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		<title>Ebelings Nachrichtensperre</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ProSiebenSat.1 und der Abschied vom Journalismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ganz ehrlich: Es reicht. Vielleicht ist es die Enttäuschung, dass mein Vorstandschef gestern <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/dpfner--kein-interesse-mehr-an-n24_100026739.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=f7c7f348cb" target="_blank">N24 endgültig ad acta </a>gelegt hat. Vielleicht hat ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling auch einfach punktgenau den Punkt getroffen, an dem der Spaß ein Loch kriegt. Jedenfalls hat Ebeling jetzt in seltener Deutlichkeit formuliert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Auch wenn ich mehr Geld hätte, würde ich es nicht für mehr Nachrichten  ausgeben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Stattdessen lieber mehr Fiction (= Benno Fürmann und Heino Ferch rund um die Uhr), denn Nachrichten seien ein Zuschussgeschäft. Sagt der Mann, der vorher als CEO Produkte wie Voltaren (Slogan: &#8220;wieder Freude an Bewegung&#8221;) verantwortet hat, und der den Unterschied zwischen Medien- und Pharmabranche offensichtlich lockerer nimmt als ich.</p>
<p><span id="more-5416"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu Voltaren und Fenistil stehen ProSieben und Sat.1 nämlich unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Jenes ProSieben, das unter dem Anchorman Wolfgang Klein Ende der 90er-Jahre eine der besten Nachrichtensendungen produzierte, die deutsches Privatfernsehen bisher hervorgebracht hat (sieht man einmal vom ebenfalls großartigen Format &#8220;Weltvox&#8221; mit Wibke Bruhns ab). Jenes Sat.1, dessen Anchorman Peter Limbourg noch vergangenes Jahr ein geradezu jungenhaftes Grinsen aufsetzte, wenn er erzählte, dass die Sat.1-Nachrichten bei den Quoten teilweise schon vor der beamtet-bräsigen Tagesschau lägen. (Das war so etwas wie journalistischer Wettbewerb, wow.)</p>
<p>Keine Frage: Was die ProSiebenSat.1-Sender (N24 inklusive) im Moment newstechnisch abliefern, ist kein Aushängeschild für den Fernsehjournalismus. Trotzdem wird mir bange, wenn die Nachrichtenredaktionen nur noch als Kostenstelle laufen. Private Fernsehsender werden linzenziert, zum Vollprogramm gehören Nachrichten.</p>
<p><script src="http://de.sevenload.com/pl/GN82Ov2/500x408/0" type="text/javascript"></script></p>
<p><em>Those were the days &#8211; Promo für die ehemaligen VOX-Hauptnachrichten.</em></p>
<p>Vor ein paar Wochen schrieb <a href="http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1877191-1,00.html#ixzz0hrHcAFpD" target="_blank">Walter Isaacson in TIME</a>: &#8220;During the past few months, the crisis in journalism  has reached meltdown proportions.&#8221;</p>
<p>Thomas Ebeling hat die Temperatur mit seiner Wortmeldung gewaltig nach oben getrieben.</p>
<p><em>Ps.: Notiz für intern: Wollen wir in einem der nächsten TV-Workshops ne Nachrichtensendung produzieren? Einfach mal zeigen, wie sowas geht? Und dann mit dem CEO über N24 sprechen? <img src='http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>2000 mal berührt</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/03/09/2000-mal-beruhrt/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mtspahl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Franz Josef Wagner]]></category>
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		<category><![CDATA[Team 7]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachwuchsreporter treffen auf Altmeister: Franz Josef Wagner zu Besuch an der Axel Springer Akademie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großer Tag im Leben des Kolumnisten Franz Josef Wagner: Heute erscheint sein <a href="http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2010/03/09/post-von-wagner-2000-briefe-bild-leser.html" target="_blank">2000. Brief in BILD</a>. 2000 mal große Gefühle, maßlose Unverschämtheiten, kluge Gedanken oder pure Albernheiten. 2000 mal Lob oder Anklage oder Mitleid oder Spott. Wie auch immer man zu FJW steht, eines ist er nie: langweilig. Die Auseinandersetzung mit ihm &#8211; meist ein Vergnügen. Und Herausforderung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5405" title="Wagner" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Wagner.jpg" alt="Wagner" width="460" height="300" /><br />
