uhr
Jetzt fehlt noch:
- Werbung für die neue Bildmobil Karte
- ein “Wählt Naumann” Aufruf
- ein Absatz ggen den Mindetslohn bei den Postzustellern
Dann wären die internen Redaktionsrichtlinien 100% erfüllt und es gäbe wieder ein Bienchen auf das Praktikantenkonto.
Am 29. Oktober 2007 um 10:36 Uhr
@ bv (#32): die “künstler” des abends waren schultheis und niggemeier. die vor- und die nachgruppe hat ihnen aber die show gestohlen.
SCHLAGZEILE:
“Berliner Philharmoniker und Karajan stehlen Mozart die Show!”
Am 29. Oktober 2007 um 11:10 Uhr
herr niggemeier,
dann sind sie also auch der meinung, dass die mehrheit des publikums bloß wegen frau roche dort war? wenn sie von ihrem programm so überzeugt wären müssten sie sich ja keinen “richtigen” “künstler” ins boot holen.
und bei der fragestunde zum ende der veranstaltung drängte sich ein gedanke wirklich auf: an einer inhaltlichen/ideologischen diskussion waren die gäste nicht interessiert. sonst wäre doch mehr als nur eine frage gestellt worden (und die nach den kommuniationswegen zwischen ihrem blog und bild). mag aber auch daran liegen, dass fettes brot nebenan schon an den plattentellern stand.
Am 29. Oktober 2007 um 11:17 Uhr
loooooooooooooooooooooooooool hier wird also schon den Nachwuchs-Schreiberlingen gezeigt wie man alles zerreist was der Firma Springer nicht passt. Ist wohl schon im Lehrplan drinne : Kritik gegen über Springer-Firmen mies reden leicht gemacht? Steht zu euren Fehlern, liebe Springer-Jünger.
Glücklicherweise gibt es nicht nur Springer, sondern auch andere Medien, dann ist man wohl sicher evtl. nicht nur belogen zu werden.
Am 29. Oktober 2007 um 11:22 Uhr
Um mal kurz vor meinem obligatorischen Gang zur Uni noch meinen Senf hinzu zu geben, bin ich gewillt auch ein paar Zeilen auf diesem Blog zu hinterlassen.
(1) Die Aussage einiger Benutzer hier, der Artikel wäre sachlich relativiert sich doch schon in einer Satzkonstruktion à la “Höh Höh”
(2) Über Bild kann man denken,was man will,aber ich halte es prinzipiel für Gefährlich, wenn sich eine Zeitung, will sagen Wurstblatt, als Volkes Stimme sieht, die scheinbare Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft anprangert und dann doch für die schlimmste Abart der Ungerechtigkeit selbst ein großer Träger ist, dem Veröffentlichen von reißerischen, verfälschten, entwürdigenden und privaten Fotos von Prominenten, Opfern von Unfällen, etc.
(3) Als Schluss bleibt mir nur zu sagen,dass ich mich auch mit Bildblog an sich kritisch auseinander setze und auch da mit Sicherheit Fehler passieren,was die Berichterstattung angeht.
Ich verurteile diese platten Antworten in diesem Akademieblog, wenn es heißt, es solle wohl jemand auf die Fresse bekommen,denn das ist nun wirklich Bildniveau und man will sich ja nicht auf selbiges herablassen.
(4) Wenn Sie,sehr geehrter Herr Meier, es einrichten können,dann entlassen Sie Hernn Wagner, seine Kolumne verursacht doch zu offt Brechreiz und Verstopfung zugleich,da sein geistiger Tiefgang mit dem eines Schiffes im Trockendock zu vergleichen ist.
Am 29. Oktober 2007 um 11:32 Uhr
@ jep
“Eine offenbar harmlose Veranstaltung, ein harmloser Text – schon gruselig, welche Aggression das bei einigen auslöst” Nun ja, Sie dürften genau wissen, was diese Aggressionen auslöst – verschweigen es aber in bester BILD-Manier! Nicht die Veranstaltung, nicht Ihr bescheidener Text – es ist Kai Diekmanns Dreckblatt, das dieses auslöst! Es ist die Hilflosigkeit gegenüber der systematischen Verblödung durch BILD. Es ist die genüsslich präsentierte Ansicht eines weiblichen “Leserbeirat”-Mitgliedes: “BILD-Lesen ersetzt das Abitur”! Es ist die bornierte Propaganda Diekmanns, mit dem Leserbeirat würde BILD “noch besser”, wobei dieses “noch” ja erst einmal voraussetzen würde, dass Diekmanns Kloakenblatt gut sei! Aber immerhin: Diekmann hat es ja geschafft, in seiner Amtszeit die Auflage von BILD um 1 Million zu reduzieren! Das lässt hoffen!
Am 29. Oktober 2007 um 12:10 Uhr
@53: Wenn Al Gore von seinem Klimawandel so überzeugt ist, warum hat er auf der ganzen Welt bloß Künstler auftreten lassen? Um darauf aufmerksam zu machen, vielleicht? Man kann auch Aufmerksamkeit erregen, wenn man in großen Lettern Unwahrheiten auf die Titelseite hieft, nur um den Absatz zu steigern. Welche Methode ist da nun bedenklicher? Die Antwort überlass ich gerne Euch.
Am 29. Oktober 2007 um 12:13 Uhr
super Text, den könnte man auch unter der Rubrik “Bild dir ein du hättest eine Meinung” verbuchen
Am 29. Oktober 2007 um 12:19 Uhr
Wieso denn “Rettet”? ist da was in Not? Bei soviel Material wie da täglich geliefert wird könnte Charlotte den Blog nur “retten” wenn sie sich mit hinsetzt und auch Texte schreibt…
ud heißt es nicht “den Blog?” oder warum macht Ihr aus DEM BildBLOG ein neutrm?
Am 29. Oktober 2007 um 12:22 Uhr
BILD Zeitung + Methoden hin oder her. Die gesamte Akademie, bzw. deren Schüler mit BILD über einen Kamm zu scheren zeugt nicht unbedingt von gehobenem Intellekt.
Viele Kommentare sind nach dem Prinzip verfasst: “hau auf BILD=Springer, da machste nix falsch mit”
gähn!
zu lesen überdeutlich bei 58 “climaxx”…
vielleicht länger nichts dergleichen mehr erlebt?
um mal auf tiefflug zu gehen..
Am 29. Oktober 2007 um 12:35 Uhr
Also du bist anscheinend einer der angehenden “Bild Akademiker”, wenn ich das richtig sehe.
Mit deiner These hast du absolut recht, da macht man auch nichts falsch. zufällig verdiene ich mir bei einem nicht weiter genannten Unternehmen, welches u.a. mit Briefen zu tun hat, ein paar Kröten dazu.
Alleine das ist schon ein Grund für mich gegen alles was auch nur im entferntesten mit der Axel Springer AG zu tun hat, Sturm zu laufen. Jetzt erzähl mir doch mal bitte, was Grund für dich war deine Seele zu verkaufen.
Am 29. Oktober 2007 um 12:38 Uhr
[“…Normalerweise 49 Sekunden als Werbespott…” - Wortspiel, Absicht oder Legasthenie?]
Nennen wir es den traurigen Versuch eines Wortspiels? So viel Kulanz sollte eventuell drin sein.
Da wird also eine Lesung angekündigt, und es gibt keine Tiger und Elefanten, kein Menü, und keine Theateraufführung? SELTSAM! So eine Verlade würde ich mir auch nicht gefallen lassen, wenn ich nicht genau wüsste, dass die Bild und ihre kleinen Arschgeburten es jeden Tag genau so machen: bedrucktes Zeitungspapier vortäuschen, aber in Wirklichkeit mehrfach benutztes Klopapier und alte Telefonbücher abliefern. So richtig nett ist das nicht.
Herr Meyer, gut machen Sie das! Einmal am Tag soll man ja herzlich lachen, mindestens – diese Woche scheint bereits gerettet.
