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		<title>Willkommen im Circus Maximus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 14:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alexander von Schönburg zu Gast an der Akademie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Arsch und Titten&#8221; nimmt er nur nach einem &#8220;mit Verlaub&#8221; in den Mund, schwarz auf weiß serviert er sie tagtäglich den BILD-Lesern. Ohne Verlaub – In Großformat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6139" title="IMG_2414" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_2414.jpg" alt="IMG_2414" width="467" height="276" /><br />
<em>Alexander von Schönburg mit Moderatorin Gesa Schwanke von Team 8.<br />
</em></p>
<p>Alexander Graf von Schönburg-Glauchau ist Chef der letzten Seite der BILD und liebt klassische Mythologie. In seiner Unterhaltungsrubrik platziert der adelige Schöngeist aber weniger Apoll und Daphne als Lothar und Liliana.</p>
<p>Passt wie (mit Verlaub) Arsch auf Eimer? Wohl eher nicht.</p>
<p><span id="more-6126"></span></p>
<p>Natürlich ein Grund für uns, nachzuhaken. Ist das befriedigend? Macht es ihn glücklich?</p>
<p>Ihn, der nicht alles gutheißt, was im &#8220;Circus Maximus&#8221; des Journalismus, dem Boulevard, durch die Arena getrieben wird. Ihn, der vor einem &#8220;Klatsch-Dumbing-Down&#8221; warnt. Ihn, der sich vorgenommen hat, &#8220;Esprit und Geist in die letzte Seite der BILD zu infiltrieren&#8221;.</p>
<p>&#8220;Ja&#8221;, sagt er. &#8220;Meine Befriedigung ist es, subversiv zu arbeiten.&#8221; Offen und ehrlich antwortet die blaublütige Edelfeder auf jede unserer teils recht kritischen Fragen. Zumindest scheint es so. Oder will er uns das nur weismachen? Subversiv?</p>
<p>Wie auch immer, man glaubt ihm irgendwann, dass es ihm tatsächlich mehr Freude bereitet, zwischen den Po von Paris Hilton und die Fußfessel von Lindsay Lohan ein Fremdwort zu quetschen als eine komplette Feuilleton-Seite in der FAZ zu füllen. &#8220;Es sind die kleinen Triumphe, die mich glücklich machen&#8221;, sagt er und lächelt entwaffnend.</p>
<p>Überhaupt ist er sehr charmant, der braungebrannte Beau mit dem ordentlich getrimmten Vollbart und dem perfekt sitzenden klassischen Anzug. Dazu trägt Durchlaucht – nein, nicht Einstecktuch und Manschettenknöpfe, sondern lila Socken und ein buntes Freundschaftsbändchen. Unkonventionell, irgendwie subversiv… &#8220;Ach, ich bin da nur so ein bisschen fashion-addicted&#8221;, sagt er.</p>
<p>Ja, langsam kommt der Verdacht auf, der Bestsellerautor (u.a. <a href="http://www.buecher.de/shop/buecher/die-kunst-des-stilvollen-verarmens/schoenburg-alexander-von/products_products/detail/prod_id/25532907/" target="_blank">Die Kunst des stilvollen Verarmens</a>) sei doch der Richtige für die Unterhaltungs-Rubrik, denn unterhaltsam ist er definitiv. Damit hat der Bruder von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis das von ihm selbst gewählte Motto des Abends, &#8220;don’t bore&#8221;, wunderbar umgesetzt. Kein &#8220;Ennui&#8221; &#8211; wie man in den herrschaftlichen Salons seiner blaublütigen Verwandtschaft den &#8220;schlimmstmöglich anzunehmenden Unfall&#8221;, die Langeweile, nennt.</p>
<p>Kein Ennui vor allem dank seiner Persönlichkeit und nicht so sehr dank der journalistischen Tipps, die er uns geben wollte, um den Leser nicht zu langweilen. Kniffe für gute Einstiege, Themenfindung wollte er uns zeigen, ganz nebenbei stand aber plötzlich er selbst im Mittelpunkt. Irgendwie subversiv…</p>
<p><em>Katharina Windmaißer</em></p>
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		<title>Interview intensiv</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/11/interview-intensiv/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bettina Rust]]></category>
