<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>asablog &#187; Medienmacher zu Besuch</title>
	<atom:link href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/category/medienmacher-zu-besuch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 07:19:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Mit Fragen zuschütten bitte, danke!</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2011/01/26/mit-fragen-zuschutten-bitte-danke/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2011/01/26/mit-fragen-zuschutten-bitte-danke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 11:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Rolling Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Vanity Fair]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit-Magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=6471</guid>
		<description><![CDATA[Der Chefredakteur von Rolling Stone und Musikexpress zu Gast bei Team 9.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mich nervt nichts mehr, als wenn Sie mich nicht nerven.&#8221; Rainer Schmidt nimmt einen Schluck leichte Cola. Es darf also los gefragt werden. Mit den Schülern der Akademie spricht der Chef von <a href="http://www.rollingstone.de/content/heft/" target="_blank">Rolling Stone</a>, <a href="http://www.musikexpress.de/Das_Heft.html" target="_blank">Musikexpress</a> und <a href="http://www.musikexpress.de/Heute_am_Kiosk__me_style.html" target="_blank">me.style</a> über sich, seine Blätter und über jene, die für sie schreiben sollten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6477" title="7989731_788d6288fe" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/7989731_788d6288fe.jpg" alt="" width="257" height="384" /><br />
<em>Rainer Schmidt (Foto: Axel Springer)</em></p>
<p>Und zunächst, weil so etwas ja durchaus bemerkenswert ist, fällt auf, wie gelassen und interessiert Rainer Schmidt, ein wirklich angenehmer, nicht irgendwie herum dröhnender Chefredakteur, seine Antworten formuliert. Macht gute Laune. Es wird schnell ein lohnendes Gespräch.</p>
<p><span id="more-6471"></span></p>
<p>Da ist sein Plädoyer für gute Autoren, mit dem Schmidt den Rolling Stone wieder zu einem sehr lesenswerten Magazin gemacht hat: &#8220;Schreiben Sie gut. Und schütten Sie Ihre Chefs mit Ideen zu&#8221;, sagt er. &#8220;Ich frage immer, wer brennt hier, einen noch besseren Text zu schreiben.&#8221;</p>
<p>Der moderierende Akademieschüler Christian Stein verweist auf die besonderen Rollen, die Rainer Schmidt bei den vielen Aufgaben in seiner Karriere bislang gespielt hat. Man bewundert gerne die Liste seiner Stationen. Immer wieder wurde Rainer Schmidt als Ideengeber für große Magazine und Neuerscheinungen (ZEIT-Magazin, MAX, Vanity Fair u.a.) angeworben. &#8220;Sie kommen mir vor, wie der Friedhelm Funkel des Journalismus – sie werden immer dort geholt, wo’s was aufzubauen gibt&#8221;, sagt einer aus dem Team.</p>
<p>Über seine Zeit bei der BBC in London sagt Schmidt amüsiert: &#8220;Die von CNN haben schon live aus Badgad berichtet, während im Hintergrund die Bomben fielen, aber wir haben getreu der alten BBC-Regel immer noch auf die zweite unabhängige Quelle zur Bestätigung des Kriegsbeginns gewartet.&#8221; Sorgfalt und die Fähigkeit zu überraschen, der Einblick in die Themen, aber auch absolute Faktensicherheit sind ihm wichtig: &#8220;Unsere Leser verzeihen nicht, wenn John Lennon eine rote Unterhose getragen hat, und wir schreiben, es war eine blaue.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6481" title="RS_Lennon-Cover" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/RS_Lennon-Cover.bmp" alt="" width="313" height="423" /></p>
<p>Schmidt räumt ein, dass Fehler bei Neuausrichtungen von Magazinen zum Geschäft gehören, auch wenn man vorher eigentlich ein gutes Gefühl hatte: &#8220;Ballack auf dem Cover vom Rolling Stone, diese Idee fanden die Leser leider nicht so genial wie wir, und das haben wir dann am Kiosk auch gleich gemerkt.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6484" title="RS_Ballack-Cover" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/RS_Ballack-Cover.jpg" alt="" width="324" height="426" /></p>