<em>Einsamer Wolf? &#8220;Bin ich überhaupt nicht!&#8221; Erkenntnisse von und mit Franz Josef Wagner<br />
im roten Salon der Akademie.</em></p>
<p>Das war auch die Erfahrung der Journalistenschüler von <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/04/willkommen-team-7/" target="_blank">Team 7 der Axel Springer Akademie</a>, die Franz Josef Wagner jetzt einen Abend lang für sich hatten. Hier schreibt einer aus dem Team an Wagner, was ihm nach dem Besuch durch den Kopf gegangen ist.</p>
<p><span id="more-5404"></span><em>Lieber Franz Josef Wagner,</em></p>
<p><em>Sie waren zu Gast bei uns, Team 7 der Axel Springer Akademie. Hier lernen wir, wie man rechechiert, Interviews führt, Aufmacher schreibt. Sie müssen nichts mehr lernen. Sie sind ein Star, 12 Millionen Menschen lesen jeden Tag Ihre Kolumne. Man diskutiert über Sie in der Gosse und auf dem Golfplatz. Darauf sind Sie stolz. Wir sind Journalistenschüler, über uns diskutiert niemand. Als ich noch in die Windeln machte, waren Sie schon Chef von &#8220;Bunte&#8221;. Sie könnten mein Opa sein. Vor diesem Abend habe ich nicht zu Ihren Jüngern gehört.  Dann haben Sie mit uns gesprochen. Übers Blattmachen, Ihr Leben, Gott. Jeden Sonntag gehen Sie in die Kirche und beten für eine bessere Welt.</em></p>
<p><em>Als Sie noch Chef waren, beschimpften Sie manches Mal Ihre Mitarbeiter. Aber Sie stehen dazu. Sie sagen: &#8220;Sicher ist mir mal das eine oder andere Wort rausgeschlüpft.&#8221; Entweder man hasst oder man liebt Sie. Viele Dünnhäutige würden Ihnen gern mal in die Fresse hauen. Ihnen ist das egal. Sie sagen: &#8220;Diese Anfeindungen machen mir nichts aus. Ich würde selbst dann nicht aufhören, wenn man mir eine Insel schenkte. Was sollte ich da? Mit Palmen reden?&#8221;</em></p>
<p><em>Sie erzählen uns, dass Sie ein Aufzugsmensch seien. Mal hoch, mal runter. Im Moment sind sie oben. So sehen Sie das. Ich finde nicht alles gut, was Sie machen. Ich hätte Eva Herman nicht als dumme Kuh bezeichnet. Ich finde es verkehrt, wenn Sie Schülern raten: &#8220;Schwänzt die Schule, lernt Eichelhäher von Eulen zu unterscheiden.&#8221; Nicht jeder weiß, was Sie meinen. Aber Sie beweisen Tugenden, die ich bei vielen Menschen vermisse: Ehrlichkeit, Direktheit, Furchtlosigkeit, Kritikfähigkeit. Sie sind nie langweilig. Sie sind ein Träumer. Sie sind anders. Ich frage mich: Was ist an uns anders?</em></p>
<p><em>Herzlichst, </em><em>Tim Röhn</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das digitale Jahrhundert</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/03/08/das-digitale-jahrhundert/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fünf Hausaufgaben für die neue Enquete-Kommission.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich der Bundestag anschickt, eine Enquête-Kommission zu installieren, muss entweder viel Wind erzeugt oder ein drohender Sturm gebändigt werden. Bei der <a href="http://www.carta.info/docs/EnqueteAntrag.pdf" target="_blank">Enquêtekommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;</a> ist definitiv Letzteres der Fall.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5394" title="Nuvola_filesystems_www" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Nuvola_filesystems_www.png" alt="Nuvola_filesystems_www" width="128" height="128" /><em><br />
(Bild: David Vignoni/Wikimedia Commons)</em></p>
<p>Die Zeiten für billige Allgemeinplätze sind vorbei, der epochale Einschnitt durch das Web ist überdeutlich und umfassend, daher dürften die Diskussionen zum Aufgabenfeld &#8220;Gesellschaft und Demokratie&#8221; besonders interessant werden. Fünf Punkte für die Tagesordnung:</p>
<p><span id="more-5388"></span><strong>Liquid web</strong></p>