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		<category><![CDATA[Team 8]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche crossmediales Training - und ein eigenes Interview-Wiki.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche hartes Interview-Training liegt hinter Team 8. Die Grundlagen des Handwerks erläuterte <a href="http://www.media-advice.de/unternehmen/team/matthias-kutzscher.html" target="_blank">Matthias Kutzscher</a>, der Stoß ins kalte Wasser folgte noch am selben Tag durch ein Roundtable-Interview mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Rust" target="_blank">Bettina Rust</a>: Sechs Journalistenschüler, nur 20 Minuten Zeit, obendrein alles mit der Kamera dokumentiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6117" title="rust" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rust2.jpg" alt="rust" width="488" height="208" /><br />
<em>&#8220;Worauf wollen Sie jetzt eigentlich hinaus?&#8221; &#8211; Bettina Rust und die Kunst der Metafrage.</em></p>
<p><em><span id="more-6107"></span></em>Neben einer Netzer-reifen Videoanalyse standen die Printfassungen der Interviews im Mittelpunkt. Im weiteren Verlauf der Interview-Woche folgten verschiedene Einzelübungen vor der Kamera, gecoacht und begleitet von <a href="http://christian-stahl.com/" target="_blank">Christian Stahl</a>. Ergänzt wurde die Woche durch Praxis-Einheiten zum Thema Interview und Mobile Reporting sowie Multimediale Interview-Auswertung. Weitere Interview-Sparringspartner waren unter anderem <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/tuerkisches-erfolgsradio/1541958.html" target="_blank">Sirin Sak</a> und <a href="http://www.bdk.de/pressesprecher/" target="_blank">Bernd Carstensen</a>.</p>
<p>Wie viel blieb nach einer so intensiven Woche beim Team hängen? Das lässt sich nachlesen: Im <a href="http://interviki.pbworks.com/" target="_blank">Interview-Wiki</a>, produziert von Team 8.</p>
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		<title>Fragwürdiges Foto?</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/08/09/fragwurdiges-foto/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mtspahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
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		<category><![CDATA[Time]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Titelbild der jüngsten Ausgabe von &#8220;Time&#8221; polarisiert wie lange nicht mehr: Die einen verurteilen es als &#8220;Kriegs-Pornographie&#8221;, die anderen loben es als &#8220;machtvolle Mahnung an das öffentliche Gewissen&#8221;.

Frage an Team 8: Kann man dieses Cover machen? Oder darf man es auf keinen Fall.
Hier vier Meinungen dazu.
Dokument der Hilflosigkeit
Auf dem Titelbild der aktuellen „Time“-Ausgabe erahnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Titelbild der jüngsten Ausgabe von &#8220;Time&#8221; <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article8875811/Aisha-Die-Geschichte-einer-Verstuemmelung.html" target="_blank">polarisiert </a>wie lange nicht mehr: Die einen verurteilen es als &#8220;Kriegs-Pornographie&#8221;, die anderen loben es als &#8220;machtvolle Mahnung an das öffentliche Gewissen&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-6098" title="Time-Magazin_Cover" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Time-Magazin_Cover-227x300.jpg" alt="Time-Magazin_Cover" width="227" height="300" /></p>
<p>Frage an Team 8: Kann man dieses Cover machen? Oder darf man es auf keinen Fall.<br />
Hier vier Meinungen dazu.</p>
<p><span id="more-6097"></span><strong>Dokument der Hilflosigkeit</strong><br />
