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	<title>Kommentare zu: GASTBLOG: Paid Content &#8211; Mein Déjà-vu-Erlebnis</title>
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		<title>Von: Gerda Muttern</title>
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		<dc:creator>Gerda Muttern</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:06:54 +0000</pubDate>
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		<description>Umso perfekter die menschgeschaffene Welt wird, desto schwere wird es mit den kapitalistischen Prinzipien funktionieren. 

Das kann einen erschrecken, liegt aber einfach darin begründet, dass der Mensch im innersten Wesen ein soziales ist, und wenn es nach außen hin oft gegenseitige Ausbeutung, Übervorteilung, Mord und Totschlag gibt, arbeitet der andere starke innere Antrieb im Menschen für technische Innovationen meist in die Richtung, dass die Technik dann am besten funktioniert, wenn alle daran teilhaben und alle daran mittragen. Eben sozial. 

Wir können unseren Kindern und Enkeln viel Leid und Not ersparen, wenn wir schon heute beginnen, die Konkurrenzprinzipien auf sozialzuträgliche Maße zu bringen. 

Ansonsten, das ist abzusehen, wird Google jeden Morgen den Arbeitsplatz eines anderen Journalisten verdrängen, und Google wird dabei nicht nach der Lebensleistung oder der Lebensplanung der Betroffenen fragen. Google wird keine Auffanggesellschaft gründen oder Alternativarbeitsplätze als Web-Entwickler anbieten. Denn Google kommt aus Amerika, dort wo die Kapitalisten seit jeher am blutrünstigsten, am gewissenlosesten und am unsozialsten sind.

Googles Serverfarmen sind die elektrischen Webstühle des 21sten Jahrhunderts. Sie sorgen auf der einen Seite für billigste Infos, was ein Segen für die Menschheit ist, und zerstören auf der anderen Seite den Markt für handgefertigte und maßgeschneiderte Textartikel, was für die Zuarbeiter dieses Marktes leider sehr tragisch sein wird. 

Aber hey, schlimmer für das Ego der Journalisten wäre doch sicherlich, wenn chinesische oder indische Lohnsklaven ihre Stellen wegkonkurrieren würden, aber - oh weh - wie man liest, scheint das parallel zu passieren: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29168
Da sagt der dumme Volksmund, der Blitz schlägt nicht zweimal in die gleiche Eiche ein, und nun das. Nun haben die Journalisten also nicht nur den Leidenspfad der Weber des 19ten Jahrhunderts vor sich sondern auch noch den der Textilverarbeiter des 20sten Jahrhunderts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Umso perfekter die menschgeschaffene Welt wird, desto schwere wird es mit den kapitalistischen Prinzipien funktionieren. </p>
<p>Das kann einen erschrecken, liegt aber einfach darin begründet, dass der Mensch im innersten Wesen ein soziales ist, und wenn es nach außen hin oft gegenseitige Ausbeutung, Übervorteilung, Mord und Totschlag gibt, arbeitet der andere starke innere Antrieb im Menschen für technische Innovationen meist in die Richtung, dass die Technik dann am besten funktioniert, wenn alle daran teilhaben und alle daran mittragen. Eben sozial. </p>
<p>Wir können unseren Kindern und Enkeln viel Leid und Not ersparen, wenn wir schon heute beginnen, die Konkurrenzprinzipien auf sozialzuträgliche Maße zu bringen. </p>
<p>Ansonsten, das ist abzusehen, wird Google jeden Morgen den Arbeitsplatz eines anderen Journalisten verdrängen, und Google wird dabei nicht nach der Lebensleistung oder der Lebensplanung der Betroffenen fragen. Google wird keine Auffanggesellschaft gründen oder Alternativarbeitsplätze als Web-Entwickler anbieten. Denn Google kommt aus Amerika, dort wo die Kapitalisten seit jeher am blutrünstigsten, am gewissenlosesten und am unsozialsten sind.</p>
<p>Googles Serverfarmen sind die elektrischen Webstühle des 21sten Jahrhunderts. Sie sorgen auf der einen Seite für billigste Infos, was ein Segen für die Menschheit ist, und zerstören auf der anderen Seite den Markt für handgefertigte und maßgeschneiderte Textartikel, was für die Zuarbeiter dieses Marktes leider sehr tragisch sein wird. </p>
<p>Aber hey, schlimmer für das Ego der Journalisten wäre doch sicherlich, wenn chinesische oder indische Lohnsklaven ihre Stellen wegkonkurrieren würden, aber &#8211; oh weh &#8211; wie man liest, scheint das parallel zu passieren: <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29168" rel="nofollow">http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29168</a><br />
Da sagt der dumme Volksmund, der Blitz schlägt nicht zweimal in die gleiche Eiche ein, und nun das. Nun haben die Journalisten also nicht nur den Leidenspfad der Weber des 19ten Jahrhunderts vor sich sondern auch noch den der Textilverarbeiter des 20sten Jahrhunderts.</p>
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		<title>Von: Der Mythos vom &#8220;Paid Content&#8221; - Ralfs Webjournal</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341193</link>
		<dc:creator>Der Mythos vom &#8220;Paid Content&#8221; - Ralfs Webjournal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:13:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Quelle: http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Quelle: <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/" rel="nofollow">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/</a> [...]</p>
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		<title>Von: earl</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341148</link>
		<dc:creator>earl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:00:35 +0000</pubDate>
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		<description>Mir fällt noch ein wichtiger Grund ein:

