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	<title>asablog &#187; Twitter</title>
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		<title>Vom Netz begeistert</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Chef der Internet-Enquete zu Gast an der Akademie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ein paar Klicks auf Ebay, ein bisschen Wikipedia und  natürlich Google: Der CDU-Politiker <a href="http://www.fischer-mdb.de/aktuell/aktuell.html" target="_blank">Axel E. Fischer</a> zählt eher nicht zu den <a href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf" target="_blank">&#8220;digital natives&#8221; [PDF]</a> &#8211; und gibt das auch zu. Seit Beginn der Legislaturperiode  leitet der Badener die <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/index.jsp" target="_blank">Enquête-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;</a> des Bundestags.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6311" title="axel fischer" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/axel-fischer.jpg" alt="" width="495" height="264" /><br />
<em>Axel E. Fischer im Roten Salon, mit den Moderatoren Eva Lindner und Stefan Beutelsbacher von Team 8 (Foto: Kim Horn)</em></p>
</div>
<div>
<p>Team 8 wollte es genau wissen: Ist der spröde wirkende Parlamentarier der richtige Vorsitzende für die Web-Kommission ?</p>
<p><span id="more-6283"></span></p>
<p>Fischer meint ja. Immerhin sitze er seit 1998 im Parlament und bringe Erfahrung aus leitender Funktion in verschiedenen Ausschüssen mit.</p>
<p>Eben diese Erfahrung habe letztlich den Ausschlag gegeben für den Kommissionsvorsitz &#8211; und nicht sein reichhaltiges Online-Wissen. Doch das Thema Internet habe ihn inzwischen &#8220;begeistert&#8221;, sagt Fischer.</p>
<p>&#8220;Es ist hochspannend zu beobachten, wie sich das Netz verändert und welche Folgen das für unsere Gesellschaft hat.&#8221;</p>
<p>Mit dieser Frage beschäftigt sich auch die Kommission. Das 34-köpfige Gremium, in dem neben den Abgeordneten auch <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/mitglieder/index.jsp#sachverstaendige" target="_blank">17 externe Experten</a> sitzen, soll einschätzen, wie sich das Internet in den nächsten zehn bis 20 Jahren verändert &#8211; und welche Vorteile die Gesellschaft daraus ziehen kann.</p>
<p>Die Kommission sucht dabei den Kontakt zur Web-Gemeinde. Ein <a href="http://twitter.com/InternetEnquete" target="_blank">Twitter-Account</a> wurde eingerichtet, auf der Homepage der Kommission gibt es <a href="http://blog.internetenquete.de/" target="_blank">Blogs</a> und <a href="http://forum.bundestag.de/forum.php" target="_blank">Foren</a>, in denen die User Themenvorschläge posten können.</p>
<p>Auf Facebook ist die Kommission bisher noch nicht vertreten. Das stößt im Team auf Kritik, schließlich müsse man dahin gehen, wo die User sind. Fischer bittet allerdings um Verständnis. Die Kommission wolle einen Schritt nach dem anderen machen. Er selbst könne sich durchaus vorstellen, dass der Kontakt mit der Community auf allen Kanälen auf- und ausgebaut wird.</p>
<p>Deutlich weiter ist die Kommission &#8211; zumindest gedanklich &#8211; beim Thema direkter Demokratie.  Fischer schlägt vor, getroffene Entscheidungen auch der Internet-Community zur Abstimmung vorzulegen. Das Ergebnis sei zwar nicht bindend, allerdings müsse &#8220;die Kommission bei einer überwältigenden Ablehnung im Netz schon sehr genau begründen, warum sie diese Entscheidung getroffen hat&#8221;.</p>
<p>So viel Partizipation wäre auf Bundesebene immerhin einmalig.</p>
<p>Deutlich wird die Wandlung Fischers vom skeptischen Internet-User (&#8220;Woher soll ich die Zeit nehmen, jeden Tag mehrere Stunden im Netz zu verbringen?&#8221;) zum Online-Befürworter beim Thema W-Lan im Bundestag.</p>
<p>Da sich Bundestagspräsident Norbert Lammert laut Fischer gegen einen Wireless-Lan-Zugang für die Abgeordneten sperrt,  habe er sich kurzerhand ein iPad zugelegt. Damit könne er &#8211; dank UMTS &#8211; auch im Reichstagsgebäude surfen.</p>
<p>Auch auf Facebook will Fischer nicht verzichten. <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000514811322#!/profile.php?id=1459308326" target="_blank">Da</a> hat er immerhin schon knapp 1.200 Freunde. &#8220;Jeder der will, kann mein Freund werden&#8221;, sagt er. Und klingt dann doch fast wie ein digital native.</p>
<p><em>Fabian Hartmann</em></p>
</div>
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		<title>Die Angst vor Facebook</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/10/25/die-angst-vor-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 13:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Media steigert die Produktivität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre später ist es offenbar Zeit für eine neue Mauer. Diesmal errichtet sie Heidelbergcement. Der DAX-Konzern sperrt Facebook für alle Mitarbeiter, ebenso wie VW, Porsche und <a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E34E95495ADD04660B5064D12C35484C7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">weitere Großunternehmen</a>. Keine Frage, Facebook ist nicht der Liebling der IT-Sicherheit. Aber ich würde wetten, dass das nicht der einzige Grund für die virtuelle Mauer ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6271" title="No-facebook" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/No-facebook.jpg" alt="" width="271" height="176" /><br />