Auf dem Titelbild der aktuellen „Time“-Ausgabe erahnt der Betrachter den alltäglichen Horror und religiösen Wahnsinn, dem eine Frau ausgesetzt ist, die sich nicht beugen will. Es wird gezeigt, was ist. So weit, so korrekt. Aber die Zeile zum Bild – „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen“ – ist falsch. Denn was zu sehen ist, ist geschehen, während wir, die westlichen Mächte, in Afghanistan waren. Es müsste also heißen: „Was passiert, während wir in Afghanistan sind“. Unterm Strich bleibt dann ein Dokument der Hilflosigkeit. Denn Bilder wie dieses – man könnte sie jeden Tag zeigen. Nicht nur aus Afghanistan, auch aus Ländern, in denen wir keine Soldaten stationiert haben.<br />
<em>Lars Friedrich</em></p>
<p><strong>Zeigen, was ist</strong><br />
Afghanistan sieht oft so aus: Soldaten mit Sonnenbrille und Sturmgewehr im staubigen Sand; gepanzerte Jeeps, die sich über Bergpässe schlängeln; afghanische Polizisten mit BKA-Beamten. Aber Afghanistan ist auch das, was das Time Magazine auf seiner Titelseite zeigt: verstümmelte Mädchen, von den Taliban geschändet, gedemütigt. Dieses Bild an dieser Stelle abzudrucken, ist richtig. Denn dieses Bild zeigt, was ist. Es schießt ein Gefühl des Unbehagens in unsere Mägen. Hakt sich fest in unseren Gehirnen. Und führt uns so näher heran an einen Krieg, den wir sonst kaum fassen können. Diese Fotos müssen wir aushalten. Auch die Zeile zum Bild, die wahr ist, müssen wir aushalten. Muss eine demokratische Gesellschaft aushalten, die ihre Soldaten in Auslandseinsätze schickt.<br />
<em>Stephan Beutelsbacher</em></p>
<p><strong>Die Macht der Bilder</strong><br />
Das Bild zeigt, wie schwer es Frauen in Afghanistan haben. Bis zu diesem Punkt kann ich hinter der Veröffentlichung stehen. Doch neben dem Bild steht „Was passiert, wenn wir Afghanistan verlassen“. Nicht als Frage formuliert, sondern als Kommentar. Das ist gefährlich. Und hier wird die Macht der Kriegsbilder auf erschreckende Weise deutlich. Vor allem wird mir klar, welche Verantwortung ich als Journalistin habe. Die Unterdrückung der Frauen in Afghanistan hat wenig mit der Mission in Afghanistan zu tun. Solche Tragödien passieren auch, wenn wir nicht aus Afghanistan abziehen.<br />
<em>Monika Haugg</em></p>
<p><strong>Zweck erfüllt</strong><br />
„Time“ ist gelungen, mit einem schockierenden Foto in der amerikanischen Gesellschaft eine Debatte über den Krieg am Hindukusch auszulösen. Wachrütteln, zur Diskussion animieren – genau das ist die Aufgabe von Journalisten. Dass sie dafür oft polarisieren müssen und dann selbst im Sperrfeuer stehen, ist normal. Aischa hat ihren Zweck erfüllt.<br />
<em>Lars Petersen</em></p>
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		<title>Elmar Theveßen zu Gast an der Akademie</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 17:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
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		<category><![CDATA[Elmar Theveßen]]></category>
		<category><![CDATA[Team 8]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ZDF-Vize über Brusthaarentfernung und Geert Wilders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst aus dem Urlaub heimgekehrt, dann noch mal eben ein Interview mit dem Verteidigungsminister und abends durften schließlich die Journalistenschüler von Team 8 ihre Fragen stellen. Elmar Theveßen, der stellvertretende Chefredakteur des ZDF und der Leiter der ZDF-Hauptredaktion &#8220;Aktuelles&#8221;, hat einen vollen Terminkalender &#8211; und wirkte an diesem Abend trotzdem entspannt und plauderte ein wenig aus dem ZDF-Nähkästchen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6090" title="4" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/4.jpg" alt="4" width="509" height="314" /><br />
<em>Elmar Theveßen im Roten Salon der Akademie (Foto: Christine Kensche)</em></p>