Am 29. Oktober 2007 um 13:05 Uhr
Oha, die Parteisoldaten Springers versuchen sich in Ironie. Hass und Häme fließen flotter aus der Feder, was? Das ist so arm und gänzlich dämlich, hätte man die Vorlage doch so einfach nutzen können. Aber: einmal Betonschädel immer Betonschädel.
Am 29. Oktober 2007 um 13:46 Uhr
Ich lese regelmäßig Bildblog und kann viele entgleisungen hier nicht verstehen. Wer weiss worum es Bildblog geht, der müsste auch wissen das Dinge wie “töten” und Gewalt im allgemeinen nicht im interesse von Bildblog sein sollte. Find es schade das hier stellenweise so derbst unsachlich auf den jepblog eingeschlagen wird. Klar ich bin auch Fan vom Bildblog aber es wäre mir schlichtweg zu doof mich mit anderen Menschen anzulegen die ihrer “arbeit” nach gehen. Jedem das seine.
PS: Ich finde es niveaulos andere Leute anzumachen, weil sie keine starke orthographie haben.
Am 29. Oktober 2007 um 13:55 Uhr
der abend sollte auch nur unterhaltung… sie hätten ja die schweren brocken aus dem blog rauskramen können, in denen bild existenz vernichtet, bewusst fehlinformiert, in eigener sache lobbyarbeit auf unterestem niveau betreibt und die anderen säue, die von bild immer durchs dorf gejagt werden etc… aber dann wäre der bush-bashing-bourgeoisie bestimmt die bionade oder der rotwein an dem abend wieder hochgekommen.
Am 29. Oktober 2007 um 14:25 Uhr
@Mark Fischbach: Die Bildblogger üben sachliche Kritik an der Bild. Charlotte Roche ist *Betroffene* und zeigt ihre Abneigung der Bild gegenüber recht offen, unter anderem durch die Unterstützung von Bildblog. Jemand, der sich als Bild-Mitarbeiter ausgab, hatte sie nämlich erpresst, als ihre 3 Brüder bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Da kann man schon etwas ungehalten werden.
Am 29. Oktober 2007 um 14:30 Uhr
@ 61: Seele??? …äh…ja…von diesem Ding hat mir mal jemand erzählt.
mit menschen die nur schwarz und weiß kennen, ist es immer schwer zu diskutieren.
“jaaa, aber BILD macht das doch auch so…”
hier (pfeil nach oben) copy & paste, und in Eure nächsten Beiträge einfügen.
das ist keine Diskussion hier, sondern unsachliche Dresche.
ziemlich ideenlose noch dazu!
Am 29. Oktober 2007 um 14:35 Uhr
@ daniel
“..das ist keine Diskussion hier, sondern unsachliche Dresche…” Na gut Daniel, dann diskutieren Sie doch mal sachlich, bringen Sie mal ein-zwei-drei Argumente vor, die für das Dreckblatt BILD sprechen!
Am 29. Oktober 2007 um 15:11 Uhr
Ich mag die Arbeit von BildBlog und wenn die es schaffen, aus “lustigen” Bild-Fehlern einen ganzen Abend zu bestreiten, dann sagt das viel aus.
Offensichtliche Falschmeldungen mit Diskreditierung anderer Menschen, populistische Meinungsmache (überparteilich, unabhängig ja,ne is klar) etc. eignen sich für mich nicht als Unterhaltungsabend.
Da schwillt nur der Kamm.
“Kill Bild”
Am 29. Oktober 2007 um 15:58 Uhr
Herrlich, warum hab ich grad nur kein Popcorn hier ? Und mit so nem miesen Beitrag drückt man sich also ins Blickfeld von den bildblog-Lesern ? Schwach und ausbaufähig – was wurde vom Verfasser eigentlich erwartet von dieser Veranstaltung ? Weltneuheiten ? Dinge die man bisher nicht wusste ? Schafft doch nicht mal das tägliche Schmierblatt mit den vier Buchstaben in weiß auf rot ! Dort liest man zweitweise Dinge die schon Lichtjahre alt sind und dazu noch schlampig recherchiert !
Am 29. Oktober 2007 um 16:36 Uhr
[...] kannst gerne nachgucken … Polizistin Sabrina (22) sucht einen starken Mann” berichtet im Blog der Axel-Springer-Akademie über die Veranstaltung. (Den Hinweis, dass er selbst für „Bild” schreibt, hat [...]
Am 29. Oktober 2007 um 16:43 Uhr
Ich möchte mich bei dem Autor für meinen gestrigen Ausrutscher hier im Blog und das ich ihn persönlich angegriffen habe, entschuldigen. Ich habe meine sachliche Meinung mit Emotionen gemischt die nicht mal etwas mit dem Thema zu tun hatte, was auf jeden Fall ein Fehler war.
Darum bitte ich mein gestrigen Beitrag zu entschuldigen.
Am 29. Oktober 2007 um 17:51 Uhr
Liebe Leser dieser Kommentare (egal ob Akademie´ler oder Bildblogfans).
Die ganze Diskussion führt m.E. zu nichts. Einige Bildblog-Fans entgleisen in die Fäkalsprache oder reden von Gewalt gegen Bild, die Akademieler weisen (zu Recht) auf das entsprechend niedrige Niveau dieser Einträge hin. Allerdings verschweigen diese wieder im Umkehrschluss, wie viel Hass ihre Zeitung bei ihren Lesern schürt. z.B. gegenüber Ausländern. Wenn Schulhof-Prügler bei ihnen von vorneherein mit den Namen Achmet, Osman und Ali betitelt werden, während sich innerhalb kürzester Zeit herausstellt, dass es sich um Achim, Michael und Thorsten handelte, dann hat der Artikel Bundesweit bei den (ich mag mir garnicht vorstellen WIE vielen) Lesern den Kamm ganz pauschal gegen “die Ausländer” schwellen lassen und letztendlich einen irreparabelen Schaden verursacht. Über den jep-Artikel hätte ich mir einfach nur mehr Selbstironie und Selbstkritik gewünscht. Bei aller Langeweile, die die Axel-Springer Leute bei diesem Bildblog-Abend offensichtlich verspürten, kann keiner von ihnen so naiv sein, und kategorisch alle von Bildblog aufgedeckten Fehler abstreiten. Bei wahrer Größe nimmt man sowas auf, und sagt auch mal: stimmt, das ist nich so gelaufen wie es sollte.
P.S.: Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn gerne behalten!
Am 29. Oktober 2007 um 17:58 Uhr
@21 Mark Fischbach
Respekt! Einfach mal komplett ignorieren, dass das Kleid mit gar nicht mal so viel Phantasie an Uma Thurmans Motorradszene aus diesem Film, wie hieß der noch… erinnert; und dann die zwei relevanten Wörter “Kill” und “Bild” so weit auseinandersetzen, wie es die Länge des Beitrags maximal hergab. Muss ja nicht jeder wissen, dass es sich um eher harm- als niveaulose, dafür aber witzige Parodie handelt…
Mir gefällt diese gezielte Desinformation nicht…
Olly
Am 29. Oktober 2007 um 18:51 Uhr
Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Pöblern hier!
So, ich hoffe das reicht.
Lieber Herr Meyer,
was mich nun mal brennend interessieren würde: Gibt es denn nun auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den von Bildblog entdeckten Fehlern? Denken Sie sich auch mal “Autsch, der Fehler tut weh!”, oder sind das alles für Sie nur Flüchtigkeitsfehler? Wäre es nicht einfacher, wenn sie den Bildblog-Machern einfach kein “Material” mehr liefern würden?
Auf eine Antwort hoffend…
Gruß
Günther
Am 29. Oktober 2007 um 19:13 Uhr
Bitte nicht den Mark Fischbach füttern, ein Blick auf sein Blog genügt um zu verstehen weshalb.
Am 29. Oktober 2007 um 19:18 Uhr
@ Günther
Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass die Macher des Schmierenblattes BILD Ihnen antworten! Diekmann und seine Schreiberlinge sind da völlig immun und werden öffentlich nie Fehler zugeben! Sie brauchen doch nur die “Korrekturspalte” von BILD zu betrachten: da werden ausschließlich allenfalls echte Flüchtigkeitsfehler hin und wieder mal eingeräumt. Die sind zwar auch peinlich, weil sie die schludrige Arbeitsweise der BILD-Schreiberlinge dokumentieren. Die echten Fehler werden aber totgeschwiegen. Da ist der Leser halt auf BildBlog angewiesen!