<p>Besser die März-Ausgabe im vergangenen Jahr. Ein Interview mit dem RWE-Vorsitzenden sorgte für <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/tid-19537/rwe-gestoertes-idyll-eines-stromkonzerns_aid_542170.html" target="_blank">Empörung und gute Verkaufszahlen</a>. &#8220;Wir hatten es geschafft Jürgen Großmann als &#8216;Beach Boy&#8217; barfuss vor einer US-Flagge auf einem Surfbrett zu porträtieren. So hat man einen deutschen Dax-Vorstand noch nicht gesehen. Da haben wir in die Hände geklatscht vor Freude.&#8221;</p>
<p>Vor dem Gespräch hatte sich Rainer Schmidt noch den Newsroom der Akademie zeigen lassen. Er taxierte kurz den Standort, unterhielt sich ein wenig, ruhig und fokussiert. Er wusste genau, wo er war und wo es hingehen sollte. Das ist eigentlich die ultimative Lektion des Abends.</p>
<p><em>Jasper Fabian Wenzel</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2011/01/26/mit-fragen-zuschutten-bitte-danke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diese Diekmanns</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/10/21/diese-diekmanns/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/10/21/diese-diekmanns/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 10:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Diekmann]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Kessler]]></category>
		<category><![CDATA[Team 8]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=6223</guid>
		<description><![CDATA[Die Wahrheit braucht zwei Mutige, die sie aussprechen: Kai Diekmann und Katja Kessler zu Besuch an der Axel Springer Akademie.
Sie: „Nach dem Urlaub bin ich froh, wenn ich ihn wieder in der Redaktion abgeben kann.“ Er: „Sie hat schon drei Eheringe verloren!“ Familie Diekmann-Kessler auf der Couch. Paartherapie im roten Salon der Axel-Springer-Akademie? Jedenfalls eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahrheit braucht zwei Mutige, die sie aussprechen: Kai Diekmann und Katja Kessler zu Besuch an der Axel Springer Akademie.</p>
<p>Sie: „Nach dem Urlaub bin ich froh, wenn ich ihn wieder in der Redaktion abgeben kann.“ Er: „Sie hat schon drei Eheringe verloren!“ Familie Diekmann-Kessler auf der Couch. Paartherapie im roten Salon der Axel-Springer-Akademie? Jedenfalls eine Premiere: Einen gemeinsamen Auftritt von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann (46) und Autorin Katja Kessler (41) hat es noch nie gegeben.</p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/diekmann+kessler12.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-6228" title="diekmann+kessler1" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/diekmann+kessler12-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
<em>Frag mich Schatz, ich weiß es besser: Katja Kessler und<br />
</em><em>Kai Diekmann im roten Salon der Akademie, daneben<br />
Moderator Merlin Scholz von Team 8 (Foto: Kensche)</em></p>
<p>Es werden zwei Stunden aus dem Eheleben des wohl mächtigsten Zeitungsmachers Deutschlands. „Wir stehen mit BILD auf und gehen mit BILD schlafen“, erzählt Kessler. Ausblenden lässt sich das Thema nicht. Manchmal fragt er um Rat – und die ehemalige Klatsch-Kolumnistin antwortet gern. Zum Beispiel: „Ich brauch die Katzenberger nicht!“ Er: „Sagt die Frau, die Bücher über Dieter Bohlen schreibt.“ Wirkungstreffer Diekmann. Kessler steckt ihn weg.</p>
<p><span id="more-6223"></span></p>
<p>Kann sie locker, sie wird es ihm einfach in einem ihrer nächsten Bücher heimzahlen. In ihrem letzten Werk „Frag mich, Schatz, ich weiß es besser“ ist Ehemann Kai nur „Schatzi“. Auch wenn die vierfache Mutter, die schon „Das Mami Buch“ veröffentlichte, sagt, dass „Schatzi“ ein Jedermann sei, sind laut Diekmann die Geschichten aus dem Familienkosmos „ziemlich authentisch“. Das Schreiben sei wohl eine Art „Selbsttherapie“, analysiert er: „Es tut ihr wahrscheinlich gut, das in ihren Geschichten rauszuhauen.“</p>