<p><em><span id="more-6084"></span></em>Zum Beispiel, dass es ihm am Herzen liegt, mit dem Programm seines Senders mehr junges Publikum anzusprechen. &#8220;Jung&#8221; bedeutet beim ZDF die Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen. Auf Lacher aus dem Team fügte er hinzu: &#8220;Wenn‘s nach mir ginge, könnten es gerne auch die 18- bis 29-Jährigen sein, die einschalten.&#8221;</p>
<p>Auf Katharina Windmaißers Frage nach dem &#8220;Stein der Weisen&#8221;  zum Werben von jungem Publikum konnte Theveßen jedoch nicht mit einem Patentrezept reagieren. &#8220;Keiner weiß, was sie wirklich wollen&#8221;, so der ZDF-Mann. Eine seiner Ideen gab er trotzdem preis: &#8220;Vielleicht muss man ja auch mal etwas mutiger sein, offensiver &#8211; zum Beispiel jemanden wie Geert Wilders einladen&#8221;, so Theveßen. &#8220;Aber nicht um ihm ein Forum zu bieten, sondern sich deutlich abgrenzen. Damit kann man solchen Menschen vielleicht das Wasser abgraben.&#8221;</p>
<p>Ob Theveßen uns, das junge Publikum, in den nächsten Jahren zum Einschalten des ZDFs bewegen kann, wird sich zeigen. Auf Berichte über &#8220;Brusthaarentfernung von jungen Männern wie in einigen Privatsendern&#8221;, können wir laut Theveßen aber nicht hoffen. &#8220;Auch, wenn ich mir da sicher sein könnte, dass damit die Quoten steigen werden.&#8221;  Um Restauranttestern und Supernannys über die Schultern schauen zu können, müssen wir also auch in Zukunft zu den privaten Sendern zappen.</p>
<p><em>Laura Fölmer</em></p>
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		<title>Digital Reportage Award</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
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		<category><![CDATA[Welt Kompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Foto- und Video-Wettbewerb von WELT KOMPAKT.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Digital Reportage Award <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/ausbildung/kooperation.html" target="_blank">unseres Partners</a> WELT KOMPAKT geht in die Finalrunde. Zum Thema &#8220;Streetlife&#8221; wurden diesmal mehr als 300 Video- oder Fotobeiträge eingereicht. Die Jury hat nun zwei Video- und acht Foto-Kandidaten für die entscheidende Runde ausgewählt. Wir zeigen einen Auszug aus den Arbeiten der Finalisten &#8211; alle Fotos und Videos finden Sie <a href="http://www.welt.de/welt-kompakt/digital_reportage_award/article8388818/Die-Finalisten-stehen-fest.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<div><object style="width: 425px; height: 300px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="id=f1f246a2-e7d4-1b34-86c2-12313b0301a1&amp;c=01,01,02,01" /><param name="src" value="http://www.imageloop.com/swf/looopSlider2.swf" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="quality" value="high" /><embed style="width: 425px; height: 300px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="300" src="http://www.imageloop.com/swf/looopSlider2.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="id=f1f246a2-e7d4-1b34-86c2-12313b0301a1&amp;c=01,01,02,01"></embed></object></p>
<div style="width: 425px; padding-top: 3px;" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.imageloop.com/slideshow/f1f246a2-e7d4-1b34-86c2-12313b0301a1" target="_blank"><img style="border:none;display:inline;vertical-align:top;" src="http://st.imageloop.com/_img/bt_vap_new.gif" alt="alle Bilder dieser Slideshow anzeigen" /></a></div>
</div>
<p>Die Finalisten müssen jetzt eine Foto- oder Video-Reportage zum Thema &#8220;Mutter&#8221; produzieren. Bei der ersten Auflage des Digital Reportage Award (&#8220;Ein Tag im Leben von…&#8221;) gewann im vergangenen Jahr <a href="http://www.welt.de/welt-kompakt/digital_reportage_award/article7414212/Von-Lucas-Wahl-Die-Sieger-Reportage-aus-dem-Vorjahr.html" target="_blank">Lucas Wahl</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Seid empört, Journalisten!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht alles im Journalismus ist Handwerk! Ein Appell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal braucht ein Gedanke eben länger. Diesmal ist das so.</p>
