Hier wird über Journalismus diskutiert, über Medienthemen von A bis Z, von der Ausbildung des Nachwuchses bis zur Zukunft der Branche. Diskutieren Sie mit!
Was lange währt: Hier lesen Sie, was 19 künftige Redakteure auf ihrer Abschlussfahrt erlebt haben, nachdem der Flug nach New York nicht ganz so feuchtfröhlich verlaufen war, wie sich das der eine oder andere womöglich vorgestellt hatte…
Team 4 vor der J-School. Deren Motto lautet: “TO EDUCATE THE NEXT GENERATION OF JOURNALISTS” (Foto: Elena Olivo)
Unter meinem Sitz steht eine Flasche Gin. Die Stewardess hat uns verboten, die an Bord zu trinken, dabei hatten wir sie extra noch im Duty Free besorgt. “You can get arrested”, hat sie gedroht. Ob wir direkt hier oben eingesperrt werden oder unten umgehend in die Auslieferungszelle kommen, ist dabei nicht klar geworden. Wir wissen auch noch nicht ob es der Besitz, der Schmuggel oder der Konsum von Gin ist, der uns an Bord von Flug CO097 into trouble bringt. Aber die Flasche steht jetzt unter meinem Sitz, anstatt durch die Reihen zu wandern und einen Hauch von Klassenfahrt zu verströmen.
Wie man sie kennt: Franzi Wille und Lucas Wiegelmann
nutzen den kompletten Flug zum Aktenstudium (Fotos: Fritz Esser)
Nein, von Klassenfahrt kann wirklich noch keine Rede sein. Es ist 10.40 Uhr New Yorker Zeit, 16.40 Uhr Berliner Zeit und wir, Team 4 der Axel Springer Akademie, haben soeben die Grenze von Neufundland nach Quebec überflogen. In 1.37 Stunden soll unser Flieger in Newark landen. Es ist der Auftakt zu unserer Abschlussreise nach New York City.
Nach “Sonderpreis Mauerfall” und der Grimme-Nominierung geht schon wieder “La Ola” durch die Akademie: Britta Stuff und Daniel Müller haben es mit ihrer Mosaik-Reportage “Berliner Setzkasten” in die Endrunde des diesjährigen Theodor-Wolff-Preises geschafft.
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Der Text erschien am 19. November 2009 in der “Berliner Illustrirten” und gewährt einen originellen Einblick in den Plattenbau-Schutzwall, den die DDR in den 70er-Jahren errichten ließ, um die Sicht auf das Nachrichtenlaufband auf dem Dach der Axel Springer AG zu versperren.
Welche Fähigkeiten benötigen Zeitungsverlage, um in der digitalen Welt erfolgreich zu sein? Verlage benötigen herausragende Journalisten – daran wird sich nichts ändern. Doch das reicht nicht aus. Journalismusgetriebene Medienhäuser müssen auch ihre technischen Skills grundlegend erweitern. Ein Plädoyer für die Jungs mit der Kohleschaufel – und für integrierte Teams.
Guter Journalismus heißt Teamwork.
In diesem Fall: Team 4 im Newsroom der Akademie (Foto: Ayla Mayer)
Journalisten und Technologie – das verhält sich heute ein bisschen wie Fahrradfahrer und Fahrradketten. Jedem Fahrradfahrer ist klar, dass Fahrradketten wichtig sind. Aber Montage und Reparatur – das macht den wenigsten Spaß.
Ja, Weihnachten ist erst Morgen, aber heute ist Heiligabend und wir schwimmen auf einer Woge der Vorfreude. Und weil wir die neuen Geschenke noch nicht anrühren dürfen, kramen wir im Archiv und reposten dieses Juwel aus dem Videoschrank von WELT KOMPAKT. Unerreicht, Team 4 und das Weihnachtsvideo. Das hat bei uns jetzt schon Kultstatus à la “Der kleine Lord”:
Ein Zeichen für gesundes Selbstbewusstsein: Ab sofort haben wir unseren eigenen Webshop. Auf Tassen und Wimpel haben wir erstmal verzichtet, den Auftakt bildet eine exklusive T-Shirt-Kollektion:
Auswahl aus der ASA-Shirtreihe – mehr im Shop
Die Sprüche auf den Shirts gehen auf einen internen Ideenwettbewerb von Team 3 bis 6 zurück, der natürlich nie zu Ende gehen wird. Web ist schließlich eine ständige “developing story”. Wer also weitere Vorschläge hat, darf gerne damit ins Rennen gehen.
Uff, endlich ein wenig Ruhe hier in der Akademie, Team 6 startet erst am Montag und Team 5 hat bereits den Wachwechsel bei WELT KOMPAKT vollzogen. Dafür schauen seit vorgestern immer wieder wehmütig lächelnde Kollegen von Team 4 vorbei, die jetzt in ihren Stammredaktionen antreten.
Das erste Akademie-Halbjahr mit Team 5 ist unglaublich schnell vorbeigerast. Harte Grundsatzdiskussionen, Schweiß und Tränen im Angesicht von Deadlines und PublishMe – aber auch verdammt viel Spaß. Those were the days…:
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Im edlen Journalistenclub des Axel-Springer-Hauses wurden heute die diesjährigen Gewinner des Axel-Springer-Preises in der Kategorie Internet ausgezeichnet. Den Pokal für den 1. Preis (samt Urkunde und Scheck) holte sich Sebastian Christ ab, der mal eben quer über den Gendarmenmarkt zur Preisverleihung gekommen war, er ist Redakteur bei stern.de und gewann mit seinem Reportage-Special “Die Folgen der Entvölkerung”.
Die Preisträger sowie die Bewerber mit “Herausragenden Leistungen” in der Kategorie Internet. Rechts im Bild: Jury-Mitglieder Christina Stefanescu, Prof. Sebastian Turner und Ansgar Mayer sowie Akademie-Direktor Jan-Eric Peters. (Fotos: Martin Lengemann)
Liebe und Eifersucht an der Akademie, Journalistenausbildung bei Springer zwischen Hoffen und Bangen. Davon erzählen “Die Aufmacher”, sieben Journalistenschüler aus Team 4 und Team 3, die ihren Alltag zu einer Seifenoper verarbeitet haben. Die Idee entstand bei einem Brunch: “Unser Leben an der Akademie, das müssen wir für die Nachwelt erhalten!” Aber bitte nicht als Doku, sondern als Soap.
Wieder eine Premiere durch die Axel Springer Akademie: Noch nie ist ein Journalistenpreis in Deutschland komplett online verliehen worden. Heute Mittag machte der wichtigste Nachwuchspreis der Republik den Anfang.
So sehen Sieger aus: Team 4 in WELT KOMPAKT
Interaktiv wurde die Preisverleihung durch die Shoutbox, in der Akademie-Chef Jan-Eric Peters und mehrere Jurymitglieder mit Preisträgern und dem Publikum chatteten. Der große Besucheransturm führte allerdings zu Serverprobleme vor allem am Anfang der Preisvergabe, nicht alles lief nach Plan.
Grund zum Jubeln gab es auch im eigenen Haus, was uns natürlich besonders stolz macht.
Weihnachtsruhe ist eingekehrt in der Akademie, eine kleine Verschnaufpause, ehe Team 5 den Newsroom in Besitz nimmt. Aber natürlich können nicht alle verschnaufen – Team 4 beispielsweise war noch bis Mitternacht im Einsatz, um die Welt kompakt druckreif zu machen. Und so ganz nebenbei entstand ein wunderschöner Vodcast.