Es sollte so ziemlich von jedem Nachrichtenkonsumenten als Fortschritt gegenüber der alten Welt der Zeitungen betrachtet werden, dass man nicht mehr an einen Anbieter gebunden ist.
Die Leser lesen heute verschiedene Quellen parallel, zum Teil abhängig von den Kategorien der Themen (als konstruiertes Beispiel: Politik im Spiegel und Sport in der Welt).

Wenn die Anbieter ernsthaft wollen, dass Leser etwas bezahlen, müssen sie etwas wie ein gemeinsames Abosystem schaffen.
Es hat kein Leser mehr Lust, sich durch ein Abo an eine einzige Zeitung binden zu lassen, und es wird kein Leser bereit sein, für drei Artikel pro Woche seine Kreditkartendaten abzugeben und Verträge abzuschließen, auch wenn er die Artikel nur einzeln bezahlen soll und sie nur Centbeträge kosten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fällt noch ein wichtiger Grund ein:</p>
<p>Es sollte so ziemlich von jedem Nachrichtenkonsumenten als Fortschritt gegenüber der alten Welt der Zeitungen betrachtet werden, dass man nicht mehr an einen Anbieter gebunden ist.<br />
Die Leser lesen heute verschiedene Quellen parallel, zum Teil abhängig von den Kategorien der Themen (als konstruiertes Beispiel: Politik im Spiegel und Sport in der Welt).</p>
<p>Wenn die Anbieter ernsthaft wollen, dass Leser etwas bezahlen, müssen sie etwas wie ein gemeinsames Abosystem schaffen.<br />
Es hat kein Leser mehr Lust, sich durch ein Abo an eine einzige Zeitung binden zu lassen, und es wird kein Leser bereit sein, für drei Artikel pro Woche seine Kreditkartendaten abzugeben und Verträge abzuschließen, auch wenn er die Artikel nur einzeln bezahlen soll und sie nur Centbeträge kosten.</p>
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	<item>
		<title>Von: onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Sueddeutsche.de: Paid Content durch die Hintertür?</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341133</link>
		<dc:creator>onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Sueddeutsche.de: Paid Content durch die Hintertür?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:44:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zum Thema bietet Fudder-Projektleiter Markus Hofmann in seinem Gastbeitrag &#8220;Paid Content - Mein Déjà-vu-Erlebnis&#8221; im Jepblog der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zum Thema bietet Fudder-Projektleiter Markus Hofmann in seinem Gastbeitrag &#8220;Paid Content &#8211; Mein Déjà-vu-Erlebnis&#8221; im Jepblog der [...]</p>
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		<title>Von: Extra Thimian &#187; Bookmarks for September 2nd</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341131</link>
		<dc:creator>Extra Thimian &#187; Bookmarks for September 2nd</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:10:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Barim</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341121</link>
		<dc:creator>Barim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 12:01:23 +0000</pubDate>
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		<description>Hoppla, ich sehe gerade, dass das Zitat von der nicht vorhandenen Bezahl-Umgehungsstraße nicht vom Tagesspiegel, sondern von Herbert Kubicek stammte. Das ändert aber nicht viel. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppla, ich sehe gerade, dass das Zitat von der nicht vorhandenen Bezahl-Umgehungsstraße nicht vom Tagesspiegel, sondern von Herbert Kubicek stammte. Das ändert aber nicht viel. <img src='http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Barim</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/09/01/gastblog-paid-content-mein-deja-vu-erlebnis/comment-page-1/#comment-341120</link>
		<dc:creator>Barim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 11:52:18 +0000</pubDate>
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		<description>Vorweg: Nur weil der Tagesspiegel schon 2004 geschrieben hat, dass &quot;an Bezahlinhalten kein Weg vorbei&quot; führt, heißt das noch lange nicht, dass diese Aussage heute falsch ist. (Da fällt mir auf: Wie hast du denn schon 2003 einen Artikel in deine Zusammenstellung aufgenommen, der erst 2004 erschienen ist?)