<p>Manchmal braucht ein Gedanke ein ganzes Leben. Bei Sir Peter Ustinov war das auch so.</p>
<p>Manchmal bekommt man einen Gedanken nicht zu Ende.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6047" title="empoerung" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/empoerung.jpg" alt="empoerung" width="300" height="178" /></p>
<p>Hamburg Lokstedt. 22527. Hugh-Greene-Weg 1. Das NDR Konferenzzentrum ersäuft in der Hitze. 9. Juli. 38 Grad. Eine viskosen Luft, durch die ich mich mit 700 anderen Journalisten den ganzen Tag durchschaufel. Zug um Zug &#8211; wie im Schwimmunterricht.</p>
<p><span id="more-6041"></span></p>
<p><a href="http://www.netzwerkrecherche.de" target="_blank">Netzwerk Recherche</a>. Zehn Regeln. Zehn Gebote. Für einen besseren Journalismus. Auch wenn sie das nie so sagen würden. Dann eben für einen anderen.</p>
<p>Jedes Jahr treffen sie sich hier. Jedes Jahr ein langes Programm. 9.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Im Stundentakt andere Seminare. Immer fünf parallel.</p>
<p>Meine Uhr sagt 11.42 Uhr. Auf dem Weg nach Hamburg. Zug. ICE 1106. Abfahrt Berlin Hauptbahnhof 8.23 Uhr. Tief, Gleis 7. Der Zug steht im Grünen. Felder rechts, Felder links. Baumreihen rechts, Baumreihen links. Keine roten Giebel. Personenschaden &#8211; seit eineinhalb Stunden. Die Klimaanlage geht.</p>
<p>Jetzt spricht Susanne Koelbl. Konferenzraum K6. Auslandsredakteurin vom SPIEGEL. Spezialgebiet Afghanistan. Es ist 11.57 Uhr. Hamburg ist noch eine gute Stunde voraus.</p>
<p>Meine Uhr sagt 12.56 Uhr. ICE 1106. Abfahrt Berlin Hauptbahnhof 8.23 Uhr. Tief, Gleis 7. Ankunft Hamburg Hauptbahnhof 11.55 Uhr. Gleis 9. Endlich da.</p>
<p>Ich bekomme mein Namensschild. Fabian Gartmann. Axel-Springer-Akademie. Es ist 13.37 Uhr. Mittagspause. Gleich spricht Cord Schnibben.</p>
<p>Schweiß, Witz, Biss. Die Bild-Zeitung ist hier immer ein Thema. Verflucht und gefürchtet.</p>
<p>Diskussion zwischen Claudius Seidl, Bernd Ulrich, Stephan Lebert, Michael Jürgs und wieder Cord Schnibben. Preisschreiberei, Journalistenpreis-Kritik, Reportage. Mal verteidigt, mal verdammt. Unterhaltsam. Die 80er Jahre auf einem Podium. Streitlustig. Empört.</p>
<p>Ja empört. Das war der Gedanke. Wann sind wir Journalisten eigentlich noch empört. Kindsmissbrauch. Ja. Vergewaltigung. Naja. Mord. Hm.</p>
<p>Vor wenigen Tagen sagte ein Redakteur in einer Redaktionskonferenz: „Das ist zar totaler Nachrichtenzynismus, aber Indien erst ab 500 Toten.“ Ja! Das ist Zynismus!</p>
<p>Empörung. Vielleicht haben die alten Haudegen auf dem Podium uns das voraus. Das sie die Welt nicht akzeptiert haben, wie sie ist, dass sie etwas ändern wollten. Und wenn schon das nicht, dann wenigstens die Schwachstellen, die Lecks aufzeigen.</p>
<p>Es geht nicht darum die Finger in die Wunde zu stecken. Es geht, um bei dem Bild zu bleiben, darum, denjenigen die Wunden zu zeigen, die dafür verantwortlich sind und denjenigen, die sie flicken können. Damit die Verwundeten weniger Schmerzen haben.</p>
<p>Empörung. Vielleicht braucht es einen Satz der an diesem Tag fiel: &#8220;Wer empört sein will, braucht eine Meinung, eine Haltung. Wir sollten Friedrichs und sein &#8216;mache dich nicht gemein&#8217; endlich wieder aus dem Journalismus verbannen. Das kann man nur als Nachrichtensprecher sagen!&#8221;</p>
<p>Eine Quelle gibt es nicht. Es gibt Dutzende. Denn die heutigen Vorbilder, die Granden des Journalismus. Leyendecker, Osang, Schnibben und Co. – da sind sie sich einig</p>