<p>In ihrem nächsten Buch, das kommenden Februar erscheint und das sie gerade in langen Nächten schreibt, wird Kessler über die Dressur ihres Mannes berichten. Und davon hat sie wirklich Ahnung: Diekmann schaut seine Frau an, wenn sie redet, lauscht, wirkt konzentriert, lobt artig und beschwert sich nur in homöopathischen Dosen über die frühere Seite-1-Miezen-Betexterin: Dass sie beispielsweise seine Biedermeier-Möbel, die er heiß und innig liebt, bei Ebay anbot (und gottlob kein einziges Gebot erhielt); oder dass sein Weihnachtgeschenk – eine blaue Truhe – postwendend den Weg zurück zum Antiquitätenhändler fand; oder dass sie nicht wirklich kochen kann, wie er findet. Er kann es zwar noch viel weniger, aber redet ihr trotzdem rein, findet sie. Inzwischen kommt ein Caterer ins Haus, wenn Gäste da sind. So leicht sind manche Probleme zu lösen.</p>
<p>Basta-Politik auch bei der Einrichtung des Hauses und der Einkleidung des Mannes, mit dem sie seit 2002 verheiratet ist. Beides hat Kessler in die Hand genommen. Für Biedermeiermöbel oder Goldknopf-Blazer ist kein Platz mehr: „Ich habe meine Heimatstadt Kiel abgestreift, in ihm steck noch viel Bielefeld drin“, sagt sie trocken. Treffer. Aber nicht versenkt: „Auch da habe ich meine Souveränität komplett abgegeben“, sagt Diekmann großzügig. Die Rollen sind jedenfalls klar verteilt: Sie, die Familienmutter, die Rückenfreihalterin und, wie sie selbst sagt, „oft die Garnitur an seiner Seite“; und er, der am längsten amtierende BILD-Chefredakteur auf der obersten Sprosse der Karriereleiter.</p>
<p>Zuhause in Potsdam muss der Karrierist dann doch wieder folgsam sein – zum Beispiel seine Kinder einem strengen, von Mama entwickelten Zahnputz-Ritual unterwerfen. Auch Kolja, der an diesem Tag seinen fünften Geburtstag feiert, wird am Abend noch mit Zahnbürste, Zahnseide und Tupf traktiert. Ob Vater und Sohn das wollen oder nicht.</p>
<p><em>Jürn Kruse</em></p>
<p><em>Ps.: Vor- und nachgehakt bei den Gästen hatte Monika Haugg (Kamera: Merlin Scholz):</em></p>
<p><em><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/510_1436.MOV.mp4"><img class="alignnone size-full wp-image-6246" title="diekmann_1" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/diekmann_1.jpg" alt="" width="433" height="269" /></a><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/510_1437.MOV1.mp4"><em><img class="alignnone size-full wp-image-6248" title="diekmann_2" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/diekmann_2.jpg" alt="" width="434" height="256" /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/10/21/diese-diekmanns/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/510_1436.MOV.mp4" length="4754920" type="video/mp4" />
<enclosure url="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/510_1437.MOV1.mp4" length="8365074" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Willkommen im Circus Maximus</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/18/willkommen-im-circus-maximus/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/18/willkommen-im-circus-maximus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 14:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Paris Hilton]]></category>
		<category><![CDATA[Schönburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=6126</guid>
		<description><![CDATA[Alexander von Schönburg zu Gast an der Akademie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Arsch und Titten&#8221; nimmt er nur nach einem &#8220;mit Verlaub&#8221; in den Mund, schwarz auf weiß serviert er sie tagtäglich den BILD-Lesern. Ohne Verlaub – In Großformat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6139" title="IMG_2414" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2414.jpg" alt="IMG_2414" width="467" height="276" /><br />