<p>Online- und Offline-Welten verschmelzen. Immer mehr &#8220;richtiges Leben&#8221; lässt sich online organisieren. Konkret: Kontakte aus Online-Netzwerken basieren auf virtuellen Profilen. Was ist dann die authentischere Basis, wenn man den Kontakt im real life kennenlernt? Social Web bedeutet: Wir führen (!) künftig soziale Identitäten.</p>
<p><strong>Ende der Hierarchien</strong></p>
<p>Konsequent zu Ende gedacht, bedeutet Internet auch, dass Top-Down nicht mehr funktioniert, denn wir kommunizieren in ständig flexiblen Wolken-Strukturen, nicht mehr mono-direktional. Internet bedeutet &#8220;Peripherie ohne Zentrum&#8221; (Gary Hamel). Und das ist längst nicht nur positiv gemeint: &#8220;Wir müssen uns von Theorien verabschieden, die das Internet mit Demokratie und der Ermächtigung von Identität und des Guten gleichsetzen.&#8221; (Geert Lovink)</p>
<p><strong>Neue Werteskalen</strong></p>
<p>Es ist ein Wesensmerkmal der christlich-abendländischen Weltanschauung, Wissenschaft als die Suche nach Wahrheit zu definieren. Ja/nein, wahr/falsch – alles ausgelegt auf eine Instanz, die letztlich entscheidet. Im Internet gelten andere Regeln: Wahr ist, was viele für wahr halten. Oder auch nur ein einziger, der aber zum Kern meines sozialen Netzes gehört. Authentizität wird zum wichtigsten Maßstab: &#8220;Die Mehrheit der im digitalen Zeitalter Geborenen hält die Qualität von Informationen offenbar nicht für ein besonders wichtiges Thema.&#8221; (Urs Gasser)</p>
<p><strong>Digital Gap</strong></p>
<p>Die technische Komponente des Wandels: Wer künftig ohne Breitband-Anbindung ans Netz ist, gerät uneinholbar ins Abseits. Das ist zunächst ein Problem für den ländlichen Raum. Das wird möglicherweise in absehbarer Zeit zu einem Problem für alle, wenn der Datengau vor dem Durchbruch des Glasfaserkabels kommt. Das gilt aber in ganz bedrohlichem Ausmaß für alle Schulabsolventen, die ohne Internet-Anbindung und -Wissen unmittelbar Richtung Prekariat triften.</p>
<p><strong>Neue Entwicklungsländer</strong></p>
<p>Die Enquêtekommission sollte auch ein Ende der Nabelschau einläuten: Die Musik im Web spielt längst woanders. Meistgesprochene Sprachen online: Spanisch und Mandarin. Beste technische Infrastruktur: Südkorea. Während bei uns noch in nervtötender Altherren-Manier über den Sinn von Weblogs salbadert wird, bringen die Iraner damit ihr Regime ins Wanken. Und während wir noch darüber diskutieren, wie wichtig das Internet (geworden) ist, entsteht mit dem Mobile Web schon jetzt eine neue digitale Dimension mit Milliarden von Nutzern, die eben nicht einfach nur bedeutet, Internet auf dem Handy empfangen zu können.</p>
<p>Das Phänomen Internet stellt die Welt vor die größte Umwälzung seit der Industrialisierung. Wer zu spät kommt, den bestraft der Browser.</p>
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		<title>Prügel für Feuilletonisten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Götz George]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaminrunde mit Regina Ziegler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spot an, Auftritt Regina Ziegler. Im roten Pelzmantel betritt die Grand Dame der deutschen Filmproduktion den Roten Salon der Axel-Springer-Akademie: &#8220;Ich bin gespannt, was ihr so wissen wollt.&#8221; Dabei war die 66-Jährige nicht immer  so nett zu Journalisten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5380" title="ziegler" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/ziegler.jpg" alt="ziegler" width="462" height="233" /><em><br />
Regina Ziegler mit Solveig Rathenow und Michael Bee von Team 7 (Foto: Laura Gehrmann)</em></p>
<p>Die Ansage ist klar: Langweilt mich bitte nicht! Regina Ziegler streift den Pelz ab, den ein Assistent gerade noch auffangen kann, blickt gut gelaunt in die Runde, der Aufmerksamkeit ihres Publikums gewiss: Die Show kann beginnen!</p>
<p><span id="more-5370"></span></p>
