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	<title>asablog &#187; Blattkritik</title>
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		<title>Infokasten, IN-novativ</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 15:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein erklärter Fan von Innovation(en) im Journalismus und habe mich schon lange gefragt, wer die Nachfolge des von Tom Kummer ersonnenen &#8220;Borderline-Journalismus&#8221; antreten würde. Und ich glaube, seit heute hat das Trendmagazin IN die Nase vorn.

Die Innovation versteckt sich in einem Infokasten mit der Zeile &#8220;Wird Heidi etwa abgelöst?&#8221;
Wer sich dem Kasten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein <a href="http://meedia.de/internet/south-africa-wm-projekt-der-springer-volos/2010/06/08.html" target="_blank">erklärter Fan</a> von <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/innovation/thinktank.html" target="_blank">Innovation(en)</a> im Journalismus und habe mich schon lange gefragt, wer die Nachfolge des von Tom Kummer ersonnenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Journalismus" target="_blank">&#8220;Borderline-Journalismus&#8221;</a> antreten würde. Und ich glaube, seit heute hat das Trendmagazin IN die Nase vorn.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/heidiheida.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-6981" title="heidiheida" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/heidiheida-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Innovation versteckt sich in einem Infokasten mit der Zeile &#8220;Wird Heidi etwa abgelöst?&#8221;</p>
<p><span id="more-6975"></span>Wer sich dem Kasten widmet, wandert zunächst durch die üblichen people-boulevard-Zeilen: &#8220;Publikums-Darling Bruce Darnell feiert in der neuen &#8216;GNTM&#8217;-Staffel sein Comeback, und &#8216;Project Runway Allstars&#8217;-Moderatorin Angela Lindvall sägt an Heidis Stuhl. Zwei Meldungen, die gerade erst für Wirbel sorgten &#8211; aber sich als falsch erwiesen.&#8221;</p>
<p>Mit Verlaub: das ist genial. IN hat einfach mal so nebenbei eine neue journalistische Darstellungsform erfunden. Wer diesem Prinzip folgt, wird dem Begriff des non-linearen Erzählens eine völlig neue Dimension erschließen.</p>
<p>Ich will mich nicht an der Perfektion des Originals messen, aber mein naiver Versuch läse sich wie folgt:</p>
<blockquote><p><strong>Wird Hoeneß etwa abgelöst?</strong></p>
<p>Publikums-Liebling Oliver Kahn feiert sein Comeback im Bayern-Kasten und Fußball-Idol Lothar Matthäus folgt Uli Hoeneß auf dem Präsidentenstuhl. Zwei Meldungen, die gerade erst (= vor 10 Sekunden) für Wirbel sorgten, aber sich als falsch erwiesen.</p></blockquote>
<p>Großartig.</p>
<p>Fehlt nur noch ein Name für diese Neu-Erfindung des Infokastens. Mir fällt da eigentlich nur ein Begriff aus meiner süddeutschen Heimat ein: Lügenbeutel.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fragwürdiges Foto?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mtspahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Team 8]]></category>
		<category><![CDATA[Time]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Titelbild der jüngsten Ausgabe von &#8220;Time&#8221; polarisiert wie lange nicht mehr: Die einen verurteilen es als &#8220;Kriegs-Pornographie&#8221;, die anderen loben es als &#8220;machtvolle Mahnung an das öffentliche Gewissen&#8221;.

Frage an Team 8: Kann man dieses Cover machen? Oder darf man es auf keinen Fall.
Hier vier Meinungen dazu.