<em>Alexander von Schönburg mit Moderatorin Gesa Schwanke von Team 8.<br />
</em></p>
<p>Alexander Graf von Schönburg-Glauchau ist Chef der letzten Seite der BILD und liebt klassische Mythologie. In seiner Unterhaltungsrubrik platziert der adelige Schöngeist aber weniger Apoll und Daphne als Lothar und Liliana.</p>
<p>Passt wie (mit Verlaub) Arsch auf Eimer? Wohl eher nicht.</p>
<p><span id="more-6126"></span></p>
<p>Natürlich ein Grund für uns, nachzuhaken. Ist das befriedigend? Macht es ihn glücklich?</p>
<p>Ihn, der nicht alles gutheißt, was im &#8220;Circus Maximus&#8221; des Journalismus, dem Boulevard, durch die Arena getrieben wird. Ihn, der vor einem &#8220;Klatsch-Dumbing-Down&#8221; warnt. Ihn, der sich vorgenommen hat, &#8220;Esprit und Geist in die letzte Seite der BILD zu infiltrieren&#8221;.</p>
<p>&#8220;Ja&#8221;, sagt er. &#8220;Meine Befriedigung ist es, subversiv zu arbeiten.&#8221; Offen und ehrlich antwortet die blaublütige Edelfeder auf jede unserer teils recht kritischen Fragen. Zumindest scheint es so. Oder will er uns das nur weismachen? Subversiv?</p>
<p>Wie auch immer, man glaubt ihm irgendwann, dass es ihm tatsächlich mehr Freude bereitet, zwischen den Po von Paris Hilton und die Fußfessel von Lindsay Lohan ein Fremdwort zu quetschen als eine komplette Feuilleton-Seite in der FAZ zu füllen. &#8220;Es sind die kleinen Triumphe, die mich glücklich machen&#8221;, sagt er und lächelt entwaffnend.</p>
<p>Überhaupt ist er sehr charmant, der braungebrannte Beau mit dem ordentlich getrimmten Vollbart und dem perfekt sitzenden klassischen Anzug. Dazu trägt Durchlaucht – nein, nicht Einstecktuch und Manschettenknöpfe, sondern lila Socken und ein buntes Freundschaftsbändchen. Unkonventionell, irgendwie subversiv… &#8220;Ach, ich bin da nur so ein bisschen fashion-addicted&#8221;, sagt er.</p>
<p>Ja, langsam kommt der Verdacht auf, der Bestsellerautor (u.a. <a href="http://www.buecher.de/shop/buecher/die-kunst-des-stilvollen-verarmens/schoenburg-alexander-von/products_products/detail/prod_id/25532907/" target="_blank">Die Kunst des stilvollen Verarmens</a>) sei doch der Richtige für die Unterhaltungs-Rubrik, denn unterhaltsam ist er definitiv. Damit hat der Bruder von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis das von ihm selbst gewählte Motto des Abends, &#8220;don’t bore&#8221;, wunderbar umgesetzt. Kein &#8220;Ennui&#8221; &#8211; wie man in den herrschaftlichen Salons seiner blaublütigen Verwandtschaft den &#8220;schlimmstmöglich anzunehmenden Unfall&#8221;, die Langeweile, nennt.</p>
<p>Kein Ennui vor allem dank seiner Persönlichkeit und nicht so sehr dank der journalistischen Tipps, die er uns geben wollte, um den Leser nicht zu langweilen. Kniffe für gute Einstiege, Themenfindung wollte er uns zeigen, ganz nebenbei stand aber plötzlich er selbst im Mittelpunkt. Irgendwie subversiv…</p>
<p><em>Katharina Windmaißer</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/18/willkommen-im-circus-maximus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elmar Theveßen zu Gast an der Akademie</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/04/elmar-thevesen-zu-gast-an-der-akademie/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/04/elmar-thevesen-zu-gast-an-der-akademie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 17:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Elmar Theveßen]]></category>
		<category><![CDATA[Team 8]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=6084</guid>
		<description><![CDATA[Der ZDF-Vize über Brusthaarentfernung und Geert Wilders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst aus dem Urlaub heimgekehrt, dann noch mal eben ein Interview mit dem Verteidigungsminister und abends durften schließlich die Journalistenschüler von Team 8 ihre Fragen stellen. Elmar Theveßen, der stellvertretende Chefredakteur des ZDF und der Leiter der ZDF-Hauptredaktion &#8220;Aktuelles&#8221;, hat einen vollen Terminkalender &#8211; und wirkte an diesem Abend trotzdem entspannt und plauderte ein wenig aus dem ZDF-Nähkästchen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6090" title="4" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/4.jpg" alt="4" width="509" height="314" /><br />
