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	<title>Kommentare zu: GASTBLOG: Der Fall JAKO</title>
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		<title>Von: Simon Pausch</title>
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		<dc:creator>Simon Pausch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:52:36 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Thomas Wanhoff,

wie schön, dass Sie sich dieser Thematik hier im Blog angenommen haben. Ich hatte es auch ein paar lang Tage geplant, die Entschuldigung Jakos dann aber als Schlusspunkt unter diese unsägliche Geschichte betrachtet und meinen Text in der Schublade liegenlassen.
Ich teile ihre Ansicht in vielen Punkten, allerdings zeigt dieses Beispiel für mich überdeutlich, wie dicht die Bloggosphäre mittlerweile miteinander verwoben ist. Kai Pahl verfasste auf allesaussersport.de einen episch langen Artikel, sämtliche Sportblogs in Deutschland sprangen auf den Zug auf. Soll heißen: Auch hier formiert sich eine Meinungsmacht, die für Unternehmen, Verbände oder Politiker nicht zu unterschätzen ist. Wie der Fall Weinreich./.Zwanziger zeigt, wird untereinander fleißig kommuniziert, gespendet, agitiert - und am Ende in Rechtsstreitigkeiten triumphiert. Gleichzeitig verbrüdern sich alle mit Oliver Fritschs &quot;Hartplatzhelden&quot; und deren Kampf gegen das Land Baden-Württemberg (war doch Baden-Württemberg, oder?). Natürlich fehlt (noch) die finanzielle Basis, um aus einer ähnlichen gefestigten Position heraus handeln zu können wie Zeitungen (noch). Trotzdem waren die Fälle Weinreich und der von Frank Baade wichtige Nadelstiche im Kampf um die Meinungsfreiheit im Internet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Thomas Wanhoff,</p>
<p>wie schön, dass Sie sich dieser Thematik hier im Blog angenommen haben. Ich hatte es auch ein paar lang Tage geplant, die Entschuldigung Jakos dann aber als Schlusspunkt unter diese unsägliche Geschichte betrachtet und meinen Text in der Schublade liegenlassen.<br />
Ich teile ihre Ansicht in vielen Punkten, allerdings zeigt dieses Beispiel für mich überdeutlich, wie dicht die Bloggosphäre mittlerweile miteinander verwoben ist. Kai Pahl verfasste auf allesaussersport.de einen episch langen Artikel, sämtliche Sportblogs in Deutschland sprangen auf den Zug auf. Soll heißen: Auch hier formiert sich eine Meinungsmacht, die für Unternehmen, Verbände oder Politiker nicht zu unterschätzen ist. Wie der Fall Weinreich./.Zwanziger zeigt, wird untereinander fleißig kommuniziert, gespendet, agitiert &#8211; und am Ende in Rechtsstreitigkeiten triumphiert. Gleichzeitig verbrüdern sich alle mit Oliver Fritschs &#8220;Hartplatzhelden&#8221; und deren Kampf gegen das Land Baden-Württemberg (war doch Baden-Württemberg, oder?). Natürlich fehlt (noch) die finanzielle Basis, um aus einer ähnlichen gefestigten Position heraus handeln zu können wie Zeitungen (noch). Trotzdem waren die Fälle Weinreich und der von Frank Baade wichtige Nadelstiche im Kampf um die Meinungsfreiheit im Internet.</p>
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