5.2.2010

Bitte nicht mehr kaufen! (Linksverkehr 34)

Boykott-Aufrufe sind albern, aber das gilt für viele andere Postings auch. Heute ist der Linksverkehr eigentlich keiner, denn ich will auf diesen Inhalt nicht verlinken, aber trotzdem rege ich mich auf:

FHM listet Guido Westerwelle unter den “Unsexiest Women 2010″. Okay, wir haben jetzt eines der drei Geheimnisse der FHM gelüftet – das “H” steht für homophob. Aber sonst?

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Wie traurig muss es um den Markt der Männermagazine bestellt sein, wenn kleine Jungs Blatt machen, deren Humor auf einem Entwicklungsniveau hängenblieb, mit dessen Alter man schon kraft Gesetzes am Stammtisch nichts verloren hat?

Mich ärgert das nicht zuletzt deshalb, weil es so schöne Dinge gäbe, über die man sich bei Guido Westerwelle lustig machen kann (#mövenpick). Aber dazu gehört ein gewisses Niveau. Diese Aktion des Magazins war dagegen unoriginell, menschenverachtend und ganz einfach: dumm. Und deshalb wünschen wir an dieser Stelle unserem ehemaligen Kollegen Thomas Garms ganz besonders viel Erfolg!

Ps.: Nicht in der nächsten Ausgabe der FHM: “Alles über den Typen, der die Autobahnen gebaut hat.”

Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Blattkritik | 4 Kommentare »
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4 Kommentare zu “Bitte nicht mehr kaufen! (Linksverkehr 34)”

  1. vdb

    Kann man FHM überhaupt als Männermagazin zählen? Ist es nicht eher ein kleine-Jungs-Magazin? Ich habe es mit 16 mal gelesen – und dann nie wieder.

    Jedenfalls scheint mir die gesamte FHM eher pupertär…

  2. AM

    @ vdb: FHM hat sich seit dem Umzug nach Berlin neu positioniert und will jetzt ernst genommen werden. Nunja.

  3. vdb

    Jedenfalls ein gelungener Marketing-Schachzug, plötzlich ist die schon vergessene FHM wieder in aller Munde.

  4. achje

    Achtung ganz wichtiges Credo bei Journalisten: Westerwelle niemals wegen seiner Homosexualität angreifen, sondern immer versuchen, andere Schwächen zu finden! Mensch, das kann doch nicht so schwer sein und das lassen wir uns auch nicht von der FHM kaputtmachen!

    Wo war eigentlich der Aufstand der anständigen Journalisten, als Merkel wegen ihres Aussehens in den Dreck gezogen wurde?

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