Hier wird über Journalismus diskutiert, über Medienthemen von A bis Z, von der Ausbildung des Nachwuchses bis zur Zukunft der Branche. Diskutieren Sie mit!
An Tagen wie diesen gibt es kein wichtigeres Thema: Die Neuen sind da! Wie zu Beginn eines jeden Halbjahrs haben auch heute wieder 20 Journalistenschüler ihren ersten Tag an der Axel Springer Akademie. Heute morgen haben sie erfahren, was in den nächsten Wochen und Monaten auf sie zukommt – jetzt sitzen Sie im Newsroom bereits in ihrem ersten Seminar. Eine muntere Gruppe, bunt sowieso: Von “Rolling Stone” bis “goFeminin”, von “Bild” bis “Welt”, vom “Hamburger Abendblatt” bis “Hörzu” reichen ihre Stammredaktionen. Herzlich Willkommen und viel Erfolg!
Von links: David Sutthoff, Lennart Wermke, Nicole Wronski, Timm Detering, Nina Dinkelmeyer, Carline Mohr, Andreas Rickmann, Julien Wilkens, Anja Bleyl, Lena Ackermann, Max Boenke, Felicitas Then, Emil Rennert, Alexandra Zykunov, Jens-Hendrik Kuiper, Madleen Kamrath; unten: Nicola Erdmann, Nina Stampflmeier, Sally Meukow und Katja Heise. (Foto: Brunner)
Und noch ein Medien-Magazin, das sich mit der Axel Springer Akademie beschäftigt: In seiner neuen Ausgabe bringt “Rundy” ein ausführliches Interview mit unserem Crossmedia-Leiter Dr. Ansgar Mayer (siehe Anriss unten). Darin erklärt er, wie sich der Journalismus verändert, wie die Perspektiven unserer Schüler sind, Kai Diekmann als Bild-Chef abzulösen – und warum wir alle etwas Heldenmut brauchen. Noch bis zum 16. Juni 2011 kann man sich für einen Platz an der Akademie bewerben – nur online hier.
Helden sind Menschen mit besonders herausragenden Fähigkeiten, die sie zu hervorragenden Leistungen treiben, so steht es bei Wikipedia. Zum Beginn des Auswahlverfahrens unserer neuen Journalistenschüler für 2012 startet die Axel Springer Akademie eine Anzeigenkampagen mit dem Claim: Journalisten sind Helden.
Sind sie das wirklich? Sie können es zumindest werden, im Großen wie im Kleinen. Wenn Journalisten ihr Handwerk richtig beherrschen, wenn sie ihren Beruf mit Leidenschaft und Beharrlichkeit ausüben, dann können sie eine Menge erreichen – und dadurch manchmal die Welt ein bisschen besser machen.
Wir stellen jeweils drei Journalisten vor, aus aller Welt, junge und alte, denen Außergewöhnliches gelungen ist. Die für eine Sache stehen und zu Vorbildern unserer Branche geworden sind. Zum Beispiel der Italiener Roberto Saviano, der die Praktiken der Mafia beschrieb, Täter beim Namen nannte und seitdem versteckt leben muss. Oder der Südafrikaner Donald Woods, der in den 70er Jahren mutig gegen die Apartheid schrieb. Aber auch an Journalisten wie Kurt Tucholsky und Egon Erwin Kisch erinnert die Kampagne.
Fliegt man bei Springer raus, wenn man die Unternehmens-Grundsätze kritisiert? Die Frage gab uns Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie, mit auf den Weg zu unserem ersten Studium generale mit Michael Stürmer.
(Foto: Alexia Brinkschulte)
Was soll man sich unter der “Verteidigung der sozialen Marktwirtschaft” vorstellen? Wie soll man als junger Journalist “die Einigungsbemühungen Europas” fördern? Wir sollten dem Professor, Chef-Korrespondent der WELT, also Fragen stellen. Er würde uns schon aufklären darüber, ob es bei Springer Denkverbote gebe.
Wer Innovationen und ihre Quellen ansieht, stellt fest: Alles kann grandios gutgehen oder schrecklichst scheitern. Meist hängen Erfolg und Misserfolg nicht am Geld, sondern am Geist: an der Fähigkeit und Bereitschaft, Innovation zu erkennen, wertzuschätzen und erfolgreich zu verwirklichen.
Prof. Sebastian Turner ist Partner der Scholz & Friends Gruppe
und lehrt an der Berliner Universität der Künste (Foto: S&F)
Deutschlands künftiger Erfolg beruht darauf, dass wir diese Einstellung annehmen. Das ist nicht nur leicht gesagt, es ist auch erstaunlich leicht getan. Ein jeder kann es an seinem Platz. Es geht nicht um die Neuerfindung der Menschen oder der Organisationen, sondern allein darum, stets und immer darauf zu achten, dass Überholtes infrage gestellt und neue Lösungen gesucht und erprobt werden.