Dokument der Hilflosigkeit
Auf dem Titelbild der aktuellen „Time“-Ausgabe erahnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Titelbild der jüngsten Ausgabe von &#8220;Time&#8221; <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article8875811/Aisha-Die-Geschichte-einer-Verstuemmelung.html" target="_blank">polarisiert </a>wie lange nicht mehr: Die einen verurteilen es als &#8220;Kriegs-Pornographie&#8221;, die anderen loben es als &#8220;machtvolle Mahnung an das öffentliche Gewissen&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6098" title="Time-Magazin_Cover" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Time-Magazin_Cover-227x300.jpg" alt="Time-Magazin_Cover" width="227" height="300" /></p>
<p>Frage an Team 8: Kann man dieses Cover machen? Oder darf man es auf keinen Fall.<br />
Hier vier Meinungen dazu.</p>
<p><span id="more-6097"></span><strong>Dokument der Hilflosigkeit</strong><br />
Auf dem Titelbild der aktuellen „Time“-Ausgabe erahnt der Betrachter den alltäglichen Horror und religiösen Wahnsinn, dem eine Frau ausgesetzt ist, die sich nicht beugen will. Es wird gezeigt, was ist. So weit, so korrekt. Aber die Zeile zum Bild – „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen“ – ist falsch. Denn was zu sehen ist, ist geschehen, während wir, die westlichen Mächte, in Afghanistan waren. Es müsste also heißen: „Was passiert, während wir in Afghanistan sind“. Unterm Strich bleibt dann ein Dokument der Hilflosigkeit. Denn Bilder wie dieses – man könnte sie jeden Tag zeigen. Nicht nur aus Afghanistan, auch aus Ländern, in denen wir keine Soldaten stationiert haben.<br />
<em>Lars Friedrich</em></p>
<p><strong>Zeigen, was ist</strong><br />
Afghanistan sieht oft so aus: Soldaten mit Sonnenbrille und Sturmgewehr im staubigen Sand; gepanzerte Jeeps, die sich über Bergpässe schlängeln; afghanische Polizisten mit BKA-Beamten. Aber Afghanistan ist auch das, was das Time Magazine auf seiner Titelseite zeigt: verstümmelte Mädchen, von den Taliban geschändet, gedemütigt. Dieses Bild an dieser Stelle abzudrucken, ist richtig. Denn dieses Bild zeigt, was ist. Es schießt ein Gefühl des Unbehagens in unsere Mägen. Hakt sich fest in unseren Gehirnen. Und führt uns so näher heran an einen Krieg, den wir sonst kaum fassen können. Diese Fotos müssen wir aushalten. Auch die Zeile zum Bild, die wahr ist, müssen wir aushalten. Muss eine demokratische Gesellschaft aushalten, die ihre Soldaten in Auslandseinsätze schickt.<br />
<em>Stephan Beutelsbacher</em></p>
<p><strong>Die Macht der Bilder</strong><br />
Das Bild zeigt, wie schwer es Frauen in Afghanistan haben. Bis zu diesem Punkt kann ich hinter der Veröffentlichung stehen. Doch neben dem Bild steht „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen“. Nicht als Frage formuliert, sondern als Kommentar. Das ist gefährlich. Und hier wird die Macht der Kriegsbilder auf erschreckende Weise deutlich. Vor allem wird mir klar, welche Verantwortung ich als Journalistin habe. Die Unterdrückung der Frauen in Afghanistan hat wenig mit der Mission in Afghanistan zu tun. Solche Tragödien passieren auch, wenn wir nicht aus Afghanistan abziehen.<br />
<em>Monika Haugg</em></p>
<p><strong>Zweck erfüllt</strong><br />
„Time“ ist gelungen, mit einem schockierenden Foto in der amerikanischen Gesellschaft eine Debatte über den Krieg am Hindukusch auszulösen. Wachrütteln, zur Diskussion animieren – genau das ist die Aufgabe von Journalisten. Dass sie dafür oft polarisieren müssen und dann selbst im Sperrfeuer stehen, ist normal. Aischa hat ihren Zweck erfüllt.<br />
<em>Lars Petersen</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Papier verändert alles! Papier bedrucken noch viel mehr!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank Schmiechen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Tags]]></category>