<p>Nicht nur wir Journalisten müssen uns wieder echauffieren können – müssen wieder Abscheu und Ekel gegenüber Grausamkeiten; Widerwillen und Scham gegenüber Ungerechtigkeiten empfinden. Auch der Leser, der Zuschauer, der Hörer. Empört euch! Diese Welt ist nicht gleichgültig. Krieg, Unrecht, Lüge. Empört euch. Die Bilder mögen abstumpfen – die Taten dahinter tun dies nie! Sie bleiben scharf.</p>
<p>Carolin Emcke, einstmals Kriegsreporterin des Spiegels, hat eine beeindruckende Rede gehalten. Sie verdammte nicht das Internet, sie verdammte nicht das Sparen der Verlage, sie verdammte nicht die Arbeitsweise der Journalisten. Sie verdammte die Einstellung! Authentizität, Polarität, Weltläufigkeit. Alles gespielt.</p>
<p>Journalismus müsse sich wieder mehr um da draußen kümmern, als um den eigenen Stand. Journalismus müsse wieder den Mut haben, mit gutem Grund zu Misstrauen, um wieder Vertrauen zu gewinnen. Und Journalismus müsse sich vom Schwarz und Weiß verabschieden, dem &#8220;echten&#8221; Taliban, dem &#8220;authentischen&#8221; Juden – die Welt sei viel verwobener geworden. Reduzieren? Ja! Klar und eindeutig erklären? Ja! Aber nicht pauschalisieren, sonst unterscheide man sich bald nicht mehr von den Radikalen und Fanatikern.</p>
<p>Empörung. Mut.</p>
<p>Vielleicht bezeichnend, dass der dritte Gedanke von ihm kommt: Günter Wallraff. Bizarr eher.</p>
<p>Genauigkeit. Wer erzählen will, was da draußen ist, darf die Wirklichkeit nicht beugen. Wallraff tut das die ganze Zeit. Das Wesen von Undercover. Wirklichkeit. Wahrheit. Was ist das eigentlich?</p>
<p>Philosophen müssen das klären. Jeder Journalist für sich auch. Damit auch der Leser für sich entscheiden kann, müssen wir genau sein. Präzise. Die Uhr zeigt nicht fünf vor zwölf, sondern 11.54 Uhr. Plausibilität. Präzision. Genauigkeit.</p>
<p>Sie ergeben Vertrauen. Durch den Leser, den, für den wir diesen Beruf eigentlich ausüben.</p>
<p>Empörung. Mut. Genauigkeit.</p>
<p>Ein einfacher Gedanke. Eigentlich nicht die Arbeit einer Woche wert. Und doch ein ganzes Leben.</p>
<p>Peter Ustinov hat vor seinem Tod auf die Frage geantwortet, was auf seinem Grabstein stehen solle: &#8220;Betreten des Rasens verboten!&#8221;</p>
<p>Viele Denker haben ihre Gedanken nie zu Ende gebracht. Lassen wir sie nicht fallen. Auch das ist Mut, Empörung, Genauigkeit. Kluge Gedanken weiterzuführen. Vielleicht gibt es irgendwann eine Lösung.</p>
<p>Bestenfalls eine Antwort.</p>
<p><em>Fabian Gartmann</em></p>
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		<title>Und wieder ein neues Berufsfeld: iPad &#8211; Screenplay</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 05:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Journalismus in Szene setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufforderung unseres CEO ist hinlänglich bekannt und erschütterte die <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_74109.html" target="_blank">andersgläubigen Kollegen</a> nachhaltig: <span><span>Jeder Verleger solle sich einmal am Tag  niedersetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass dieser mit dem  iPad die Verlagsindustrie rette, forderte Mathias Döpfner.<br />
</span></span></p>
<p><span><span><img class="alignnone size-full wp-image-6032" title="ipad_ASA" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/ipad_ASA.jpg" alt="ipad_ASA" width="454" height="344" /><br />
<em>Browser-Adaption reicht nicht. Journalismus auf dem iPad muss inszeniert werden.</em><br />
</span></span></p>
<p><span><span>Ich würde meinem Boss niemals widersprechen, daher stelle ich lieber gleich die Frage, was wir außerhalb der Gebetszeiten mit dem iPad anstellen sollten. Schon vor einiger Zeit appellierte Telekom-Vorstandschef René Obermann an die Verlage, neue redaktionelle Inhalte für Mobile zu entwickeln. Auch das iPad ist bisher eine Hightech-Bühne mit lückenhaftem Spielplan.</span></span></p>