Am 29. Oktober 2007 um 19:43 Uhr
Wow Hagen,
ich arbeite in einer großen Bundesbehörde, welche auch des öfteren unheimlich zerrissen wird. Aber es is schon fast putzig mit anzusehen, wie du hier versuchst, den BILDBlog und die Lesung lächerlich zu machen und dein Schundblatt verteidigst.
Ich versuche auch Leuten die Dinge korrekt zu erklären, wenn sie meinen Arbeitgeber absauen, aber mein AG macht einige “böse” Dinge, weil ihn das Gesetz dazu verpflichtet, aber dein “Brötchengeber” verzapft diese unsäglichen, erniedrigenden, fäkalnahen Publikationen aus freien Stücken . . . also würde ich mich als einigermassen charakterfester Mensch wirklich schämen, für so ne Müllpostille tätig zu sein, dann lieber den ganzen Tag Scheisse wegwischen, . .. aber halt, das macht ihr ja auch, nur bringt ihr die auch noch auf´s Papier!
Am 29. Oktober 2007 um 20:00 Uhr
Guten Abend Herr Meyer,
herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Text. Sprachlich gefällt er mir sehr gut. Aber ich hätte da mal eine Frage.
Also mal ganz abgesehen davon, dass es keinesfalls als journalistischer Flüchtigkeitsfehler angesehen werden kann, wenn man die aktuellen Minister nicht kennt.
Und ganz abgesehen davon , dass es der Bildzeitung trotz der “seichten Berieselung” ihrer Leser keinesfalls an “ideologischem Tiefgang” fehlt und man selbiges deshalb umgekehrt auch für das Bildblog annehmen könnte.
Also ganz abgesehen davon: Was erwarten Sie eigentlich, wenn Sie auf eine Lesung gehen? Ich persönlich war schon auf so einigen dieser Veranstaltungen und deshalb möchte ich die folgende Information mit Ihnen teilen:
Auf Lesungen lesen Menschen anderen Menschen Sachen vor, die man “sich notfalls auch… selber vorlesen” könnte. Meist sind das dann nicht Internetseiten, sondern Bücher. Sie wissen schon: Die Dinger mit den ganz vielen Seiten und den wenigen Bildern.
Vielleicht schauen Sie mal in der Buchhandlung ihres Vertrauens vorbei. Da ist dann bestimmt auch mal der ein oder andere Autor, der Sachen vorliest, die man “sich notfalls auch… selber vorlesen” könnte.
Mit den besten Grüßen,
Zeitlos
Am 29. Oktober 2007 um 20:16 Uhr
In Deutschland gibt es täglich über 11 Millionen freiwillige Bildleser. Etwa 50.000 Besucher hat das Bildblog täglich. Damit ist es wohl das meistgelesene deutsche Blog.
600 Leute waren bei der Lesung in Berlin. In ganz Deutschland würden schätzungsweise 10.000 Menschen sich das antun.
Sind das nun viele oder wenige?
Dieses Blog ist nicht sehr bekannt. So viele Kommentare zu dem Thema verdankt es hauptsächlich der Niggemeier-Fankurve. Bei denen ist er eine Art Michael Moore und Al Gore in einer Person. Das nötige Gewicht hat er ja.
Am 29. Oktober 2007 um 20:38 Uhr
Hallo Herr Meyer,
nun ja …was hätte es doch für ein interessanter, unterhaltsamer verriss der Veranstaltung werden können. vielleicht mit etwas Hintergrundwissen über die bildblog- Macher gewürzt, abgeschmeckt mit einem hauch Selbstironie und einer kleinen, aber feinen Prise Humor.
Dann wäre ihnen von Seiten der allermeisten BILD- Kritiker etwas entgegen gebracht worden, was ihnen in ihrem (künftigen?) job bei Springer wohl nie begegnen dürfte: Respekt …
Ihnen ist nicht einmal ein satt machender Wortbrei für ihre eigene Klientel geglückt, sondern bestenfalls eine fade Buchstabensuppe.
Und das obwohl sie es doch eigentlich viel besser können. Zitat (dank an #30 :florian) gefällig? Kleinen Moment bitte, nur schnell die Handschuhe rausgeholt, sonst mach ich mich noch dreckig.
So, bitte: „… schlugen sie nieder, zerrten sie ins Haus. In diesem Moment kam Wolfgang S. (55) aus dem Keller – nackt! “ Den Rest ersparen wir uns wohl besser, Herr Meyer?
Das war doch was! Atmosphärisch dicht! Richtig schön gruselig! Und das der Mann NACKT war, raubt ihm zwar das allerletzte bisschen Würde, ist für Ihre Leser aber von elementarer Wichtigkeit. Denn schließlich erfahren diese – dank Ihrer Hilfe versteht sich -ja auch vom gesamten Fuhrpark des Opfers.
Was sind gegen so sauber recherchierte Details denn kleine Flüchtigkeitsfehler wie die korrekte Benennung von Ministerposten? Altersangaben? Ortsnamen? Spielergebnissen? Lächerlich! Und daraus machen die auch noch eine erfolgreiche Lesung. Wie ärgerlich …
Wären Sie nur bei Ihrem Schreibstil geblieben – Sie hätten die Leute wenigstens nicht enttäuscht.
Mein letzter Tipp: Schreiben Sie den Artikel doch noch mal neu. Beginnen Sie am Besten mit: „CHARLOTTE ROCHER VERLIESST BILDBLOG! (Headline) Aber alle interessierten sich nur für ihre Goldkügelchen (Subheadline) “
Einen schönen Abend,
Daniel
Am 29. Oktober 2007 um 21:32 Uhr
Die Lesung war in erster Linie sehr amüsant. Und damit wurden ja auch die Bildblogmacher und Roche überrascht. Hatten sie nicht mit viel mehr Kopfschütteln und Entsetzen gerechnet? Hatten sie. Aber was tut das undankbare Publikum? Kringelt sich ob der BILD-Schlagzeilen, oder der Kommentare. Das Die Tagesschau mal auf 20:15 Uhr rückt, langweilig. Das Menschen im Mars wohnen, köstlich. Wenn, dann haben Niggemeier und Schultheiß sich ein kleines Eigentor geschossen. Wenn man sich als Robin Hood hinstellt und andere anprangert, sollte darauf vorbereitet sein, dass das Publikum vielleicht anders Reagiert. Und das tat es. Ein amüsanter Abend, viel Lachen, viel Spaß, ein Event. Aber ist die Empörung über BILD dadurch gewachsen? Im Gegenteil, das Blatt wurde zur Spaßzeitung gemacht – durch Niggemeier und Schultheiß.
Und danach? Ich fand süß, wie Niggemeier sich zur Party extra aus seinem Anzug in ein Holzfällerhemd zwängte und dann doch nur schüchtern an der Bar saß. Und es war sehr aufschlussreich, wie die Bildblogleser sind. Während Fettes Brot auflegt stehen sie verschüchtert am Rand der Tanzfläche und scheinen sich an den Rechner zurück zu wünschen. Getanzt haben ca. 30 Leute. Der durchschnittliche Bildblogleser soll angeblich 28,5 Jahre alt sein. Partytauglich ist er definitiv nicht.
Am 29. Oktober 2007 um 22:07 Uhr
@ Kommakla
das ist sicher das wichtigste: dass er (der bildblog-leser) partytauglich ist.
issa aba nich – trotz durchschnittsalter 28,5. wie ist das möglich? ich meine, 28,5 – und dann nicht partytauglich sein? geht das, oder nein: DARF MAN DAS?
sie erinnern mich an jemanden, der sich für ein basketballspiel einen schwarzen von der straße holt und sich dann wundert, wenn er nicht basketball spielen kann. das wäre dann die mieseste form von diskriminierung. und genau diese form wenden sie auch auf die bildblogger an. interessanter gedanke.
tja, is aber auch ne schande, dass man heutzutage noch nicht mal mehr nach ner lesung richtig abhotten kann. sie arme/r.
bravo.