		<category><![CDATA[Welt Kompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Scroll-Edition von Welt Kompakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Papier hat es möglich gemacht, das Wissen des Menschen zu dokumentieren. Der Buchdruck hat es vervielfältigt, hat es für den Bürger zugänglich gemacht. Die Zeitung hat die Nachrichten zu den Menschen gebracht. Die täglichen Informationen. Papier wird sterben, sagen Medienexperten. Und die Blogger.</p>
<p>Bedrucktes Papier wird sterben sagen auch die Journalisten. Deshalb wollen jetzt alle ins Netz.</p>
<p>Journalisten wollen nicht mehr aufklären, sagen die Blogger.</p>
<p>Blogger sind keine Journalisten, sagen die Journalisten. Heißt das im Umkehrschluss, dass Blogger aufklären wollen?</p>
<p>Journalisten haben sich gedacht, dann lass doch Blogger Papier bedrucken.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/scroll_wk.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-5961" title="scroll_wk" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/scroll_wk.jpg" alt="scroll_wk" width="372" height="110" /></a></p>
<p>Axel Springer Hochhaus, 6. Stockwerk, Blogger auf orangenen Sesseln. Journalisten sitzen auf den Fensterbänken. Die Welt Kompakt macht eine Scroll Edition &#8211; scrollen, dieses mit dem Rad auf der Maus über eine Internetseite nach unten fahren &#8211; Papier soll den Monitor imitieren. Blogger ihre Inhalte von Pixeln in Druckerschwärze verwandeln.</p>
<p><span id="more-5955"></span></p>
<p>Deutschlands digitale Elite sieht aus, wie ein Querschnitt durch die deutsche Haarmode. Von Vollbart bis Gelfrisur ist alles vertreten &#8211; nur die Glatze nicht.</p>
<p>Deutschlands digitale Elite sieht auch aus, wie ein Querschnitt durch die deutsche Bevölkerung. Manche, als würden sie normalerweise an Förderbändern oder auf der Baustelle stehen, manche, als wären sie Regierungsvertreter. Das ganze Spektrum des Internets, nicht in Bits und Bytes, sondern in Atomen und Molekülen.</p>
<p>Vorne steht ein Mann, transparentes Brillengestell, graue gegelte Haare. Ein Journalist, ein Blattmacher, einer der Buchstaben auf Papier druckt. Frank Schmiechen leitet das Projekt. Ein Blogger fragt: &#8220;Damals, als ich noch Zeitung gemacht habe, hat man Themen vorgeschlagen und einer hat bestimmt, das kommt rein und das nicht. Ist das Heute auch so?&#8221;</p>
<p>Es sollte ein Tag werden, an dem die Blogger den Druck auf dem Papier bestimmen. Ihre Kreativität, ihre Gedanken, ihre Ideen. Schwarz auf Weiß.</p>
<p>&#8220;Ja, ich&#8221;, scherzt Schmiechen. Kein Aufstand, keine Kommentarfunktion, kein Flashmob. Deutschlands Blogger sind unaufgeregt hörig, wenn sie keine Nicknames mehr haben.</p>
<p>Man spricht über Nachrichtenlängen. 140 Zeichen. Super. Twitterlänge. Hashtag. Keyword. 140 Zeichen für den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan? 140 Zeichen für die Wahl des Bundespräsidenten? 140 Zeichen für das Verhältnis zwischen China und Europa?</p>
<p>Der längste Text an diesem Tag, ist länger als eine Reportage auf einer Doppelseite an normalen Produktionstagen. Das Netz fasst sich kurz?</p>
<p>140 sind eine Überschrift, mehr nicht. Und das von Menschen, die im Internet die Bildschirme zuschreiben, mit Kommentaren, Meinungen, Selbstdarstellungen, die fast nie 140 Zeichen lang sind. Auf Twitter schaffen das die Meisten nur, weil sie auf eine längere Version verlinken.</p>
<p>Doch Papier hat keinen Link. Was nicht gedruckt ist, kann der Leser nicht lesen. Logisch, oder?</p>
<p>Die Blogger diskutieren über die Form der Inhalte. Jeder soll einen Kommentar schreiben. Zum Bundespräsidenten. Gut! Wie sammeln wir das? Es gibt Programme im Internet, die machen ein Dokument für alle zugänglich, dann kann jeder reinschreiben. Gute Idee, aber brauchen dann nicht alle den Zugang? Ja, stimmt. Hm, wie wäre es, wenn wir einfach einen Computer dafür nehmen und jeder setzt sich im Laufe des Nachmittags daran und schreibt seinen Kommentar. Alle an einem Gerät. Alle nicken, nur ein Blogger sagt: &#8220;Warum machen wir es nicht gleich auf Papier?&#8221;</p>
