20.3.2009

Braucht die “Bunte” Geld? (Linksverkehr 18)

In den vergangenen fünf Jahren ist der Einzelverkauf von “Bunte” um 17 % eingebrochen. Das ist ‘ne Menge Holz und – genau wie bei uns – macht man sich auch bei Burda Gedanken, wo(mit) sich in Zukunft Geld verdienen lässt. Wenn’s mit Anzeigen allein nicht mehr funktioniert, dann vielleicht mit Anzeigen-Werbung?

In der aktuellen Ausgabe nimmt das People-Magazin nämlich dreist redaktionell Bezug auf eine Anzeige im eigenen Blatt:


(Ausriss BUNTE 13/09 – anklicken für Seitenansicht)

Aus Ziffer 7 des Pressekodex’ des Deutschen Presserats:

Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken.

Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »
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3 Kommentare zu “Braucht die “Bunte” Geld? (Linksverkehr 18)”

  1. ak

    hahahaha!
    Sorry, kein Kommentar dazu nötig/möglich…

  2. S.B.

    @ AM:

    Sie lesen die “Bunte”? Und das sogar sehr aufmerksam und päpstlicher als der Papst – oha! :-)

    Viel Geld wird Peter Levetzow für den freundlichen und HARMLOSEN Hinweis in Burda-eigener Sache ganz sicher nicht bekommen haben.
    Der Ausrichter der beworbenen Show ist u.a. der Sender tv.gusto. Der gehört zur Abantis Media GmbH und die wiederum zu Hubert Burda Media. Ergo geht das doch fast als Eigenwerbung durch. Die machen andere Medienhäuser bekanntlich auch sehr gern bzw. natürlich geschickter, weil sie ihr Anliegen gleich als Advertorial verpacken. Stimmt´s?

    Und ´ne klare Trennung ist in diesem Fall doch auch gegeben. Oder reichen 21 Seiten etwa nicht als journalistischer Schutzwall? ;-)

  3. Werbung nach Gusto « Stefan Niggemeier

    [...] [via jepblog] [...]

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