Am 29. Oktober 2007 um 22:35 Uhr
Mit Bezug auf Kommentar #3: Oink oink.
Am 29. Oktober 2007 um 22:54 Uhr
Wäre der Begriff “Heuschrecken” nicht schon anders besetzt, müsste man ihn für zwei verfeindete, aber ähnlich reagierende Personengruppen benutzen.
Zum einen sind es die Jünger des Bildbloggers Stefan Niggemeier und zum anderen die Gefolgsleute des PI-Bloggers Stefan Herre.
Gerne geben beide Internet-Adressen an, in der Hoffnung, dass sich ihre Anhänger dort lautstark und massenhaft äußern.
Dieses Mal traf es das JEPblog, das sonst wenig gelesen wird. Wir wissen nun, dass Hagen Meier über die Dichterlesung unrichtig berichtet und eine falsche Wertung abgegeben hat.
Schließlich leben wir in einer Demokratie und da entscheidet die Mehrheit (der Kommentatoren).
Am 29. Oktober 2007 um 23:19 Uhr
HaHa,
ausgerechnet ein Blog mit Bild-Verbindung erzählt einen von “Easy Entertaining”
Am 29. Oktober 2007 um 23:42 Uhr
@ Günther #75
natürlich tut der irrtum “gesundheitsminister” weh! warum sollte er denn nicht weh tun? das “hö hö” war keineswegs ein überheblicher kommentar à la “ist mir doch egal”. sondern der hinweis, dass viele lacher mit den vermeintlich “einfachen” fehlern erreicht wurden.
“einfach” deshalb, weil hinter diesem versehen doch nun wirklich kein verschwörerischer wille zu vermuten ist. eine unachtsamkeit. sehr ärgerlich, aber “nur” eine unachtsamkeit. die großen verschwörungstheorien und machtergreifungsszenarien interessieren offenbar nicht (mehr).
und nochmal: diese tiefergehende diskussion, warum bild (laut bildblog!!) diese anderen vermeintlich bösartigen fehler macht und vermeintliche lügengeschichten erzählt, fehlte auf der veranstaltung völlig.
und es ist doch nicht MEINE aufgabe, die jetzt anzustoßen!
@ daniel #81
wolfgang s. war damals tatsächlich nackt, als er aus dem keller kam. er war vorher nämlich in der sauna. ob diese information dem toten das “allerletzte bisschen würde” raubt halte ich für fragwürdig. die hagener polizei hat uns das damals jedenfalls erzählt, weil sie daraus schließen konnte, dass s. die mörder nicht ins haus hat einbrechen hören. ermittlungstechnisch durchaus nicht uninteressant und tatsächlich gründlich recherchiert.
einige äußerungen der diskussion halte ich für bedenklich.
die meisten kommentatoren haben recht?! also wer am lautesten schreit sagt die wahrheit? diese vorwürfe kommen mir irgendwie bekannt vor. dass sich jetzt ausgerechnet bildblog-fans dieser argumentationen bedienen ist bemerkenswert.
Am 30. Oktober 2007 um 00:21 Uhr
“… sehr ärgerlich, aber “nur” eine Unachtsamkeit …”
Ab der wievielten Unachtsamkeit könnte man denn von einer Verfälschung der Tatsachen sprechen, das würde mich ja mal interessieren. Ist es nicht so,dass Verfälschung zu Desinformation führt und könnte man dann nicht doch den Schluss nahe legen,dass besagte Unachtsamkeiten, so ärgerlich sie auch sein mögen, eine Gefahr sind? Was z.B. passiert,wenn der nächste Schulamokläufer BILD liest,statt Computer zu spielen und bösartige (aber wirklich bösartige und am Elend der Jugend schuldige) Musik zu hören. Gute Frage, nicht wahr? Gut,ich gestehe,ich schweife ab, aber erkennen Sie die Gefahr dieser kleinen (bewussten?), doch so ärgerlichen Unachtsamkeiten?
Am 30. Oktober 2007 um 04:13 Uhr
Ein paar wahllos aneinander gereihte Gedanken von mir:
Einen Springer-Mitarbeiter wie Meyer auf die üblen Machenschaften der BILD-Zeitung hinzuweisen, in der Hoffnung, er würde sich objektiv dazu äußern, ist genauso aussichtsreich wie zu versuchen, einen Kreationisten von der Evolutionstheorie zu überzeugen.
Wer solche Haltungen erst einmal eingenommen hat, lässt sich garantiert nicht durch fundierte, logische Argumente davon abbringen.
Dass das BILDblog neben den unsäglichen journalistischen Verbrechen von BILD auch kleinere Flüchtigkeitsfehler ans Licht bringt, dient in erster Linie dazu, auf deren abnormale Häufigkeit hinzuweisen. Nicht umsonst wird in Klammern mitgezählt. Wer das nicht erkennt oder erkennen will, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Bei manchen BILD-Artikeln kann auch ich mich nicht davon freisprechen, eine gewisse Aggressivität zu verspüren. Bisweilen hätte ich durchaus Lust, dem einen oder anderen sogenannten Redakteur seine Schreibe um die Ohren zu hauen.
Gewalt ist natürlich keine Lösung. Gefängnis wäre angebrachter.
Dem BILDblog Absurdität zu unterstellen, finde ich ziemlich witzig. Leider fehlt ein passendes Beispiel. Ich warte gespannt.
Apropos absurd: erinnert sich noch jemand an die Story, die Nähe des kalten Jupiters würde die Erde abkühlen? Wäre mir nicht vor Fassungslosigkeit bzw. Entsetzen über so viel geballte Dummheit auf Seite 1 der Mund offen gestanden, ich hätte gebrüllt vor Lachen.
Jeder Siebtklässler, der für 5 Pfennig Physikunterricht gehabt hat, hätte diesen unsäglichen Schwachsinn rechtzeitig korrigieren können.
Am 30. Oktober 2007 um 09:50 Uhr
@ hagen
“…nur eine Unachtsamkeit…” Nein, es ist schlicht und ergreifend Schlamperei! Alltägliche Schlamperei von diesen Schreiberlingen – die ich freilich bedaure, weil sie keinen besseren Job gefunden haben, als bei diesem Schmieranblatt zu arbeiten.
Am 30. Oktober 2007 um 09:51 Uhr
halo..wird jetzt gelöscht!
Am 30. Oktober 2007 um 09:52 Uhr
Die Strategie von Bild/Springer ist klar:
“BILDBlog” – ach das sind doch diese Studenten die Fehler in der Bildzeitung finden, wie lustig, höhöhö.
Doch um die Fehler geht es nicht. Sie dienen BILDBlog zwar teilweise als Publikumsmagnet, sind aber sonst eher nebensächlich.
Es geht um den absurden Wahnsinn, der immmer wieder in BILD verbreitet wird. Und das wird inzwischen auch von vielen Leuten so wahrgenommen.
Neulich im Zug, junges Pärchen anscheinend gerade erste kennengelernt. Sinngemäß:
Sie:”Welche Zeitung liest Du denn so?”
Er:”Hm, BILD und…”
Sie”Nein, ich meine richtige Zeitung…”
Am 30. Oktober 2007 um 09:55 Uhr
@ Chris
Genau das sagte ich auch (Beitrag 50)
Hat denn z.B. mal einer erlebt ,dass bei den Christiansens und anderen Polit-Talks irgendeiner plötzlich aufsteht und sagt: “ja sie haben recht , Ich gebe zu , Ich liege falsch,Ich mach das in Zukunft anders etc.” .Es wird diskutiert und hinterher geht jeder raus mit genau der gleichen Ansicht wie vorher.
Deswegen kuck ich mir das in der Glotze auch nicht mehr an . Das ist Verschwendung von Lebenszeit .
Herrn Meyer werden wir also nicht ändern .
Daher werd ich hier jetzt auch nichts mehr schreiben . Das bringt nichts .Ich hatte nur das Bedürfnis Chris zuzustimmen
Wie gesagt , die Welt ist halt nicht so (leider !).
