Journalismus, PR, Politik – alles das Gleiche!
Vom Journalisten zum Politiker zum Pressesprecher wieder Journalist und… Dieter Weirich hat Team 8 erklärt, warum er solche Berufswechsel nicht problematisch findet. “Sie müssen Ihre Loyalitäten von Ihren Aufgaben trennen”, sagt der ehemalige CDU-Politiker, Deutsche Welle-Intendant und Leiter der Unternehmenskommunikation des Frankfurter Flughafens.
Dieter Weirich im Gespräch mit Moderator Jürn Kruse von Team 8 (Foto: Laura Fölmer)
Ist das so einfach? Steffen Seibert hätte er von seinem neuen Job jedenfalls abgeraten. Aber nicht, weil der ZDF-Moderator als künftiger Regierungssprecher seine Glaubwürdigkeit verlieren könnte. Sondern weil “Politik momentan schlecht zu verkaufen ist.”
Von Interessenkonflikten will Weirich nichts wissen: “Die Leute werden ihr Rollenverständnis schon ändern. Dass jemand immer in seine Schublade von früher gesteckt wird, finde ich heuchlerisch. Und doch würde er als Journalist heute keinen kritischen Kommentar zum Frankfurter Flughafen schreiben. Der “Grenzgänger” zwischen Medien, Politik und PR will die Gemeinsamkeiten der Berufsfelder vermitteln.
“Letztendlich werden Sie nur Erfolg haben, wenn Sie offen und wahrhaftig sind, wenn Sie versuchen fair zu bleiben.” Unser Erkenntnisgewinn dieses Studium Generale: Wenn‘s mit Merkel nichts wird, geht Seibert eben zurück zum ZDF. Und wenn‘s an der Akademie nicht klappt, werden wir Kanzlerin.
Christine Kensche
Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Gäste der Akademie, Medienmacher zu Besuch | Keine Kommentare »
Tags: Deutsche Welle, Dieter Weirich, Glaubwürdigkeit, Kanzlerin, Steffen Seibert, Studium generale, Team 8
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