<em>Elmar Theveßen im Roten Salon der Akademie (Foto: Christine Kensche)</em></p>
<p><em><span id="more-6084"></span></em>Zum Beispiel, dass es ihm am Herzen liegt, mit dem Programm seines Senders mehr junges Publikum anzusprechen. &#8220;Jung&#8221; bedeutet beim ZDF die Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen. Auf Lacher aus dem Team fügte er hinzu: &#8220;Wenn‘s nach mir ginge, könnten es gerne auch die 18- bis 29-Jährigen sein, die einschalten.&#8221;</p>
<p>Auf Katharina Windmaißers Frage nach dem &#8220;Stein der Weisen&#8221;  zum Werben von jungem Publikum konnte Theveßen jedoch nicht mit einem Patentrezept reagieren. &#8220;Keiner weiß, was sie wirklich wollen&#8221;, so der ZDF-Mann. Eine seiner Ideen gab er trotzdem preis: &#8220;Vielleicht muss man ja auch mal etwas mutiger sein, offensiver &#8211; zum Beispiel jemanden wie Geert Wilders einladen&#8221;, so Theveßen. &#8220;Aber nicht um ihm ein Forum zu bieten, sondern sich deutlich abgrenzen. Damit kann man solchen Menschen vielleicht das Wasser abgraben.&#8221;</p>
<p>Ob Theveßen uns, das junge Publikum, in den nächsten Jahren zum Einschalten des ZDFs bewegen kann, wird sich zeigen. Auf Berichte über &#8220;Brusthaarentfernung von jungen Männern wie in einigen Privatsendern&#8221;, können wir laut Theveßen aber nicht hoffen. &#8220;Auch, wenn ich mir da sicher sein könnte, dass damit die Quoten steigen werden.&#8221;  Um Restauranttestern und Supernannys über die Schultern schauen zu können, müssen wir also auch in Zukunft zu den privaten Sendern zappen.</p>
<p><em>Laura Fölmer</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/04/elmar-thevesen-zu-gast-an-der-akademie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Journalismus, PR, Politik &#8211; alles das Gleiche!</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/07/15/journalismus-pr-politik-alles-das-gleiche/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/07/15/journalismus-pr-politik-alles-das-gleiche/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Weirich]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Studium generale]]></category>
		<category><![CDATA[Team 8]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=5987</guid>
		<description><![CDATA[Medienprofi Dieter Weirich warnt vor "Schubladendenken".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Journalisten zum Politiker zum Pressesprecher wieder Journalist und&#8230; Dieter Weirich hat <a href="http://www.welt.de/videos/welt-kompakt/article8335908/Team-8-ist-da.html" target="_blank">Team 8</a> erklärt, warum er solche Berufswechsel nicht problematisch findet. &#8220;Sie müssen Ihre Loyalitäten von Ihren Aufgaben trennen&#8221;, sagt der ehemalige CDU-Politiker, Deutsche Welle-Intendant und Leiter der Unternehmenskommunikation des <a href="http://www.fraport.de/cms/default/rubrik/1/1961.htm" target="_blank">Frankfurter Flughafens</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5998" title="P1020597" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/P1020597.JPG" alt="P1020597" width="497" height="267" /><br />
<em>Dieter Weirich im Gespräch mit Moderator Jürn Kruse von Team 8 (Foto: Laura Fölmer)</em></p>
<p>Ist das so einfach? Steffen Seibert hätte er von seinem <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/07/2010-07-10-regierungssprecher.html" target="_blank">neuen Job</a> jedenfalls abgeraten. Aber nicht, weil der ZDF-Moderator als künftiger Regierungssprecher seine Glaubwürdigkeit verlieren könnte. Sondern weil &#8220;Politik momentan schlecht zu verkaufen ist.&#8221;</p>
<p><span id="more-5987"></span></p>