Zu (1): Es ist irreführend, die Kopien einer journalistischen Arbeit als Produktionseinheiten anzusehen. Das Wesen journalistischer Arbeit besteht in der Produktion ständig neuer Inhalte, nicht in der Produktion weiterer Kopien eines bestimmten Inhalts. Und die Kosten für neue Inhalte sind eben nicht null. (Übrigens sind auch die Kosten für die Bereitstellung weiterer Kopien nicht null. Die Infrastruktur, die zur Verbreitung benötigt wird, ist nicht kostenlos und wächst mit der Anzahl der zu verbreitenden Kopien.)

Zu (2): Der Charakter eines &quot;Vertrauensgutes&quot; impliziert nicht das Ausbleiben von Transaktionen. Auch in den &quot;guten alten Zeiten&quot; der Papierzeitung war die Zeitung ein Vertrauensgut und es wurde dennoch gekauft.

Zu (3): Dass der Zustand, in dem jeder Anbieter eine Bezahlmauer errichtet hat, nicht stabil ist, kann gut sein. Es scheint doch dann aber plausibel, dass sich nach und nach ein Gleichgewichtszustand einstellt, in dem einige Anbieter sich nur durch Werbung finanzieren und andere die Bezahlmauer aufrechterhalten. Nämlich dann, wenn durch die erhöhte Konkurrenz im Werbemarkt für die Anbieter mit Bezahlmauer kein Anreiz mehr besteht, ebenfalls ins Gratis-Segment zu wechseln. Warum schließt du solche oder ähnliche Gleichgewichte aus?

Zu (4): Vielleicht sind deine Mutmaßungen zutreffend. Vielleicht auch nicht. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der iPhone-AppStore gerade ein Beispiel dafür, in welch beachtlichem Maße Menschen bereit sind, für einfachste Softwareprodukte (auch solche ohne großen Nutzwert) Geld auszugeben, solange der Preis vernachlässigbar klein wirkt.