<p>Themendiskussionen. Erstickend lange. 19 Uhr ist Deadline. Tausend Vorschläge. Noch sechs Stunden. Irgendwann sagt jemand, wir sollten vielleicht auch eine Kommentarfunktion haben, dass jeder was unter die Artikel der anderen schreiben kann, so wie im Netz. Da sei das Kommentieren das Wichtigste! &#8220;Das Internet ist eine Kampfzone.&#8221; Eine Bloggerin schreit dagegen: &#8220;Das ist doch doof. In der Zeitung zu kritisieren. Das können wir machen, wenn wir wieder zu Hause an unseren Rechnern sitzen, aber doch nicht hier.&#8221; Kurze Pause, dann das Retour: &#8220;Das hört sich ja so an, als könnten Blogger nur Kritik ertragen, wenn sie sich nicht gegenseitig in die Augen schauen.&#8221;</p>
<p>Das Netz in die Zeitung holen. Die freie Meinung. Grundgesetz Artikel 5. Das Wesen des Bloggens. Die Welt der Kritik, der kleinen Details, des Aufklärens. Axel Springer Hochhaus, 6. Stockwerk. Hier stirbt die Netzdemokratie. Und alles nur wegen des Papiers? Wovor haben die Blogger Angst?</p>
<p>Eine Bloggerin, Klatsch und Tratsch, Promis und solche die es gerne wären, Mode und Schick, sagt: &#8220;Ich habe schon anders geschrieben, jetzt wo es gedrukt wird. Ich habe beispielsweise Mist statt Scheiße geschrieben. Im Netzt ist Scheiße normal, aber ich finde, das gehört sich nicht in der Zeitung!&#8221;</p>
<p>Blogger werfen Journalisten oft vor, sie würden sich selbst zensieren.</p>
<p>Journalisten werfen Bloggern oft vor, sie würden nur ihren eigenen Senf verschmieren.</p>
<p>Um 20.30 Uhr geht eine Zeitung in Druck, in der nur Blogger geschrieben haben. Um 20.30 Uhr geht eine Zeitung in Druck, die den selbsen Zwängen unterlegen hat, wie jede Zeitung an jedem Tag. Um 20.30 Uhr geht eine Zeitung in Druck, die nicht eine Redaktion, nicht ein Verlag, nicht die Anzeigenabteilung zensiert oder limitiert hat!</p>
<p>Sondern die Blogger selbst!</p>
<p>Das einzige was der Verlag, was die Journalisten, was die Anzeigenabteilung an diesem Tag gemacht haben: die Zeitung gekippt &#8211; Querformat statt Hochformat. Wie ein Bildschirm. Und dann scrollen. Die Blogger sollten sie auf den Kopf stellen. Sollten.</p>
<p>Inhalte sind keine Frage von Verschwörungen. Inhalte sind keine Frage von Verlagsinteressen. Inhalte sind eine Frage derer, die sie erstellen. Blogger nehmen das immer für sich in Anspruch &#8211; im Netz.</p>
<p>Vielleicht ist es ja wahr: Papier verändert alles. Papier bedrucken noch viel mehr.</p>
<p><em>Fabian Gartmann</em></p>
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		<title>Nieder mit dem Schachtelsatz</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/25/nieder-mit-dem-schachtelsatz/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 10:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda-Searching]]></category>
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		<category><![CDATA[Springer]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Onliner besser schreiben können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mark Twain war so enerviert, dass er seinem Frust ebenfalls in einem Schachtelsatz Bahn brach:</p>
<blockquote><p>Deutsche Bücher sind ziemlich leicht zu lesen, wenn man sie vor den Spiegel hält oder sich auf den Kopf stellt &#8211; um den Aufbau umzukehren -, aber ich glaube, eine deutsche Zeitung lesen und verstehen zu lernen ist eine Sache, die einem Ausländer stets unmöglich bleiben muss.</p></blockquote>
<p>Heute liefert FAZ-Mitherausgeber Günther Nonnenmacher im Leitartikel einen Beleg dafür:</p>
<blockquote><p>Fachleute nennen die Erwartung, dass ausländische Truppen vom Jahr 2011 an die Sicherheit größerer Teile des Landes in afghanische Hände übergeben und mit dem Abzug beginnen könnten, eine Illusion.</p></blockquote>
<p>Der Leser wähnt sich eine lange Wegstrecke auf der richtigen Spur, ehe er am Ziel die letzte Abzweigung erkennt, die im Ringschluss auf &#8220;die Erwartung&#8221; Bezug nimmt. Das ist in etwa so präzise wie die Pässe der DFB-Auwahl gegen Ghana. Und man fragt sich: Warum?</p>
<p><span id="more-5872"></span>Warum verbergen &#8211; vorzugsweise in der FAZ &#8211; hochkompetente Redakteure ihr Wissen hinter einem Vatermörder aus Parenthesen? Der Inhalt sollte anspruchsvoll sein, nicht dessen Dechiffrierung.</p>