<p>Von Interessenkonflikten will Weirich nichts wissen: &#8220;Die Leute werden ihr Rollenverständnis schon ändern. Dass jemand immer in seine Schublade von früher gesteckt wird, finde ich heuchlerisch. Und doch würde er als Journalist heute keinen kritischen Kommentar zum Frankfurter Flughafen schreiben. Der &#8220;Grenzgänger&#8221; zwischen Medien, Politik und PR will die Gemeinsamkeiten der Berufsfelder vermitteln.</p>
<p>&#8220;Letztendlich werden Sie nur Erfolg haben, wenn Sie offen und wahrhaftig sind, wenn Sie versuchen fair zu bleiben.&#8221; Unser Erkenntnisgewinn dieses Studium Generale: Wenn‘s mit Merkel nichts wird, geht Seibert eben zurück zum ZDF. Und wenn‘s an der Akademie nicht klappt, werden wir Kanzlerin.</p>
<p><em>Christine Kensche</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/07/15/journalismus-pr-politik-alles-das-gleiche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beziehungen, Netzwerke, Jarvis</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/21/beziehungen-netzwerke-jarvis/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/21/beziehungen-netzwerke-jarvis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Team 7]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=5851</guid>
		<description><![CDATA[Jeff Jarvis besucht Team 7.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar macht man sich so seine Gedanken. Ist ja schließlich nicht irgendjemand, sondern ER, der Internet-Guru. Derjenige, der das Netz ganz neu interpretiert hat. Ein Wanderprediger der neuen Welt. <a href="http://www.buzzmachine.com/about-me/" target="_blank">Jeff Jarvis</a> ist eine Ikone des Internets.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5858" title="13389721_ef5f10f261" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/13389721_ef5f10f261.jpg" alt="13389721_ef5f10f261" width="423" height="188" /><br />
<em>Das Bild täuscht: Jeff Jarvis doziert ungern, er plaudert und fragt.</em></p>
<p>Und dann kam er um die Ecke, in den Newsroom. Grauer Fünftage-Bart, schwarze Jeans, ein weißes Hemd, das aussah, als habe er es extra für diesen Tag von einem Freund geliehen. Ein dummer Gedanke eigentlich, denn er war der, für den sich schick gemacht wurde.</p>
<p><span id="more-5851"></span></p>
<p>Jarvis ist der Papst und wir die Schäfchen. Sein Nadelstreifen-Business-Sako sitzt zu weit, seine Hose zu eng. Er ist ein Nerd geblieben; einer, von dem man sofort denkt, dass er schon am Amiga die Spiele umprogrammieren wollte – vielleicht macht ja das seinen Charme. Vielleicht auch das Amerikanische, das Gelassene. Diese everything&#8217;s possible-Einstellung.</p>
<p>&#8220;I love this.&#8221;</p>
<p>Jarvis liebt viel und man glaubt es ihm sogar. Er hat Reden gelernt. Hat Lehren gelernt. Immer wirkt es wie ein Spiel und er spielt ganz vorne mit. Digital. Immer in den Top-Scores. Er macht kurze Notizen während der Präsentation. In einem Moleskine notebook. Natürlich. Die alte Welt. Jarvis, der Hemmingway des Social Web? Seine Handschrift ist krakelig, seine Augen schnell. Er nickt stumm vor sich hin. Wenn er nicht nickt, schreibt er Notizen in sein Buch:</p>
<p>Source<br />
Value<br />
Reader<br />
Relationship<br />
Revenue</p>
<p>Ja genau! Letztlich geht&#8217;s um Kohle. Neue Quellen, neue Formate, neue Ideen. I love this!</p>
<p>&#8220;Aber wie wollen Sie das finanzieren?&#8221;</p>
<p>Jarvis das Orakel des Internets. Jarvis der Geschäftsmann.</p>
<p>Seine Präsentation schlägt Purzelbäume und Loopings. Wirft sich auf die Seite und dreht sich im Kreis. <a href="http://prezi.com/" target="_blank">Prezi</a> heißt das Tool. Auch eine Erfindung der Generation 2.0. Jarvis ist 56 Jahre alt. Eigentlich 1.0, aber er ist einer, der den Wandel mitgemacht, nein, geprägt hat.</p>
<p>Jarvis kommt nicht mit Antworten. Eigentlich hat er nur Fragen. Vielleicht kennt er die Antworten, aber er gibt sie nicht. Er lässt die Fragen im Raum stehen.</p>
<p>- Bekommt man die Antworten im Social Web wirklich in Echtzeit?<br />