<p>&#8220;Ich habe meine Firma mit 29 Jahren gegründet – wenn ihr euch beeilt, schafft ihr das auch noch“, sagt die 66-Jährige und bricht das Eis mit einem tiefen, verrauchten Lachen. Also lauschen wir die nächsten zwanzig Minuten der anekdotenreichen Schilderung ihres Werdegangs: Fürs Jurastudium nach Berlin gekommen, dieses schnell abgebrochen, weil das Nachtleben interessanter war, stattdessen Jobben beim Sender Freies Berlin, dann der Entschluss, die eigene Filmproduktion zu starten; das Geld für den ersten Film (&#8221;Ich dacht, ich wäre tot&#8221;) pumpt sie von Freunden – und kann es nur zurückzahlen, weil sie für das Erstlingswerk den Bundesfilmpreis erhält.</p>
<p>&#8220;So, und was wollt ihr noch wissen?&#8221;, endet sie abrupt ihre Vorstellung. Wir sollen ja Fragen stellen! Wie wird man Deutschlands erfolgreichste Filmproduzentin? Manch einer halte sie für wahnsinnig, gibt sich Regina Ziegler überzeugt. Götz George zum Beispiel, der finde dass sie sich für eine Produzentin zu viel auf dem Set herumtreibt. Aber genau darin liege das Geheimnis ihres Erfolgs: &#8220;Ich habe mich nie verbiegen lassen und bin immer meinen Visionen gefolgt, egal was Andere gesagt haben.&#8221;</p>
<p>Als sie 1973 anfing, war die Filmbranche reine Männersache. &#8220;Da besteht nur, wer durch Leistung überzeugt.&#8221; Regina Ziegler hat sich nicht abwimmeln lassen, klopft im Zweifel ein drittes, viertes oder fünftes Mal an Türen, um Gelder für den nächsten Film einzuwerben. Heute arbeiten rund vierzig Frauen und zwei Männer für die &#8216;Regina Ziegler Filmproduktion&#8217;. Eine bewusste Absage an die Machowelt? &#8220;Gar nicht. Ich arbeite einfach gern mit Frauen zusammen: Die Kommunikation untereinander klappt gut und am Ende geht es doch um das bestmögliche Ergebnis.&#8221;</p>
<p>Regina Ziegler gibt freimütig zu, dass sie nicht gut mit Kritik umgehen kann: &#8220;Früher habe ich Feuilletonisten schon mal Schläge angedroht, wenn sie meine Produktionen verrissen haben.&#8221; Heute sei sie milder. Vielleicht hat sie aber auch nur weniger Gelegenheit, sich an Kritik abzuarbeiten: Für das Doku-Drama &#8220;Die Wölfe&#8221; (ZDF) erhielt sie im vergangenen Jahr den &#8216;International Emmy Award&#8217;. &#8220;Diese Auszeichnung öffnet so viele Türen – und Geldbörsen.&#8221; Ganz besonders stolz ist sie auf den Preis, weil er von einer anonymen Jury verliehen wurde: &#8220;Wisst ihr, normalerweise wird doch gemauschelt und die Sieger stehen vorher schon fest.&#8221; Darüber würden wir gerne mehr erfahren und haken nach. Vergebens. Die Dame hüllt sich in Schweigen und in ihren Pelzmantel: Die Zeit ist abgelaufen.</p>
<p>&#8220;Danke, Sie waren ein gutes Publikum&#8221;, lächelt Königin Regina zum Abschluss und eigentlich fehlt nur noch, dass sie sich verbeugt. Wir spenden begeistert Applaus: Auch wenn dieser Abend kein Lehrstück in harter Interviewtechnik war, so haben wir doch einen exklusiven Einblick in die Filmwelt erhalten – und waren zweifelsohne bestens unterhalten.</p>
<p><em>Silke Mülherr</em></p>
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		<title>Witz und Tempo im Roten Salon</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nico Rosberg und Oliver Welke zu Gast an der Akademie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter hätte der Start in das zweitägige Sport-Seminar mit BILD-Sportchef Matthias Brügelmann kaum sein können. <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/04/willkommen-team-7/" target="_blank">Team 7</a> durfte im Roten Salon zwei bekannte Gesichter zum Hintergrundgespräch begrüßen: TV-Moderator Oliver Welke und Formel-1-Pilot <a href="http://www.nicorosberg.com/" target="_blank">Nico Rosberg</a>. Welke, der zur Zeit mit seiner Nachrichten-Satire <a href="http://www.heuteshow.zdf.de/" target="_blank">&#8220;heute-Show&#8221;</a> im ZDF und als<a href="http://www.ran.de/de/index.html" target="_blank"> &#8220;ran&#8221;</a>-Moderator bei Sat.1 zu sehen ist, sprach mit über seine Erfahrungen mit dem Journalismus, Schwafelei bei Live-Auftritten und Fußball-Profis, die vor der Kamera reden und doch nichts sagen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5347" title="Welke" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Welke2.jpg" alt="Welke" width="500" height="245" /><em><br />