Am 30. Oktober 2007 um 10:46 Uhr
@ Kommmakla #82
Geil. Jetzt weiß ich endlich wie ein typischer Bildblogger ist. Vielleicht ein neuer Aufreißer für die BILD?!? Wäre genauso informativ wie die übrigen Springer-Erzeugnisse.
Wollen wir mal lieber NICHT von der typischen, bekannten Vorstellung eines Bild-Lesers sprechen (entweder Renter, Bauarbeiter oder Arbeitssuchender, … )
@Hagen Meyer
Vielen Dank für den klasse (subjektiven) Bericht. Jetzt weiß ich endlich, dass Lesungen sinnlos sind. Genauso wie das eigentliche Lesen einer BILD.
Am 30. Oktober 2007 um 10:48 Uhr
Mark Fischbach versucht mit seinem nichts-sagenden, dämlichen Kommentaren hier, alle berechtigten Kommentare der BILD-Kritiker auf ein Niveau zu senken und zu veräppeln.
Ziemlich arm.
Lieber Mark Fischbach, fällt Ihnen auch noch wenigstens EIN sinnvoller Beitrag zur Diskussion ein? Nein? dum?
Am 30. Oktober 2007 um 11:31 Uhr
Bermerkenswert wie sich die Angehörigen der Akademie patriotisch für ihren Konzern einsetzen. Es reicht natürlich nicht wenn sich 40.000 Menschen täglich BILDblog.de ansehen. Nein, wenn ein paar Hundert Leute einigen Beipsielgeschichten live zuhören können, ist das natürlich ungleich schlimmer!
Und dann war es nur eine langweilige Lesung. Ohne Feuerwerk, Tanzeinlagen und die Teilenhmer einer beliebigen Ein-Tages-Popflittchen-braucht-keinen-Schulabschluss-Sendung sind ebenfalls nicht aufgetreten.
Das ist natürlich DER Angriffspunkt! Wo man als Angehöriger der Akademie von seinem Konzern doch sonst nur Tolles! und Buntes! und Knalliges! gewohnt ist. Ich rate einigen der Poster mal eine beliebige Lesung zu besuchen.. aber das wurde ja schon kommentiert.
Es sollte doch eine gute Sache sein, wenn sich eine Institution zur Aufgabe macht, Denkanstöße zu fragwüriger Berichterstattung zu geben. Immerhin gerät das eigenständige Denken scheinbar immer mehr außer Mode. Von Bundeskanzler bis zum Bauarbeiter.
Am 30. Oktober 2007 um 11:37 Uhr
Gibt es berechtigte Kommentare und unberechtigte? Die meisten Kommentatoren kommen doch direkt von Bildblog oder Stefan Niggemeier um hier auf einem Blog des “Feindes” ihr Sendungsbewusstsein auszuleben.
Und siehe da: der “Feind” lässt sie sich hier austoben. Keine Zensur – wie bei Niggemeiers Privatblog üblich. Beim Bildblog kann man überhaupt nicht kommentieren.
Die Mehrzahl der Kommentare hier zu diesem Veranstaltungsbericht ist pro Bildblog und contra Bildzeitung. Da müsste es doch möglich sein, den Triumph still zu genießen. Muss man da noch die wenigen, die gegen den Strom schwimmen, beschimpfen? Reicht es nicht zur Genugtuung, dass Bildblog, dass die Bildzeitung beobachtet, das größte deutsche Blog ist und mein Blog, dass Bildblog beobachtet, kaum gelesen und darin noch weniger kommentiert wird?
Am 30. Oktober 2007 um 12:49 Uhr
Kleine Denksportaufgaben für zwischendurch:
1. Wenn tatsächlich die Mehrheit entscheidet (Nr. 85), hat BILD dann nicht Recht? Elf Millionen Bild-Leser gegen 0,05 Millionen Bildblog-Leser?
2. Warum arbeitete Charlotte Roche mit einer eigenen Sendung für ProSieben, das teilweise zum Springer-Reich gehört, obwohl sie ein, zwei Jahre zuvor angeblich von der Bild erpresst worden war und sich seither als Springer-Opfer sah?
3. Wer profitiert finanziell mehr von Bild – der Redakteur eines Springer-Titels wie Rolling Stone oder TV Digital oder Jolie oder… oder die Macher vom Bildblog, die von ihrem Blog leben, den es ohne Bild gar nicht gäbe?
Am 30. Oktober 2007 um 13:02 Uhr
@ bingo
“Wer profitiert finanziell mehr von Bild – der Redakteur eines Springer-Titels… oder die Macher vom Bildblog, die von ihrem Blog leben, den es ohne Bild gar nicht gäbe?”
Sehr gut bingo: auch die Gerichte dieser Welt profitieren allesamt – vom alltäglichen Gesetzesverstoß!
Am 30. Oktober 2007 um 13:02 Uhr
@ Bingo # 98
zu 1)
Wie kann man so einfach behaupten, dass die angeblichen 11 Mil. BILD-Leser dem Inhalt der BILD Recht geben? Vielmehr glauben die meisten den Schund oder nehmen es so hin. Aber das ist ja ein alt bekanntes deutsches Problem!?!
zu 3)
wer behauptet, dass die beiden davon leben (können)? Zumal der Blog nicht gegründet wurde, um davon zu leben!!!
FAZIT: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten!!!
Am 30. Oktober 2007 um 13:28 Uhr
Seltsam. Als bekennender Bildblog-Fan fand ich dennoch den Beitrag von Hagen Meyer hier gar nicht sooo abwegig.
Mag sein, dass ich mich einfach keinen Illusionen über seinen ideologischen Standpunkt hingegeben hatte – da wurde ich nicht enttäuscht. Aber auch Bildblog sollte nicht vor Kritik gefeit sein.
Als ich die Ankündigung der Veranstaltung las, ging mir genau der Gedanke durch den Kopf “Na, wer dahin geht, dürfte doch den Großteil der Bild-Stilblüten und -Lügen schon kennen”. Ich stellte mir ein Auditorium vor, das sich und seine Helden auf der Bühne feiert. Genau so ist es ja letztlich auch gekommen. “Easy entertainment” – das trifft es doch!
Aber ist das so verwerflich? Seine Jünger kann man nicht mehr bekehren. Jeder, der etwas anderes als einen amüsanten, kurzweiligen Abend auf Kosten der Bild-”Zeitung” erwartet hat, musste ja enttäuscht werden. Darüber hinaus ist es legitim, sich eines so charismatischen Gastes wie Charlotte Roche zu bedienen, um den Unterhaltungswert und eine mögliche Außenwirkung zu erhöhen.
Der jepblog-Beitrag wäre aus meiner Sicht akzeptabel gewesen, wenn Herr Meyer den Absatz mit den “Flüchtigkeitsfehlern” weggelassen hätte (der nun wirklich saublöd war, Herr Kollege!). Ich teile die Ansicht nicht – und auch nicht den Vorwurf mangelnden “ideologischen Tiefgangs”. Wie der Autor selbst schreibt, haben das nicht viele erwartet. Mit Recht – denn wer mit dieser Erwartungshaltung zur Lesung gegangen ist, scheint nicht viel davon zu verstehen.
Am 30. Oktober 2007 um 13:29 Uhr
@ Sebastian
Wo ist in diesem Zusammenhang jetzt der Unterschied zwischen “Recht geben” und “glauben”? Ich nehme an Du meinst, Bild-Leser sind überhaupt einfach zu blöd?
Und wer behauptet hat, dass die beiden davon leben können? Christoph Schultheis zum Beispiel. Öffentlich bei der Lesung.
Am 30. Oktober 2007 um 13:40 Uhr
@ bingo
“Ich nehme an Du meinst, Bild-Leser sind überhaupt einfach zu blöd?”
Das meint Sebastian bestimmt nicht per se. Allerdings tut Kai Diekmann alles, um seinen Lesern eigenes Denken abzugewöhnen. Und wenn ein weibliches Mitglied des BILD-LESER-BEIRAT allen Ernstes meint: “BILD-Lesen ersetzt das Abitur”, dann erkennt man, dass Diekmann ganze Arbeit geleistet hat.