<p>Und jetzt kommt der Satz zum Händereiben: Die Hohepriester des Print  könnten viel von den Online-Kollegen lernen.</p>
<p>Dort müssen die Sätze mit  weit mehr Aufwand konstruiert werden, ein gelungener Teaser ist die  Vollendung von Wort-Service im Sinne des Kunden.<a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/06/21/fasse-dich-kurz-wie-social-media-taglich-die-werkzeuge-scharfen/" target="_blank"> Manche Dozenten</a> behaupten inzwischen, die Kürze von Tweets und Facebook-Postings sei die beste Schule für gutes Schreiben.</p>
<p>Man muss deshalb nicht so rabiat werden wie Johannes Kuhn, der heute gleich einen <a href="http://www.kopfzeiler.org/?p=780" target="_blank">neuen Journalismus </a>einfordert:</p>
<blockquote><p>Bei allem gebotenen Respekt: Wer lieber offline als online arbeiten  möchte, soll dies bitteschön tun, am besten heute noch. Auch dort gibt  es Qualitäten, die gebraucht werden.  Wir haben jedoch im Online-Bereich  schon genug Zeit verloren, um im Jahr 2010 noch zu glauben,  Internetjournalismus im Vorbeigehen und mit den alten Rezepten machen zu  können.</p></blockquote>
<p>Aber ein bisschen mehr Dienst am Leser täte gut. Und auch das hat mit der <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/05/agenda-searching/" target="_blank">Wieder-Entdeckung von Demut</a> zu tun.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitte nicht mehr kaufen! (Linksverkehr 34)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[FHM]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Garms]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[FHM katapultiert sich aus dem Regal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Boykott-Aufrufe sind albern, aber das gilt für viele andere Postings auch. Heute ist der Linksverkehr eigentlich keiner, denn ich will auf diesen Inhalt nicht verlinken, aber trotzdem rege ich mich auf:</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/02/04/maennermagazin-fhm/beleidigt-guido-westerwelle-platz-2-der-unsexiesten-frauen.html" target="_blank">FHM listet Guido Westerwelle</a> unter den &#8220;Unsexiest Women 2010&#8243;. Okay, wir haben jetzt eines der drei Geheimnisse der FHM gelüftet &#8211; das &#8220;H&#8221; steht für homophob. Aber sonst?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5197" title="couver0310_1erBeyonce" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/couver0310_1erBeyonce.jpg" alt="couver0310_1erBeyonce" width="220" height="297" /></p>
<p>Wie traurig muss es um den Markt der Männermagazine bestellt sein, wenn kleine Jungs Blatt machen, deren Humor auf einem Entwicklungsniveau hängenblieb, mit dessen Alter man schon kraft Gesetzes am Stammtisch nichts verloren hat?</p>
<p><span id="more-5184"></span></p>
<p>Mich ärgert das nicht zuletzt deshalb, weil es so schöne Dinge gäbe, über die man sich bei Guido Westerwelle lustig machen kann (#mövenpick). Aber dazu gehört ein gewisses Niveau. Diese Aktion des Magazins war dagegen unoriginell, menschenverachtend  und ganz einfach: dumm. Und deshalb wünschen wir an dieser Stelle <a href="http://wuv.de/nachrichten/medien/thomas_garms_ist_auf_dem_trip" target="_blank">unserem ehemaligen Kollegen Thomas Garms ganz besonders viel Erfolg</a>!</p>
<p>Ps.: Nicht in der nächsten Ausgabe der FHM: &#8220;Alles über den Typen, der die Autobahnen gebaut hat.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Award der Woche für Vice</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/29/award-der-woche-fur-vice/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem DJ zur Fashion Week nach Island.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre Vice ein Typ, könnten wir ihn nicht ab. Er wäre ein arroganter Dreckskerl, ein Klugscheißer, der glaubt, alles besser zu wissen und über jeden auf der Straße urteilen zu können. Ein trendbessener Szenemacker, der überall abhängt, während wir arbeiten. Der entweder beleidigende oder perverse Dinge sagt, um alles und jeden zu provozieren und der sich selten wäscht.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/jepblog-award1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1681" title="jepblog-award1" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/jepblog-award1.jpg" alt="jepblog-award1" width="278" height="64" /></a></p>