Amüsant und hintergründig: Oliver Welke plaudert über Sport im Fernsehen (Foto: Peter Müller)</em></p>
<p><em><span id="more-5336"></span></em>Nico Rosberg hatte einiges zu sagen. Nach seinem Wechsel von BMW-Williams zum neu gründeten Team Mercedes GP will er 2010 endlich Grand-Prix-Siege einfahren – und keineswegs im Schatten von Rückkehrer und Rekordweltmeister Michael Schumacher stehen. Nach den guten Eindrücken der Testfahrten fiebere er dem Saisonstart mit großem Selbstbewusstsein entgegen. Rosberg, der sein eigener Manager ist, sprach zudem über die Vertragsverhandlungen mit Mercedes, Partys und den Luxus, den er mit 24 Jahren genießt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5354" title="Berlin Formel 1 Pilot Rosberg bei der ASV Akademie" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/Rosberg.jpg" alt="Berlin Formel 1 Pilot Rosberg bei der ASV Akademie" width="448" height="294" /><em><br />
Ambitionierter Nachwuchs im Gespräch: Nico Rosberg (24) bei Team 7 (Foto: P. Müller)</em></p>
<p>Kurzum: In knapp drei Stunden mit Welke und Rosberg gab’s für Team 7 exklusive Einblicke in den TV-, Fußball- und Formel-1-Zirkus. Gut so!</p>
<p><em>Tim Röhn</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Agenda 2010</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/02/26/agenda-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mtspahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
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		<category><![CDATA[Ideenwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SCOOP!]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der steht jetzt in der Axel Springer Akademie weit oben: der neue SCOOP!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der steht seit gestern in der Axel Springer Akademie weit oben: der neue SCOOP!</p>
<p>Mehr als 1200 Kreative hatten sich bei unserem <a href="http://www.mein-scoop.de/index.html" target="_blank">Ideenwettbewerb </a>beworben, eine phantastische Resonanz! Nochmal vielen Dank an alle für ihr Interesse und ihr Engagement. Die verrücktesten Sachen waren dabei, originelle, skurrile, bewegende Ideen. Jetzt hat sich die <a href="http://www.mein-scoop.de/jury.html" target="_blank">Jury </a>für das Gewinnerprojekt entschieden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5317" title="M. Lengemann" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Scoop31.jpg" alt="M. Lengemann" width="460" height="290" /><br />
<em>Gut gelaunte Jury nach ihrer Sitzung. Von links: Marc Thomas Spahl, Nadine Schemmann, Dr. Andreas Wiele, Miriam Pielhau, Oliver Berben, Tim Renner, Jan-Eric Peters, Felix Petersen, Michael Conrad (Fotos: Lengemann)</em></p>
<p><span id="more-5315"></span></p>
<p>Es war einer der besonders aufregenden Tage an der Akademie. Ebenso minutiös wie souverän vor allem von Marc-Philipp Grünwald und Stephanie Filter vorbereitet, großes Kompliment an die beiden! Los ging es morgens mit einem gemeinsamen Frühstück der Finalisten. Gute Stimmung im sonnendurchfluteten Journalistenclub. Aber natürlich auch Anspannung bei den SCOOP-Jägern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5332" title="M. Lengemann" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Scoop12.jpg" alt="M. Lengemann" width="330" height="495" /><br />
<em>Feindkontakt? Nein, ein leckeres </em><em>Frühstück in lockerer Atmosphäre<br />
für die SCOOP-Finalisten, die sich prima verstanden.</em> </p>
<p>Dann der Showdown im roten Salon, 13 Stockwerke darunter: Im Halbstunden-Takt präsentieren die Macher ihre Konzepte. Stellen sich den Fragen der Juroren. Und die sind kritisch. Haken nach. Wollen nicht nur Details zu den Projekten hören, sondern auch abklopfen, ob die Bewerber das Zeug dazu haben, Ihre Pläne später auch umzusetzen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5324" title="M. Lengemann" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Scoop21.jpg" alt="M. Lengemann" width="460" height="307" /><br />
