2.6.2009

“Schräger Sozialismus” (Linksverkehr 25)

Die “taz” beschäftigt sich heute unter dem Titel “Wir lassen keinen absaufen” mit dem “schrägen Sozialismus” der Bundesregierung, die nach der “Opel-Rettung” nun mit Blick auf die Bundestagswahl weiteren maroden Unternehmen unter die Arme zu greifen droht.


“Die Zockermentalität ist anscheinend vom Bankenwesen in die Politik gewandert”, kommentiert Barbara Dribbusch. Die Steuerzahler würden “zwangsweise zu Risikounternehmern gemacht.” Dribbuschs Fazit: “Umverteilungssysteme müssen transparent sein und Grenzen aufweisen, um glaubwürdig zu wirken. Denn sind wir nicht alle irgendwie benachteiligt, zumindest als Steuer- und Beitragszahler? Diese Sorge untergräbt den Sozialstaat – vielleicht sogar nachhaltiger, als eine Opel-Insolvenz es getan hätte.” Lesenswert.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik | Keine Kommentare »
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