- Wenn Journalismus nicht vollständig ist? Wird er vollständig, wenn man das Social Web dazu nimmt?<br />
- Wem kann ich trauen?<br />
- Wer besitzt Information? Kann man eine Neuigkeit besitzten?<br />
- Woher weiß ich, von wem eine Information kommt?<br />
- Wer steckt hinter den anonymen Quellen?<br />
- Wie kriege ich einen normalen Menschen dazu, für mich zu recherchieren, wenn ich ihn nicht dafür bezahle?</p>
<p>Mit dem Fragen in der Öffentlichkeit wurde er bekannt. Was würde Google tun? Geld verdient er mit den Antworten, hinter verschlossenen Türen.</p>
<p>Die Fensterrollos versperren der Sonne den Weg. Es ist dämmrig im Raum. Vorne wirft der Beamer die Erleuchtungen an die Wand. Jarvis spricht jetzt über das, was gestandenen Redakteuren Angst macht. Weil es ihre Hoheit ankratzt, auch wenn einer wie Jarvis das verneint.</p>
<p>Er hat Medienunternehmen auf der ganzen Welt beraten. Hat viele von ihnen zu digitalen Vorreitern gemacht. Den Guardian in England. Die New York Times in&#8230;</p>
<p>Jarvis hat dem Journalismus geholfen, er ist nicht sein Vollstrecker.</p>
<p>Seine wichtigste Frage ist die nach der Beziehung. Eigentlich ist es ihm egal, ob Informationen von einer Agentur oder den Bürgern – der Gemeinschaft &#8211; kommen. Was ihn daran zu bewegen scheint, ist die Beziehung. Zwischen Medien und Menschen. Die Nähe. Das Unmittelbare. Die Direktheit.</p>
<p>&#8220;Es ist eine neue Form von sozialer Kompetenz&#8221;, sagt er.</p>
<p>Oder: &#8220;Die Spezialisierung des Journalismus ist die Kooperation.&#8221;</p>
<p>&#8220;Mach, was du am Besten kannst und verlinke zum Rest!&#8221;</p>
<p>Verlinken. Im Englischen funktioniert das Wortspiel: ink vs. link! Tinte gegen Verknüpfung. Es geht ums Netzwerk. Miteinander in Kontakt sein. Denn wenn man miteinander in Kontakt steht, dann muss man die Information nicht mehr suchen – wenn eine Information wirklich wichtig ist, wird sie uns finden.</p>
<p>Mal wird er prophetisch: &#8220;Sie sind die Botschafter dieser neuen Welt.&#8221; Dann wieder praktisch: “Hören Sie denjenigen, die zweifeln genau zu! Hören Sie sich ihre Argumente an, um sie vom Gegenteil begeistern zu können.”</p>
<p>Jarvis träumt von einer großen Nachrichtengemeinschaft. Vom Nebeneinander der Laien und der Profis. Vom Nebeneinander der Informationen. Vom Nebeneinander der Produzenten.</p>
<p>Beziehung ist sein großes Wort. Und Netzwerk.</p>
<p>Jarvis will die Demokratie der Information.</p>
<p>Der New Yorker habe ihm einmal von seinem Asien Korrespondenten erzählt. &#8220;Seinem Asienkorrespondenten?&#8221; Einer für ganz Asien? 44.579.000 Quadratkilometer. Jarvis will mehrere Leute, aber in der Zentrale, die Geschehnisse und Länder verfolgen. Wenn wirklich etwas Wichtiges passiert, dann könne man immer noch Jemanden hinschicken. Aber die Lösung davor ist ein Netzwerk der Information. Man müsse nur genau abklären, wer sich darin befindet. Der Anfang einer jeden Beziehung ist Vertrauen.</p>
<p>Denn wenn Vertrauen da ist, dann wird Information auch wertvoll. Auch für den Leser.</p>
<p>Wertvoll! Ein Wert! Value. Dann kann Information auch wieder Erlös einbringen. Revenue.</p>
<p><em>Fabian Gartmann</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/21/beziehungen-netzwerke-jarvis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;iPhone makes you impotent&#8221;</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/27/ipod-makes-you-impotent/</link>
		<comments>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/27/ipod-makes-you-impotent/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gäste der Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmacher zu Besuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.axel-springer-akademie.de/blog/?p=5163</guid>