<p>Allerdings Vice kein Typ. Er ist eine ganze Gang. Hinter der Marke Vice verbirgt sich ein multimediales Imperium, bestehend aus dem Onlineauftritt <a href="http://www.viceland.com/germany/">viceland.com</a>, der Internet-Fernsehplattform <a href="http://www.vbs.tv/">vbs.tv</a>, dem Label Vice Records und dem Verlag Vice Books. Das Herzstück ist aber das Vice Magazin, das es – lässig, wie es ist – nirgendwo zu kaufen gibt, sondern in angesagten Läden gratis rumliegt.</p>
<p><span id="more-5145"></span>Jetzt könnte man meinen, es handelt sich um ein grabbeliges Heftchen mit dem Charme einer abgelaufenen Zeitungs-TV-Beilage. Weit gefehlt. Vice besteht nicht nur äußerlich aus einem stabilen <a href="http://www.viceland.com/germany/v6n1/htdocs/cover_large.jpg">Hochglanz-Einband</a>, auch der Inhalt ist handfest: Es geht um politische Konflikte, menschliche Schicksale, soziale Missstände, Gewalt, Musik, Kunst, Bilder, Trends, Lifestyle, Sex. Alles, was ein gutes Magazin haben muss. Nur anders.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/img006.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5155" title="img006" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/img006.jpg" alt="img006" width="248" height="324" /></a></p>
<p>In Vice, das 1994 im kanadischen Montreal von drei arbeitslosen Freunden unter dem Namen &#8220;Voice of Montreal&#8221; gegründet wurde, stehen Berichte, wie der Selbstversuch zweier Autoren, die in Guantanámo übliche Foltermethoden ausprobieren. Oder der mit dem Titel: &#8220;Na toll! Endlich hat der Mensch die Meere versaut&#8221;. Die Autoren küren unter ihren gnadenlos ehrlichen Plattenrezensionen nicht nur das beste, sondern auch das schlimmste Album des Monats. Sie machen Interviews mit Leuten, die vor ein paar Minuten Sex hatten und fragen &#8220;Was passierte nach dem einminütigen Blow-job?&#8221; Es werden Fotos von Frauen mit rasierten Schläfen mit der Aufforderung <a href="http://www.viceland.com/germany/dos.php">&#8220;Do&#8221;</a> darüber abgebildet und andere, mit volltätowierten Girlies in Spaghettiträgerkleidchen, über denen &#8220;Don´t&#8221; steht.</p>
<p>In der <a href="http://www.viceland.com/germany/v6n1/htdocs/">aktuellen Ausgabe</a>, die übrigens auch komplett online steht, gibt es ein <a href="http://www.viceland.com/germany/v6n1/htdocs/der-ur-dj-296.php">Interview</a> mit dem (wahrscheinlich) ersten DJ der Welt, eine Reportage über die Reise zur isländischen Fashion Week, die den Titel <a href="http://www.viceland.com/germany/v6n1/htdocs/icelandic-mushroom-fashion-fiasco-304.php">&#8220;Das isländische Hautkrankheiten-Pilz-Mode-Fiasko&#8221;</a> trägt, eine Modestrecke mit Mager-Männermodels und eine Geschichte über Theodoros Bafaloukos, Regisseur und Drehbuchautor von dem 30 Jahre alten Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=D7g1sf_94zA&amp;feature=related">&#8220;Rockers&#8221;</a>, &#8220;der es schaffte, Jamaika und Reggae für weiße Stino-Paare, ihre bekifften Kinder und einen Haufen berühmter englischer Punks mit Gitarren interessant zu machen&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/img005.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5157" title="img005" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/img005.jpg" alt="img005" width="248" height="324" /></a></p>
<p>Zugegeben, der Ton ist gewöhnungsbedürftig und nicht jede Geschichte besticht durch gesellschaftliche Relevanz. Doch wer sich darauf einlässt, erlebt folgendes: Er wird überrascht. Von neuen Ideen, einer erfrischend direkten Sprache, intelligentem Witz, origineller Aufmachung und dem Mut, einfach mal andere Themen anzufassen. Und auch, wenn man vielleicht mal ein Auge zudrücken muss, hat Vice dafür den Award der Woche verdient. Mal ganz davon abgesehen, dass das Magazin eh schon sauerfolgreich ist: Von Montreal aus hat es den Weg in die Großstädte von zahlreichen Ländern, wie Australien, England, Japan, Neuseeland, Frankreich, Kanada, Italien, Spanien, Holland, Skandinavien, Österreich und eben Deutschland geschafft.</p>