Nach “Sonderpreis Mauerfall” und der Grimme-Nominierung geht schon wieder “La Ola” durch die Akademie: Britta Stuff und Daniel Müller haben es mit ihrer Mosaik-Reportage “Berliner Setzkasten” in die Endrunde des diesjährigen Theodor-Wolff-Preises geschafft.
(zum Volltext klicken)
Der Text erschien am 19. November 2009 in der “Berliner Illustrirten” und gewährt einen originellen Einblick in den Plattenbau-Schutzwall, den die DDR in den 70er-Jahren errichten ließ, um die Sicht auf das Nachrichtenlaufband auf dem Dach der Axel Springer AG zu versperren.
In den Augen der Verleger und Chefredakteure flackert so ein Leuchten, wenn es um Apples neuesten Streich, das iPad, geht. Jahrelang sind ihre Inhalte von Google-Optimierern, Monetarisierungstheoretikern und Content-Wiederverwertern als Füllmasse zwischen Anzeigen gequält worden. Irgendwie war das kein Journalismus. Nun mischt sich unter die, auf der Erfahrung mit dem Internet-Hype gründende Skepsis der Publizisten immer stärker die Hoffnung, mal wieder ordentliche journalistische Produkte für Geld verkaufen zu können. Innovative Premium-Produkte.
An Tagen wie diesen gibt es kein wichtigeres Thema: Die Neuen sind da! Wie zu Beginn eines jeden Halbjahrs haben auch heute wieder 20 Journalistenschüler ihren ersten Tag an der Axel Springer Akademie, nur eine Kollegin fehlt, sie kommt aus Russland und wartet noch auf ihr Visum. Alle anderen sitzen bereits im Newsroom, lernen seit heute nachmittag das Nachrichtenhandwerk und freuen sich wahrscheinlich auf heute abend: Da gibt es – bereits Tradition – einen kleinen Umtrunk im obersten Stockwerk des Verlags. Wir freuen uns auf das verflixte siebte Team.
Von links: Nadine Delistat, Marc Hofmann, Maximilian Kiewel, Silke Mülherr, Ekkehard Kern, Andrea Backhaus, Julia Dombrowsky, Gasthörer Alexander Just, Solveig Rathenow, Janina Darm, Dominik Ehrentraut, Michael Bee, Andrea Kolpatzik, Florian Wichert, Luise Schlächter, Laura Gehrmann. Unten: Kristina Ellwanger, Tim Röhn, Fabian Gartmann, Kerstin Teuber. Rechts ihr neuer Chef, Marc Thomas Spahl. Und noch nicht auf dem Foto: Julia Smirnova. (Foto: Grünwald)
Ein beeindruckendes multimediales Doku-Projekt hat Team 5 der Axel Springer Akademie zum Abschluss seiner Crossmedia-Ausbildung gestemmt: “20 Jahre Mauerfall in Mödlareuth” lautete das Thema im vergangenen Mai – eine Woche lang war das gesamte Team vor Ort, um sich dem Ort zwischen Bayern und Thüringen zu nähern, der ebenfalls durch eine Mauer geteilt war und dadurch den Spitznamen “Little Berlin” erhalten hat.
WordPress Video Plugin “Little Berlin” – Video-Essay von Céline Lauer, Sophia Seiderer und Johannes Wiedemann
Heraus kam: www.littleberlin.de – unter Schirmherrschaft des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann. Heute vollzog der Staatsminister in München offiziell den ersten Klick – am historischen 9. November ging die Seite online.
Manches ist so banal, dass es innerlich fast schmerzt, es noch einmal zu formulieren: Die Ausbildung von Journalistinnen und Journalisten heutzutage muss medienübergreifend geschehen. Oder anders gesagt: Ohne die Fähigkeit und die Bereitschaft zum mehrschichtigen und vernetzen Arbeiten geht im Journalismus nichts mehr. Zumindest nichts Zukunftsweisendes.
Das Team 6 der Axel-Springer-Akademie wird das genauso lernen und täglich mit Leben füllen wie Journalistenschülerinnen und –schüler anderswo. Und dann gehen sie in die Redaktionen, die nur danach lechzen, gut ausgebildete, crossmedial denkende neue Mitarbeiter zu beschäftigen, weil es genau daran noch ein bisschen mangelt in den Redaktionen. Logisch! Logisch?
Alle halbe Jahre wieder: Die Neuen sind da! Team 6 ist geschlossen und gut gelaunt heute früh in der Akademie angetreten. 20 neue Journalistenschüler, eine muntere Gruppe. Herzlich willkommen!
Von links nach rechts neben Jan-Eric Peters: Carolin Wilewski, Martina Nürnberg, Matthias Knoll, Jasmin Henning, Christoph Wenzel, Caroline Rudelt, Ricarda Landgrebe, Tobias Manzke, Christin Ilgner, Lukas Hermsmeier, Melanie Haack, Marc Lüttgemann, Nina Trentmann, Ben Gajkowski, Kirsten Reineke, Jens Nagler, Alexandra Kilian, Jule Bleyer, Manuel Bewarder und Lena Obschinsky