28.11.2008

HGZ: Das große Finale

Zum letzten Mal folgen wir dem roten Faden. Am Montag erscheint die vierte und finale Ausgabe des HUMANGLOBALEN ZUFALLS. Ein einzigartiges Projekt geht zu Ende, und wie! Unsere Reise führt diesmal ans Ende der Welt, zum 20.000 Kilometer entfernten Inselstaat Samoa, mitten im Pazifik. Davor geht es nach Vietnam und Ruanda, danach auf die Golanhöhen, nach Indien und zum Schluss nach Bulgarien.

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn’s am schönsten ist. Dieses letzte Heft ist vielleicht das schönste geworden, auf jeden Fall das erhellendste: Denn es beginnt mit einer ganz besonderen Erleuchtung, wenn man die Hand aufs Cover legt. Was das zu bedeuten hat? Zum Kiosk gehen und selbst herausfinden!

Mit dieser Ausgabe geht nicht nur für unseren Global Editor Dennis Buchmann (der mir für diesen Titel übrigens immer noch ein, zwei Getränke meiner Wahl schuldet. Dennis!?) eine intensive Zeit zu Ende – auch für uns. HGZ war neben vielen anderen tollen Projekten der Akademie ein Jahr Pionierarbeit: Bis wir den Titel für unseren Ideenwettbewerb gefunden, die prominente Jury zusammengestellt, den Gewinner ermittelt, die Produktionsabläufe koordiniert, die Werbekampagne verabschiedet, das Premierenheft, die zweite, dritte und jetzt die vierte Ausgabe gestemmt hatten, vergingen gefühlt hunderttausend schöne, schreckliche, aufreibende, verrückte Momente. In denen ich manchmal an den guten alten Dürrenmatt denken musste: “Je mehr der Mensch plant, desto härter trifft ihn der Zufall.“

Aber es hat sich gelohnt. Die Resonanz war großartig, das Heft hat seine Fan-Gemeinde gefunden, und Dennis schreibt im Editorial der neuen Ausgabe: “Der HUMANGLOBALE ZUFALL war – nach meiner Freundin – das beste, was mit je im Leben passiert ist.“ Immerhin. An unserem letzten Produktionstag in München, der ein ziemlich feuchtfröhliches Ende nahm, haben unser Verlagsleiter Oliver Graf und ich ihm übrigens erklärt, was das bedeutet. Aber Dennis fallen die guten Ideen ja glücklicherweise meistens selber ein.

Zum Schluss, bevor es sentimental wird, nur noch drei Dinge. Es sind die entscheidenden: 1. Ein dickes Dankeschön an alle, vor allem die Kollegen im Verlag, die bei diesem Projekt pro bono mitgemacht und es zu einem Riesenerfolg gemacht haben. 2. Die nachdrückliche Empfehlung an den Rest der Welt: Wenn Sie eine Ausgabe versäumt haben – unbedingt nachbestellen, sonst verpassen Sie was! Und 3. Fangen Sie schon mal an, sich den Kopf zu zerbrechen. Denn kommendes Jahr geht unser Ideenwettbewerb weiter, dann suchen wir den nächsten SCOOP!


Im Mittelpunkt des Interesses: Der Musungu – so wird der weiße Mann in Afrika genannt – auf Dienstreise in Ruanda. (Foto: Smailovic)


Marc Thomas Spahl und Dennis Buchmann bei der Arbeit im Global Office der Axel Springer Akademie. So ruhig wie auf dem Bild ging’s nicht immer zu… (Foto: Dinter)


Mit Bewerbung Nummer 435 ging alles los. Dennis Buchmann machte das Kreuz an der richtigen Stelle. (zum Vergrößern klicken..)


Sleeping Editor: Im Münchner Produktions-”Locht“ steht ein Feldbett, was besonders am Tag nach dem Abschiedsfest ziemlich praktisch war. (Foto: Spahl)

Autor: mtspahl Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »
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4 Kommentare zu “HGZ: Das große Finale”

  1. David

    es war uns ein fest!

    im namen des gesamten bureau mirko borsche

  2. das sagt turi

    “Zur Adventszeit ein echter Hingucker”, siehe http://turi-2.blog.de/2008/12/01/interview2-jan-eric-peters-springer-akademie-5143558

  3. SPIELRAUM » Archive » Neuer Scoop / Humanglobaler Zufall am Ende

    [...] letzte Ausgabe vom Humanglobalen Zufall liegt mit einem am Kiosk. Und auch unter dem Cover-Spezialeffekt [...]

  4. jepblog » Blog Archive » Humanglobales Nagel-Fest

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