<p><span><span><span id="more-6006"></span><br />
</span><span>Es ist wichtig, dass sich DIE WELT so frühzeitig und mutig platziert hat. Und mit <a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-iconist/id367013196?mt=8" target="_blank">Iconist</a> sammeln wir weitere Erfahrungen. Die entscheidende Frage lautet: Wie entwickelt man Inhalte für ein Medium, das eine völlig neue Kombination aus Inszenierung und Nutzungskontext schafft?</span></span></p>
<p><span><span>Um beim Beispiel der Bühne zu bleiben, die das iPad darstellt: <strong>Wir benötigen künftig Journalisten, die Drehbücher schreiben können.</strong> iPad-optimierte Inhalte zeichnet aus, dass sie durchkomponiert sind. Wie BILD-Vordenker Michael Paustian aus der iPad-Entwicklungsredaktion erklärt: &#8220;Das Produkt muss einen Anfang und ein Ende haben.&#8221;</span></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/M7umqKbQ3PA" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/M7umqKbQ3PA" /></object><br /><a style="font-size: 9px;" href="http://blog.awm-resource.de/2006/09/13/wordpress-video-plugins/">WordPress Video Plugin</a></p>
<p><span><span>Es muss ein haptisches, emotionales Erlebnis sein, die journalistischen Inhalte zu nutzen. Das Storytelling verlangt eine Dramaturgie, die sich dem Trägermedium anpasst. Es ist wichtig, dass es neue Angebote wie <a href="http://www.flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a> gibt, denn sie erfüllen durch Navigation und Personalisierung Service-Pflichten, die auch Aufgabe von Journalisten sind. (Dafür stand z.B. auch das Crossmedia-Projekt <a href="http://thisissouthafrica.de/was/" target="_blank">TISA</a> von <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/01/04/willkommen-team-7/" target="_blank">Team 7</a>.)</span></span></p>
<p><span><span><strong>Aber:</strong> Daneben muss es auch integrierte journalistische Produkte geben, die beispielsweise Magazinjournalismus neu leben, mit den Möglichkeiten der Interaktion spielen, Location Based Services nutzen. Das iPad ist ein (verdammt) teures mobiles Endgerät. Es verdient ebenso edle Produkte als Resultat journalistischer Qualitätsarbeit.</span></span></p>
<p><span><span>Der kreative Prozess wird wieder eine neue Facette des Journalismus hervorbringen: den <strong>Experten für iPad-Screenplay</strong>. Wir brauchen Redakteure, deren Leidenschaft weit genug reicht, um iPad-User süchtig zu machen.</span></span></p>
<p><span><span>Ps.: Ich danke ebenfalls: meinem Kollegen Frank Diering für das Sparring zu diesem Beitrag. (Ich knie aber nicht nieder.)</span></span></p>
<p><span><span>Pps. (26.07.): Céline Lauer (Team 5) hat Recht mit dem Hinweis, dass an dieser Stelle auch <a href="http://www.freyermuth.com/" target="_blank">Gundolf S. Freyermuth</a> erwähnt werden sollte:</span></span></p>
<blockquote><p>Papier setzt dem Wissenstransfer, zwischenmenschlicher Kommunikation und  dem Erzählen von Geschichten genauso enge Grenzen wie das System der  analogen elektronischen Massenmedien. Für die Ansprüche, die sich an den  digitalen Online-Medien geschult haben, erweisen sich die analogen  (Massen-) Medien seit einiger Zeit als zu langsam, zu standardisiert, zu  wenig interaktiv, zu unpersönlich. Die Gestalt einer neuen digitalen  Zivilisation wird daher entscheidend von innovativer Kultur-Software  abhängen, die diese medientechnisch nunmehr aufgehobenen Grenzen auch  medienästhetisch überschreitet – in der Entwicklung neuer Interfaces,  neuem Design, neuen Narrationsweisen, neuen Varianten von Literatur und  Bildender Kunst, Film und Spiel.</p></blockquote>
<p>Hiermit geschehen. Und mehr von ihm gibt es <a href="http://carta.info/27639/ipadologie-i-medienrevolution/" target="_blank">hier</a>.</p>
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