Am 30. Oktober 2007 um 16:29 Uhr
offtopic: Ich wär ja allein schon für die Charlotte nach Berlin gefahren. Die Frau ist der Hit.
zum Thema: Wie einige Vorredner fand ich den Beitrag dieses Blocks schon etwas komisch. Ist ja klar, daß man diese Lesung schlecht redet.
Aber viel wichtiger ist: Das es sowas wie BildBlog überhaupt gibt. Habe früher immer die Bild gelesen und natürlich ( oder für manche vieleicht gar nicht so natürlich ) vieles geglaubt, was da so drin stand ( außer irgendwelchen Alien Kram oder so ) Und durch BildBlog habe ich nun mitbekommen, daß man nicht alles glauben sollte, was in irgendwelchen Zeitungen steht oder in irgendwelchen Reportagen gesagt wird. Es ist erschreckend, welche Macht ein paar wenigen ( Reportern, Journalisten, Zeitungen allgemein ) gegeben wird und damit viele Leute zu beeinflussen. Meine Kollegen lesen kein BildBlog, obwohl ich Sie dazu animiert habe und teilweise glauben diese Kollegen wirklich alles, regen sich auf und schimpfen über Inhalte, die keinen Tag später wiederlegt werden, leider nicht von der Bild selbst. BildBlog selber sehe ich auch nicht als fehlerfrei oder über jeden zweifel erhaben an, aber wenn Sie auf Fehler aufmerksam gemacht werden, stehen Sie dazu und korrigieren diese sofort. Dies und das Sie mich ein bißchen zum Nachdenken gebracht haben ist für mich schon viel wert.
Frohes streiten noch
Am 30. Oktober 2007 um 16:32 Uhr
mensch peti! das ist der erste Beitrag von Dir, bei dem ich keine Angst vor fliegenden Molotovcocktails bekomme…
Am 30. Oktober 2007 um 16:38 Uhr
Jetzt möchte ich mich auch mal ganz kurz nur zu Wort melden.
1. Möchte ich mich als BILDblog-Leser von 90 % der Kommentare distanzieren. Ich hatte eigentlich nicht erwartet das es so viele niveaulose Äußerungen der BILDblog- sowie der BILD-Fangemeinschaft gibt. Da es in einigen Kommentaren angesprochen wurde möchte ich sagen, das ich sehr froh darüber bin, das es bei BILDblog keine Kommentarfunktion gibt, denn was ich hier von so manchem “Fan” lese macht mich traurig, weil das Prinzip, oder die Idee von BILDblog hier nicht verstanden wird und das schadet dem BILDblog mehr als jeder “Springer”-Artikel der jemals geschrieben wird.
2. Finde ich es sehr schön, dass es hier möglich ist den Artikel zu kommentieren, allerdings ist die Kommentarfunktion meiner Ansicht nach keine Diskussionsfunktion und aus diesem Grund wird es wohl nie möglich sein, hier zu diskutieren und es ist auch in keiner Weise notwendig. Eine Kommentarfunktion gibt die Möglichkeit, seine eigene Meinung zu einem Artikel / Eintrag zu schreiben und damit ist meiner Ansicht nach diese Funktion auch hinreichend beschrieben.
3. Hätte ich schön gefunden, wenn ich hier einen mutigen Artikel eines “Springer”-Journalisten zu lesen. Mutig wäre es gewesen, wenn man nicht versucht hätte die Veranstaltung schlecht zu reden, sondern die Veranstaltung einfach objektiv bewertet hätte. Das hätte zum einen Größe bewiesen und zum anderen ein wenig Sympathie (zumindest bei mir) gebracht.
4. Ich möchte den Inhalt des Artikels gänzlich unkommentiert lassen, da hier schon alles was ich schreiben könnte, bereits geschrieben wurde.
5. Halte ich es für schade, dass man auf Seiten des Springer-Konzerns sich über das Kleid von Charlotte Roche so aufregen kann. Wäre ich Sie dann würde ich dieses Kleid doch für den Höchstpreis ersteigern. Aber Sie werden schon wissen was Sie tun.
Grüße,
Schari
Am 30. Oktober 2007 um 19:50 Uhr
Das war’s dann wohl. Die Niggemeierschen Reiter ziehen sich wieder zurück. So viele Kommentare gab es hier noch nie. Mal sehen, wann und wo sie wieder ausschwärmen.
Am 30. Oktober 2007 um 19:54 Uhr
@ Webrknecht
Echt geistreich dein Beitrag. Sagt aber nichts zur Sache aus!
Am 30. Oktober 2007 um 19:59 Uhr
@ Peti: werner weberknecht kann doch nichts dafür. er kann nicht anders.
Am 30. Oktober 2007 um 21:22 Uhr
@ Werner Weberknecht
stimmt nicht. fast alle beiträge, die in den “top10″ vor diesem beitrag hier stehen, haben mehr kommentare, einer sogar mehr als doppelt so viele. werner w. – dahinter steckt kein kluger kopf.
Am 30. Oktober 2007 um 22:42 Uhr
@ otzel
werner w. – dahinter steckt kein kluger kopf.”
Bist du dir da sicher? Wenn ich mir seine site mal anschaue, dann verstehe ich nicht, was werner w. eigentlich will. Und bescheiden, wie ich bin, schiebe ich mir die Schuld dafür zu. Ich glaube werner w. ist en sehr kluger Kopf, zu klug für mich. Und außerdem liest er BILD und ich nur bildblog (und dazu bild.de). Und wie gesagt: “BILD-Lesen ersetzt das Abitur”!
Am 30. Oktober 2007 um 23:01 Uhr
Gerne korrigiere ich mich:
So viele Kommentare gab es hier selten (nicht: noch nie).
Am 30. Oktober 2007 um 23:14 Uhr
Leider gibt Herr Hagen die Veranstaltung in einem zentralen Punkt ganz falsch wieder:
Die meisten Lacher gab es an besagter Stelle nicht, weil “Bild” den Horst Seehofer / Gesundheitsminister – Fehler gleich zwei Mal gemacht hat. Es ging vielmehr darum, dass es solche vergleichsweise marginalen Fehler sind, die in der “Bild”-Korrekturspalte richtig gestellt werden, während die krassesten Klöpse völlig unerwähnt bleiben.
Am 31. Oktober 2007 um 01:57 Uhr
“des publikums bloß wegen frau roche dort war? wenn sie von ihrem programm so überzeugt wären müssten sie sich ja keinen “richtigen” “künstler” ins boot holen.”
Sie meinen, das Programm “Charlotte Roche liest BILDBlog” waere, wenn es aus Ueberzeugung gewesen waere, ohne Charlotte Roche gewesen?
Ach so.
Am 31. Oktober 2007 um 09:11 Uhr
Soll ich erst die Erbsen zählen
oder doch den Sack Reis wieder aufrichten?
Am 31. Oktober 2007 um 11:48 Uhr
[...] Watch-Berlin kein Fake ist, sondern ernsthaft ein Ausschnitt aus der BILD-blog-Lesung, dann sollte Hagen Meyer dringend seinen Hormonspiegel prüfen [...]
Am 31. Oktober 2007 um 11:57 Uhr
Nun ja, ein erbärmlich zusammengezimmerter Kontra- Artikel war ja zu erwarten.
Ich frage mich nur: Warum wird von Seiten des Axel- Springer- Verlags überhaupt noch versucht, sowas wie eine Imagerettung durchzuführen? BILD hatte noch nie ein gutes Image, es wissen schon Grundschulkinder, das nur die unterste Präkariatsschicht BILD- Artikel wirklich ernst nimmt.
Ich erinnere mal an den Klassiker:”Ufo- Sekte will Hitler klonen!”
Dieser Artikel hängt heute noch, auf immer verewigt, in der Toilette eines Bekannten.
Oder um es anders zu formulieren:
“Auf diesem Friedhof der Kultur,
wird Geld gedruckt, rund um die Uhr.”
Na dann druckt mal fleißig weiter, ihr Springerlein.
