Die Wahrheit über 2.0 (Linksverkehr 28)
Erinnert sich jemand an Jerry Maguire? Wie die Titelfigur bei einem Manager-Gipfel ein Denkpapier vorlegte, das endlich aussprach, was Phase ist? Erinnert sich jemand, wie gut die Szene tat (rein fiktiv, natürlich)? Jetzt sorgt der 15-Jährige Schüler Matthew Robson für eine ähnliche Geschichte. Morgan Stanley ließ den Praktikanten die Mediengewohnheiten seiner Generation beschreiben und löste mit den Ergebnissen helle Aufregung in der Branche aus, wie die FTD berichtet:
Twitter ist Schrott, Radio und Fernsehen interessieren nicht. Für das totgesagte Kino geben Teenager dagegen gerne Geld aus und kommuniziert wird über Spielekonsolen.
Erinnert ein wenig an das Finale des legendären Web 2.0 – Films “The machine is us/ing us”: “…rethink ourselves.” Zurück auf Start.
Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 5 Kommentare »
Tags: Fernsehen, FTD, Radio, Schüler, Twitter, Web 2.0, YouTube
Verwandte Artikel

Am 14. Juli 2009 um 23:35 Uhr
Ich sage nur Jour Fixe…
Am 15. Juli 2009 um 12:15 Uhr
@ maTze
Ich hätte GEWETTET, dass Team 5 auf diese Vorlage reagiert. Habe heute aber schon ausführlich mit den “Neuen” drüber gesprochen und die sehen das wesentlich entspannter und differenzierter, sorry.
Am 15. Juli 2009 um 13:01 Uhr
@ AM
auch interessant: herr peters hat diesen beitrag bei facebook verlinkt. dort gab es dann eine angeregte diskussion. hier nicht. was sagt uns das nun über die bedeutung des jep-blogs? (und warum meldet sich team 6 eigentlich nicht zu wort?)
aber diskussion hin, diskussion her, fand den aufruf von romanus otte zu einer offenen dreierbeziehung nicht schlecht: http://www.welt.de/webwelt/article4118192/Das-Internet-bedraengt-die-Zeitung-weil-es-gut-ist.html
Am 15. Juli 2009 um 13:57 Uhr
@ SoVu
Aufrufe zu offenen Dreierbeziehungen würden bestimmt auch in jepblog eifrig kommentiert.
Aber um zwischen Ihren Zeilen zu lesen: Es ist doch letztlich wurscht, wo diskutiert wird, Hauptsache, es geschieht. Und als digitale Infotafel ist dieses Blog nach wie vor nicht schlecht.
#team 6: Right – da passiert hoffentlich bald mehr. Wir hatten heute Morgen ein langes und offenes Gespräch.
Am 15. Juli 2009 um 15:05 Uhr
@ AM
wollte auch niemals ernsthaft den JEP-Blog in frage stellen
sondern nur anhand eines beispiels direkt aus unserer eigenen mitte zeigen, wie zufällig medienverhalten sein kann. dies ist der JEP-Blog, aber herr peters muss diesen beitrag erst bei facebook posten, damit darüber diskutiert wird – und zwar hauptsächlich von journalisten dieses hauses, von denen man meinen könnte, sie verfolgten auch den JEP-blog…
über andere themen ist in diesem blog bereits heiß diskutiert worden, richtig. und deshalb, um vielleicht meine eigene frage zu beantworten: ich denke, das sagt uns gar nichts über die bedeutung des JEP-blogs. aber genau das ist doch das problem. wie können wir steuern, wie was wann wen erreicht?
ich wage zu bezweifeln, dass matthew robsons ausführungen klarheit bringen. mein bruder hat mit 15 auch keine zeitungen gelesen, er hat überhaupt nicht gelesen. jetzt, mit 22, liest er nur sachbücher. ich habe schon immer zeitungen gelesen, nutze aber twitter, facebook, etc. bis heute nicht mobil, weil es mir auch zu teuer ist. medienverhalten ist individuell und zufällig geworden. es muss noch viel diskutiert werden, egal wo…