		<description><![CDATA[Auftakt zum Studium generale für Team 7]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Einen Ritt durch die Geschichte“ hatte uns Herr Spahl vor unserem ersten Studium generale mit <a href="http://debatte.welt.de/mitglieder/29/Michael%2BSt%25C3%25BCrmer">Professor Michael Stürmer </a>versprochen. Der WELT–Chefkorrespondent war der Einladung der Akademieleitung gefolgt, um sich mit uns <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/04/willkommen-team-7/">Neulingen </a>zu einem Gedankenaustausch über die <a href="http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html">fünf Unternehmensgrundsätze </a>des Axel-Springer-Verlags zu treffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5182" title="Stürmer" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Stürmer1.JPG" alt="Stürmer" width="460" height="345" /></p>
<p><em>Prof. Michael Stürmer diskutiert mit Team 7 der Axel Springer Akademie.</em></p>
<p>Erste Überraschung: Anstatt auf die historischen Auslöser der fünf „Essentials“ einzugehen, lenkt der Professor unser Augenmerk auf die teils schwammigen Formulierungen. Begriffe wie „freie soziale Marktwirtschaft“ oder „Totalitarismus“ seien „sehr zeitgebunden“ und „unpräzise“, was aber zwangsläufig so sein müsse, „wenn man in fünf Leitsätzen das Essentielle von Politik und Wirtschaft packen will.“ Generell seien die Grundsätze nur als Leitlinien zu verstehen, sagt Stürmer, die aber nicht von kritischer Berichterstattung abhalten sollen. Trotzdem seien sie wichtig, um dem Verlag eine Richtung zu geben.</p>
<p><span id="more-5163"></span></p>
<p>Da Stürmer auch als Berater für Bundeskanzler Helmut Kohl im Einsatz war, kommen wir später auf die Zeit der deutschen Wiedervereinigung zu sprechen. „Alles musste schnell gehen, Entscheidungen mussten getroffen werden“, erinnert sich der Historiker. Seine persönliche Lehre aus dieser Zeit stammt von Kohl selber: Niemals alleine sein. „Der Kanzler stand 1989 sehr alleine da, in der SPD hatte er gerade mal Willy Brandt. Sogar Genscher war völlig im Zweifel, ob man für die deutsche Einheit die Nato-Mitgliedschaft opfern müsste.“</p>
<p>Was würde er Kanzlerin Merkel raten, wollen wir wissen. „Erstens: Ehrlichkeit im Verhältnis zur Türkei. Zweitens: Der Afghanistaneinsatz. Wir müssen uns auf einen langen, bewaffneten Kulturkonflikt einstellen. Und drittens: Wir müssen entweder eine neue Chemie und Physik erfinden oder die nächsten 30 Jahre weiter Atomstrom produzieren – sonst werden wir nie unabhängig von Russland!“ Die Diskussion wird lebhaft, plötzlich erscheinen 90 Minuten viel zu kurz. Was passiert, wenn der Einsatz in Afghanistan scheitert? „Dann ist die Nato kaputt.“</p>
<p>Stürmer wird unruhig, er rutscht auf dem Sofa hin und her, sein Handy klingelt. Kein Wunder, wir sind schon über der vereinbarten Zeit. Und trotzdem eine letzte Frage, sie katapultiert uns mitten ins crossmediale 21. Jahrhundert: Wie würde Stürmer junge Leser für Die Welt gewinnen? Erst mal eine sehr grundsätzliche Antwort: „Eine Welt ohne Zeitung ist für mich Barbarenland.“ Aber wie können Printmedien gegen das schnelle Internet ankommen?  „Wir müssen mehr erklären und kommentieren!“ Zeitungen hätten noch viel Entwicklungspotential. Wobei Stürmer den neuen Kommunkiationsmitteln durchaus skeptisch gegenüber steht: „Die Leute starren nur noch auf ihr iPhone. Sie nehmen sich oft keine Zeit mehr, um mal zwei Minuten über das nachzudenken, was sie lesen.“ Stürmer lächelt, er wüsste schon, was da helfen könnte: „Die Nachricht verbreiten: iPhone makes you impotent!“</p>
<p>Stürmer erhebt sich. Es ist das Ende eines interessanten Abends, an dem viele Themen angeschnitten wurden. Was fehlte, war die Vertiefung, aber dafür fehlten von unserer Seite die gezielten Nachfragen. Wir werden uns in Zukunft vorher auf eine Linie einigen, damit wir nicht zu sehr von einem Thema zum nächsten springen. Um den Überblick zu behalten, sind Leitlinien manchmal gar nicht schlecht.</p>
<p><em>Solveig Rathenow</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/27/ipod-makes-you-impotent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