Am 31. Oktober 2007 um 15:53 Uhr
“Gute Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass es doch um mehr geht als den Mammon. Mediale Weltrettung zum Beispiel.” Nun, schade, dass BILDblog zugegeben hat, genug zum Leben zu verdienen, nicht wahr? Sonst hätte man ihnen das nämlich höhnisch unter die Nase gerieben, und ihre “höhere Mission” belächelt. Schade für Sie, dass Ihre Gegner (Retter?) intelligent waren…
Am 31. Oktober 2007 um 16:31 Uhr
[...] Stefan Niggemeiers Nachlese Bilds BILD nahe Nachlese [...]
Am 31. Oktober 2007 um 16:45 Uhr
Mich beschäftigt schon sehr lange eine einzige Frage: Haben die bildblog-Macher eigentlich mal ne Bewerbung bei der Springer-Akademie abgegeben und wurden abgelehnt? Oder woher kommt so viel Hass auf eine Firma?
Ich weiß nämlich, dass Springer-Redakteure zu den Besten in der Republik gezählt werden. Überall! Ich kann mir kaum vorstellen, dass Niggemeyer und Co nicht auch mal mit Springer geliebäugelt haben.
Und dann sind da noch die vielen hundert Redaktionen von Fernsehen und Radio, die täglich ihren Themenplan an der BILD orientieren…
Worüber redet Ihr hier eigentlich?
Wer BILD nicht lesen will, solls doch lassen. Mc Donalds macht auch dick und nen hohen Blutdruck. Aber einen Blog gegen McDonalds gibt es nicht! Wieso eigentlich?
Am 31. Oktober 2007 um 17:28 Uhr
“Wer BILD nicht lesen will, solls doch lassen. Mc Donalds macht auch dick und nen hohen Blutdruck. Aber einen Blog gegen McDonalds gibt es nicht! Wieso eigentlich?”
Weil der gesunde Menschenverstand alleine schon sagt: zuviel Zucker und Fett ist nicht gesund. Sagten früher schon die Eltern und Großeltern.
Nur: leider ist die Berichterstattung vieler Zeitungen in der Qualität erheblich gesunken. Viele wollen Reißer veröffentlichen, mächtig interessante Artikel verkaufen.
Nur da gibts nen bekannten Spruch:
Wer keine Zeitung liest ist ein armer Mensch.
Wer alles glaubt was die Zeitung schreibt ist noch ärmer.
Am 31. Oktober 2007 um 17:45 Uhr
@ Frankundfrei
“…Oder woher kommt so viel Hass auf eine Firma?”
Hass? Wo sehen Sie Hass bei bildblog.de? Meines Wissens haben die Macher bei bildblog.de weder schriftlich noch mündlich irgendwann einmal irgendeinen Hass auf BILD dokumentiert. Wenn sie BILD in der Öffentlichkeit lächerlich machen, dann hat das doch nichts mit Hass zu tun! Kai Diekmann will ja jetzt sein Blättchen “noch” (????)”besser” machen: da kann er doch dann ganz einfach bildblog.de das Wasser abgraben, indem er die tägliche Schlamperei in seinen Redaktionen, den täglichen widerwärtigen Voyeurismus (ein Leben lang konnte Evelin Hamann ihr Privatleben verborgen halten – kaum ist sie tot, zerrt es Diekmann an die Öffentlichkeit), die albernen Kampagnen, den heuchlerischen Spagat zwischen Sex und laufenden Metern BILD-Bibeln, die menschenverachtenden Überschriften (“irre Frau), die Vorverurteilungen usw. aus seinem Blatt verannt. Wenn es Hass gegen BILD gibt, dann ist das Blatt selber der Verursacher!
Am 31. Oktober 2007 um 23:56 Uhr
“Mich beschäftigt schon sehr lange eine einzige Frage: Haben die bildblog-Macher eigentlich mal ne Bewerbung bei der Springer-Akademie abgegeben und wurden abgelehnt? Oder woher kommt so viel Hass auf eine Firma?”
1. würde ich es nicht Hass nennen, sondern Ablehnung und Unverständnis, die sich durch Aufklärungsarbeit ausdrücken.
2. hast du anscheinend noch nie was von Günter Wallraff gehört. Du solltest vielleicht einmal eines seiner Bücher lesen anstatt dem Bild-Populismus blind zu folgen.
3. ist es vielmehr so, dass eine Position außerhalb des Springerkonzerns für halbwegs intelligente, aufgeklärte, moralisch handelnde und politisch sowie menschlich korrekte Journalisten alles andere als erstrebenswert. Derartige Geschichten (ich schreibe bewusst nicht Inhalte) wie in der Bild würde auch ein gewisser Herr L. Matthäus aus M. hinbekommen, dessen unangenehmer Charakter hinreichend bekannt sein sollte.
Wer Bild liest, begeht geistigen Suizid, sagt man.
Ich sage: Wer für Bild arbeitet, hat das schon hinter sich.
Am 31. Oktober 2007 um 23:58 Uhr
Mist, verschrieben… statt “dass eine Position außerhalb des Springerkonzerns” sollte a eigentlich stehen “dass eine Position innerhalb des Springerkonzerns”
Am 1. November 2007 um 01:11 Uhr
Gute Nacht!
Wem jetzt noch ein wirklich neues Argumente pro oder contra einfällt, dem ersteigere ich das Kleid von Charlotte.
Am 1. November 2007 um 19:16 Uhr
Wie Bild Menschen zu Opfern macht, das sollte das Thema sein und nicht, wie diejenigen, die dagegen vorhgehen, agieren.
Die Bild-Leute sollen sich erstmal schämen und entschuldigen.
Am 1. November 2007 um 19:17 Uhr
Ich krieg das Kleid, juhuu!
Am 2. November 2007 um 08:09 Uhr
Bei “Nordish by Nature” ist um 4.04 Uhr der zuvor (Nr. 123) bestrittene Hass durchgebrochen. Seine wüsten Beschimpfungen wurden gelöscht.
Am 2. November 2007 um 09:03 Uhr
@ jep (128)
Tja, hier dokumentiert Springer mal die Unfähigkeit mancher seiner Schreiberlinge, logisch zu denken, oder aber auch deren Böswilligkeit. Wüste Beschimpfungen löschen, ist ja völlig ok. Aber: Es war vom Hass bei bildblog.de die Rede, der zu Recht bestritten wurde, nicht vom Hass bei einzelnen Postern hier, die aber ausschließlich bildblog-Leser, nicht -Macher sind! Kapiert, jep?
Am 2. November 2007 um 09:04 Uhr
Also, ich war zwar net bei der Lesung, wenn ich mir dennoch den Bericht auf watchBerlin
http://www.watchberlin.de/watchberlin#watchberlin-content-6075-1-V
ansehe, dann ist der hier verfasste Artikel von den Springer-Jüngern eine ziemliche FRECHHEIT !!!
PS: Ich bin ja schon dankbar, dass hier die kritische Kommentare nicht gelöscht werden wie in einigen anderen BILD-Foren!!! Vielen Dank!
Am 2. November 2007 um 10:33 Uhr
@ Peti (Nr. 129)
Sorry, mein Fehler, Sie haben Recht.
Wahrscheinlich war ich heute früh angesichts der hasserfüllten Dummheit in Nordishs Kommentar so überrascht, dass ich nicht sofort erkannt habe, dass man durchaus den angeblichen Hass der Bildblog-Macher bestreiten kann, obwohl man selbst ein hasserfüllter Bildblog-Leser ist (und zu den Machern nach deren Angaben auch die “zahllosen Hinweisgeber und Hinweisgeberinnen aus der Leserschaft” zählen).
Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis machen als Medien-Watchdogs einen wichtigen Job, und ich bin überzeugt, dass ihre Arbeit ehrenwerte Motive hat. Die Aggressivität, die hier und an vielen anderen Stellen selbsterklärte Bildblog-Fans zeigen, sollte allerdings auch sie erschrecken.
Am 2. November 2007 um 11:40 Uhr
@ jep (131)
“Die Aggressivität, die hier und an vielen anderen Stellen selbsterklärte Bildblog-Fans zeigen, sollte allerdings auch sie erschrecken.”