Zu (5): Du behauptest, journalistische Online-Inhalte hätten die Eigenschaft der Nicht-Ausschließbarkeit. Dabei ist doch die Beschränkung des Zugriffs auf Inhalte in Verbindung mit einem Bezahlsystem und gegebenenfalls DRM-Maßnahmen gerade eine Möglichkeit, Menschen vom Konsum auszuschließen. Journalistische Online-Inhalte sind eben kein reines öffentliches Gut.

Zu (6): In der Tat gibt es im Internet Inhalte im Überfluss. Das gilt aber nicht für die Inhalte, um die es hier geht, nämlich journalistische Inhalte. Wenn letztere keinen echten Mehrwert gegenüber den reinen News-Meldungen bieten und keinerlei Einzigartigkeit aufweisen, verdienen sie diesen Namen nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Nur weil der Tagesspiegel schon 2004 geschrieben hat, dass &#8220;an Bezahlinhalten kein Weg vorbei&#8221; führt, heißt das noch lange nicht, dass diese Aussage heute falsch ist. (Da fällt mir auf: Wie hast du denn schon 2003 einen Artikel in deine Zusammenstellung aufgenommen, der erst 2004 erschienen ist?)</p>
<p>Zu (1): Es ist irreführend, die Kopien einer journalistischen Arbeit als Produktionseinheiten anzusehen. Das Wesen journalistischer Arbeit besteht in der Produktion ständig neuer Inhalte, nicht in der Produktion weiterer Kopien eines bestimmten Inhalts. Und die Kosten für neue Inhalte sind eben nicht null. (Übrigens sind auch die Kosten für die Bereitstellung weiterer Kopien nicht null. Die Infrastruktur, die zur Verbreitung benötigt wird, ist nicht kostenlos und wächst mit der Anzahl der zu verbreitenden Kopien.)</p>
<p>Zu (2): Der Charakter eines &#8220;Vertrauensgutes&#8221; impliziert nicht das Ausbleiben von Transaktionen. Auch in den &#8220;guten alten Zeiten&#8221; der Papierzeitung war die Zeitung ein Vertrauensgut und es wurde dennoch gekauft.</p>
<p>Zu (3): Dass der Zustand, in dem jeder Anbieter eine Bezahlmauer errichtet hat, nicht stabil ist, kann gut sein. Es scheint doch dann aber plausibel, dass sich nach und nach ein Gleichgewichtszustand einstellt, in dem einige Anbieter sich nur durch Werbung finanzieren und andere die Bezahlmauer aufrechterhalten. Nämlich dann, wenn durch die erhöhte Konkurrenz im Werbemarkt für die Anbieter mit Bezahlmauer kein Anreiz mehr besteht, ebenfalls ins Gratis-Segment zu wechseln. Warum schließt du solche oder ähnliche Gleichgewichte aus?</p>
<p>Zu (4): Vielleicht sind deine Mutmaßungen zutreffend. Vielleicht auch nicht. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist der iPhone-AppStore gerade ein Beispiel dafür, in welch beachtlichem Maße Menschen bereit sind, für einfachste Softwareprodukte (auch solche ohne großen Nutzwert) Geld auszugeben, solange der Preis vernachlässigbar klein wirkt.</p>
<p>Zu (5): Du behauptest, journalistische Online-Inhalte hätten die Eigenschaft der Nicht-Ausschließbarkeit. Dabei ist doch die Beschränkung des Zugriffs auf Inhalte in Verbindung mit einem Bezahlsystem und gegebenenfalls DRM-Maßnahmen gerade eine Möglichkeit, Menschen vom Konsum auszuschließen. Journalistische Online-Inhalte sind eben kein reines öffentliches Gut.</p>
<p>Zu (6): In der Tat gibt es im Internet Inhalte im Überfluss. Das gilt aber nicht für die Inhalte, um die es hier geht, nämlich journalistische Inhalte. Wenn letztere keinen echten Mehrwert gegenüber den reinen News-Meldungen bieten und keinerlei Einzigartigkeit aufweisen, verdienen sie diesen Namen nicht.</p>
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