<em>Auch in den Pausen diskutieren die Juroren im roten Salon weiter. Hier von links: Nadine Schemmann, Marc Thomas Spahl, Miriam Pielhau, Tim Renner, Michael Conrad, Andreas Wiele und Oliver Berben.</em></p>
<p>Die Stunden vergehen viel zu schnell. Der Zeitplan: Makulatur. Das geplante Mittagessen im ehrwürdigen Journalistenclub fällt aus und findet kurzerhand und etwas weniger ehrwürdig dort statt, wo wir sonst unsere <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/alle-workshops.html" target="_blank">Fortbildungskurse </a>geben. Den Juroren gefällt das, sie sind sowieso schon mitten in der Diskussion.</p>
<p>Die dauert. Suppe. Und dauert. Steaks. Und dauert. Kuchen. Und dauert noch viel länger. Dann endlich, am späten Nachmittag, nach stundenlangen Gesprächen und monatelanger Suche, steht der Gewinner fest.</p>
<p>Aber wir dürfen ihn noch nicht verraten. Vertrackt. Ist aber eine Abmachung, die wir schon beim ersten Wettbewerb getroffen haben: Der Gewinner soll die Chance haben, sein Projekt weiterzuentwickeln, auszufeilen, zu Ende zu denken. Erst dann wollen wir den SCOOP präsentieren, in etwa vier Wochen, zu Ostern. Und jetzt bitte keine naheliegenden <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/jemandem_ein_Kuckucksei_ins_Nest_legen" target="_blank">Ei-Sprüche</a> oder gar Witze (Hyperlink spare ich mir).</p>
<p>Nur dies noch: Gestern war der Höhepunkt eines großartigen, kreativen Feuerwerks. Wir waren begeistert, wie viele wunderbare Ideen durch diesen Wettbewerb entstanden sind. Insofern gibt es viel mehr als nur einen Gewinner. Okay, das stimmt nicht. Am Ende kann nur einer den SCOOP landen. Aber den anderen sagen wir: Behalten Sie die Leidenschaft für Ihre Idee, kämpfen Sie für sie, und vielleicht und hoffentlich lässt sie sich ja anderer Stelle verwirklichen. Das jedenfalls wünschen wir Ihnen!</p>
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		<title>Director&#8217;s Cut</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jep</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Abschied von der Akademie: Gründungsdirektor Jan-Eric Peters verlässt nach drei Jahren und 151 Blog-Beiträgen die ASA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-large wp-image-5250" title="cut2" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/cut2-1024x768.jpg" alt="cut2" width="488" height="336" /></p>
<p><span id="more-5249"></span></p>
<p>Drei Jahre Akademie, und jetzt ist &#8211; Schnitt! &#8211; Schluss für mich. Auch mit dem <span style="text-decoration: line-through;">jep</span>blog nach 151 Beiträgen (nur noch 132 zum tomtomblog!). Morgen räume ich mein Büro, am Dienstag sitze ich &#8211; Schwenk! &#8211; im Newsroom der &#8220;Welt&#8221;-Gruppe. Was bleibt?</p>
<p>Die allerbesten Wünsche für <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/03/06/5-sterne-fur-die-akademie/" target="_blank">Deutschlands beste Journalistenschule</a>, für ein <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/team.html" target="_blank">fantastisches Team</a> und die jungen Wilden, ein Stück Schwarzwälder Kirsch und mit dem <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2007/04/11/sind-rauchmelder-eigentlich-medien/" target="_blank">bestgeklickten Beitrag</a> von 714 die Erkenntnis, dass Journalisten Voyeure sind (mit exibitionistischer Ader).</p>
<p>War jut jewesen! Danke!</p>
<p><em> </em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5291" title="newsroom" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/newsroom.jpeg" alt="newsroom" width="241" height="307" /><img class="alignleft size-large wp-image-5258" title="cut" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/cut-779x1024.jpg" alt="cut" width="237" height="307" /></p>
<p><em>Newsroom statt Klassenzi</em><em>mmer: Letzte Handgriffe an der Werkbank in der 14. Etage</em><em> / Frau Welk kommt mit. Das Team hat Proviant eingepackt </em><em>für den Weg in die weite Welt hinein</em></p>
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