Wir sie sicher auch erschrecken! Viel interessanter aber ist, ob dieser Hass auch Kai Diekmann und seine Schreiberlinge erschreckt – sie verursachen ja mit ihrm Schmierenblatt diesen Hass!
Am 2. November 2007 um 13:27 Uhr
Ich bin einer von fast zwölf Millionen Bildlesern, genauer gesagt der 11.111.111. [der elf millionste, einhundertelf tausendste, einhundertundelfte Leser der Bildzeitung] und führe jetzt ein Tagebuch im Internet. Ich habe mich selbst in den Bild-Leserbeirat berufen und mir die Mitgliedsnummer 33 verpasst.
@ Peti: Wenn Sie die Bildzeitung wirklich lesen, dürfen auch Sie bei mir kommentieren.
Am 2. November 2007 um 13:40 Uhr
Der Text mag kühl klingen, aber im Innern kochen Sie doch vor Wut
egal wie sehr Sie versuchen die Wahrheit zu verzerren.
Am 2. November 2007 um 15:00 Uhr
Ha, ihr Springer-Leute seid echt zum Schießen!
)
Am 2. November 2007 um 15:10 Uhr
„Charlotte Roche liest ‘Bildblog’“. “Fritzclub” am Berliner Ostbahnhof vor mehreren hundert Zuhörern. Genau das, was der Titel ankündigt, tritt ein: Die “Bildblog”-Erfinder Christoph Schultheis und Stefan Niggemeier nebst Stargast Roche sitzen plötzlich auf der Bühne und lesen einfach vor.”
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Eine Veranstaltung, bei der genau das passiert was vorher angekündigt ist? – Wo kommen wir denn da hin? Wenn ich zum Spiel Schalke gegen Dortmund fahre hat da gefälligst kein Fußball gespielt zu werden! Und wenn da nicht so viele Promis auf dem Platz wären hätte ich meine Bratwurst und mein Bier auch woanders geniessen können…
Und ach ja:
“Normalerweise 49 Sekunden als Werbespott – und auf einmal sollen wir uns einen ganzen Abend mit dem inoffiziellen Wächter von Wahrheit, Anstand und Medien-Moral beschäftigen. Da muss ja was dahinter stecken.”
Liest sich so, als sei man nicht ganz freiwillig zu dieser Veranstaltung erschienen. Befehl von oben? Hats für eine Veröffentlichung im Print nicht gereicht, da man den Bildbloggern doch nichts hat nachweisen können (… a la “Wiki – fehlia”?) Schade, Schade…
Am 2. November 2007 um 15:41 Uhr
@ Thomas
Ja, ja, mit Ironie muss man als Journalist sehr vorsichtig sein. Versteht nicht jeder Leser, nicht wahr? Aber Du hast schon recht, der Befehl kam ganz sicher von oben, von gaaaaanz oben, alles eine große Verschwörung!
@ Peti
Klar hat der Diekmann Schuld, wenn ein Journalistenschüler erschossen werden oder ersatzweise wenigstens was auf die Fresse kriegen soll, was schreibt der auch so eine hinterhältig harmlose Kritik! (Vorsicht, Thomas, Ironie!)
Am 2. November 2007 um 16:40 Uhr
Schon traurig, dass schon in der Axel Springer Akademie offenbar kein journalistisches Gespür vermittelt wird. Der Beitrag ist ein einziges Herunterspielen der Veranstaltung und beschäftigt sich überhaupt nicht mit den Inhalten und Hintergründen.
Letztendlich ist es doch so: Würde BILD vernünftigen Journalismus machen, Recherchen vernünftig ausführen und nicht ständig beleidigte Leberwurst spielen, und darauf hin mit diversen Schlammschlachten beginnen, wäre eine Plattform wie bildblog und solche Veranstaltungen gar nicht möglich.
Aber es ist natürlich auch ok, sich hinzusetzen, zu schmollen und einfach die Arbeit anderer schlecht zu machen … in bester BILD-Tradition.
PS: Eintrag 21 echauffierte sich über das “Kill Bild”-Kleid. Wie kann ich es dir nur erklären … http://de.wikipedia.org/wiki/Satire
Am 2. November 2007 um 18:24 Uhr
@ Bingo
“Klar hat der Diekmann Schuld, wenn ein Journalistenschüler erschossen werden oder ersatzweise wenigstens was auf die Fresse kriegen soll…”
Hat er uneingeschränkt! Es ist Diekmanns Schmierenblatt, das den hier geäußerten Hass provoziert! Den verbalen (!) Hass, denn niemand will hier tatsächlich jemanden erschiessen oder eins auf die Fresse geben. Schon gar nicht einem unschuldigen Journalistenschüler. Dass der von Diekmann (genau von dem!) ausgelöste verbale Hass einen unschuldigen Journalistenschüler trifft, liegt ja nur daran, dass sich Diekmann und seine Schreiberlinge hier völlig aus der “Schlusslinie” (auch wieder nur verbal gemeint!) halten. Wenn Diekmann sich hier zu Wort melden würde, wären die (verbalen!)Hass-Attacken sicherlich kaum geringer – aber sie träfen wenigstens den, der da den Hass sät….
Am 6. November 2007 um 20:31 Uhr
Interessant, das sich “jep” nur mit der Aggresivität (einiger weniger) Kommentatoren beschäftigt… nicht jedoch mit den Vorwürfen, die er sich bezüglich seines Textes anhören muss, selbst.
Auch daraus kann und sollte man Schlußfolgerungen ziehen.
Am 7. November 2007 um 10:14 Uhr
@ white_plains
Ja, daraus sollte man seine Schlussfolgerungen ziehen. Zum Beispiel: white_plains kann nicht lesen. Der Text stammt von Hagen Meyer.
Am 8. November 2007 um 16:24 Uhr
Gestern hat die Axel Springer AG ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Alleine die Postfirma PIN wird einen Verlust von 55 Millionen Euro in die Bilanz einbringen. Dazu gibt es auf heise.de einen Bericht und eine noch vergnüglichere Diskussion.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/98596
Ein Leserbeitrag soll hier mal zitiert werden, weil er die Ideologie der Springer-Leute gut skizziert. Im übrigen lohnt es sich,denn gesamten Thread auf heise zu lesen, dort sind haarsträubende Erlebnise geschildert von PIN Mail “Kunden”, die amtliche Schreiben durch Zufall durchnässt im Straßengraben gefunden haben und von PIN Mail dann über den Sachverhalt BELOGEN wurden.
Zitat:
“Es ist schon ekelhaft wie deutschlands größte Klatschkloake BILD sich in reißerischen Aufmachern, unabhängige Berichterstattung vortäuschend, für die Mickerlöhne freier Zustelldienste einsetzt,gegen den Mindestlohn agitiert, und dabei eine von Arbeitgeberseite iniziierte Pseudodemo für Mickerlöhne in Berlin fotografiert und propagiert und dreist und frech behauptet, die Angestellten eben jeder PIN AG seien gegen Mindestlöhne.
Die gleiche ekelhafte Klatschkloake, die, wie die PIN AG, zum
Springer-Konzern gehört.
Das ist eine nie dagewesene Interessenvermischung, mit dem
Feigenblatt eines angeblich unabhängigen Journalismus versehen, das Volk verblödend und verarschend.
BILD, das ist NICHT Journalismus, sondern Selbstinszenierung,
Interessenvertretung, Agitation, Hetzpresse, Volksverdummung.
Die grüne Kröte PIN AG soll Springer quer im Halse stecken bleiben.”
Am 12. Januar 2008 um 01:54 Uhr
[...] Hagen Meyer, der an der Axel-Springer-Akademie ausgebildet wurde und gelegentlich für „Bild” schreibt, ist „Politically Incorrect” [...]
Am 14. Januar 2008 um 02:00 Uhr
Danke lieber Gott, dass es das Internet gibt. Und die Zeiten vorbei sind, in denen ich Zeitungen aufgeschlagen hab und ich mir, verwirrt von den Meldungen, ein seltsames Bild von der Welt da draußen gemalt hab.