<p>Kultstatus haben übrigens auch die kleinformatigeren Vice Städte-Guides. In dem für <a href="http://www.viceland.com/pdf/Vice_Berlin_Guide.pdf">Berlin</a> wird man beispielsweise darüber aufgeklärt, dass Kreuzberg wie eine alte Hure sei, bei man sich die Syphilis einfängt, zu der man aber immer wieder rennt, weil sie weiß, was man will. Oder dass Neukölln der Ort ist, an dem alles nur einen Euro kostet und Friedrichshain die Vorhölle auf Erden.</p>
<p>Wie gesagt, wäre Vice ein Typ, wir könnten ihn nicht leiden. Bis wir seine selbstironische Art verstehen und lieben lernen würden. Um uns dann zu wünschen, dass er uns mit auf seine nächste Party nimmt.</p>
<p><em>Jule Bleyer</em></p>
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		<title>Award der Woche für Hauke Goos</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 07:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Award]]></category>
		<category><![CDATA[Hauke Goos]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Kaupthing]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[SPIEGEL-Artikel erklärt den Island-GAU.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte braucht nicht viel. Gerade einmal sechs Personen. Ein Professor. Zwei Banker. Ein Minister. Einen, von dem man eigentlich nicht viel weiß. Außer, dass er einmal viel Geld verdient hat. Und ein Schauspieler, der jetzt pleite ist, weil er Vespas verkaufen wollte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1681" title="jepblog-award1" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/jepblog-award1.jpg" alt="jepblog-award1" width="278" height="64" /></p>
<p>Und doch reichen diese wenigen Personen aus, um das zu erklären, was in den letzten Monaten mit Island passiert ist. Und was jetzt, Ende Januar, dazu geführt hat, dass sich rund ein Viertel aller Wahlberechtigten Isländer gegen das so genannte Icesaving-Agreement gestemmt haben. Also dagegen, dass Island niederländische und britische Sparer entschädigt, die ihr Geld bei der isländischen Icesave-Bank verloren hatten.</p>
<p><span id="more-5099"></span></p>
<p>In &#8220;Das Husten des Kanarienvogels&#8221; beschreibt SPIEGEL-Redakteur <a href="http://www.reporter-forum.de/index.php?id=22&amp;tx_rfartikel_pi1[showUid]=122&amp;cHash=323bb58178" target="_blank">Hauke Goos</a>, wie aus dem einstigen Vorzeigeland Island ein wirtschaftlicher Komplettabsturz wurde, nahe am Staatsbankrott. Und er erhält dafür meinen Award der Woche.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Awards_der_Woche-11.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-5110" title="Clipboard01" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Clipboard01.jpg" alt="Clipboard01" width="259" height="331" /></a><br />
<em>Artikel-Auszug (zum Vergrößern klicken)</em></p>
<p>Und wie das damals wirklich war, mit Kaupthing, der isländischen Bank, der auch zehntausende deutsche Anleger ihr Geld anvertraut hatten. Wegen der hohen Zinsen. 5,65 Prozent wurden da schließlich versprochen. Zumindest bis zum 15. September 2008. Dem Tag, an dem Lehman Brothers pleite ging. Zwar geschah das weit weg, in New York. Doch Goos zeigt, wie die weltweite Krise, die dann einsetzte, eine der sechs Personen, und zwar den Schauspieler, der mit den Vespas, in Island für die nächsten 35 Jahre verschuldete.</p>
<p>Und, wie es den anderen fünf Personen in den letzten Monaten ergangen ist. Goos macht dadurch große Begriffe wie weltweite Finanzkrise nachvollziehbar, irgendwie kleiner. Außerdem löst er auf, warum der Text eine Überschrift hat, die zunächst einmal so gar nichts zu tun hat mit Schulden und Banken, Insolvenz und Bankrott. Aber dafür sind ja auch schließlich die sechs Personen da.</p>
<p><em>Benjamin Gajkowski</em></p>
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