(Bild: <a href="http://wiki.ucalgary.ca/page/%22The_Requested_Page_is_Forbidden%22" target="_blank">University of Calgary</a>)</p>
<p>Jedes dritte Unternehmen befürchtet nach einer <a href="http://www.clearswift.de/home" target="_blank">Clearswift-Umfrage</a>, dass die Produktivität sinkt, weil Mitarbeiter durch Facebook und andere soziale Netze abgelenkt würden. Mit einer ähnlichen Begründung hätte man seinerzeit auch Telefon und E-Mail verbieten können.</p>
<p><span id="more-6251"></span></p>
<p>Dass Facebook-Mitgründer Chris Hughes <a href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/516684/index.do" target="_blank">anders argumentiert</a>, versteht sich. Aber auch weniger parteiischen Zeitgenossen muss klar sein, welches Potenzial in dieser intensiven Form der Vernetzung liegt. Social Software hat die Möglichkeiten der Kollaboration deutlich erhöht und die Effizienz vieler Unternehmensprozesse gesteigert. Facebook, XING, Twitter und Co. stehen für eine Infostruktur, wie sie zielgerichteter und dynamischer nie zuvor existierte, wie zuletzt auch <a href="http://thisissouthafrica.de/blog/2010/06/die-journalistischen-formate-der-zukunft/" target="_blank">Team 7 der Akademie unter Beweis gestellt</a> hat. (Eine gute Zusammenfassung bietet auch <a href="http://netzwertig.com/2009/10/09/internet-und-produktivitaet-zeitverschwendung-vs-effizienzgewinn/" target="_blank">Martin Weigert</a>.)</p>
<p>Die entscheidende Schlussfolgerung hat Gary Hamel schon vor zwei Jahren formuliert:</p>
<blockquote><p>Das Internet verstärkt die Kreativität und bündelt die individuellen Leistungen durch eine umfassende Echtzeitverbindung. (…) Die Macht des Internet beruht auf seiner Fähigkeit, die Beiträge vieler Menschen ohne die lähmenden Nebenwirkungen einer Hierarchie und einer Bürokratie zu koordinieren.</p></blockquote>
<p>Erschienen sind diese Sätze unter dem Buchtitel <a href="http://www.buecher.de/shop/allgemeines/das-ende-des-managements/hamel-gary/products_products/detail/prod_id/23333336/" target="_blank">&#8220;Das Ende des Managements&#8221;</a> &#8211; auch beim Facebook-Streit geht es offensichtlich um Macht, Kontrolle und die Zementierung von Strukturen.</p>
<p>Aber wie zielführend Mauern sind, sollten wir Deutschen inzwischen eigentlich wissen.</p>
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		</item>
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		<title>Jeff Jarvis über TISA: &#8220;I love it&#8221;</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2010/06/17/jeff-jarvis-uber-tisa-i-love-it/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 18:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>amayer</dc:creator>
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		<description><![CDATA["This is South Africa" - Team 7 präsentiert sein Crossmedia-Masterpiece.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein Finale für &#8220;eines der spannendsten Internet-Projekte der vergangenen Monate&#8221; (meedia.de): <a href="http://thisissouthafrica.de/die-redaktion/" target="_blank">Team 7</a> präsentierte heute sein Crossmedia-Masterpiece <a href="http://www.thisissouthafrica.de" target="_blank">This is South Africa</a> (TISA), ein Nachrichtenportal, das sich <a href="http://thisissouthafrica.de/was/" target="_blank">ausschließlich aus Social-Media-Quellen speiste</a>, die allesamt redaktionell geprüft und &#8211; teilweise in neu entwickelten Formaten &#8211; aufbereitet worden sind.</p>
<p>Sein besonderes Projekt verlangt besondere Site-Kritiker: Jeff Jarvis nahm sich mehrere Stunden für die Diskussion mit dem TISA-Team und zog anschließend im Interview von <a href="http://thisissouthafrica.de/author/nadine-delistat/" target="_blank">Nadine Delistat</a> sein Fazit:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12641566&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12641566&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-5820"></span>Es ist natürlich <a href="http://thisissouthafrica.de/impressum/" target="_blank">dünnes Eis</a>, wenn ich das Projekt jetzt auch noch selbst lobe &#8211; also formuliere ich es anders: Was für eine Hammer-Arbeit, was für eine Energie-Leistung von Team 7. Die Spätschicht endete nie am selben Tag, die Frühschicht kam nie pünktlich nach Hause. Die Wochenenden verschwanden in einem Nirvana aus Vuvuzela-Klängen, Twitter-Links und merkwürdigen Biersorten.</p>
<p>Was Team 7 erarbeitet hat, ist nicht DER Journalismus der Zukunft. <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/south-africa-wm-projekt-der-springer-volos_100028418.html" target="_blank">Aber es ist eine seiner Facetten.</a> Und sie funktioniert. Und was den jungen KollegInnen auch noch gelungen ist: Sie haben journalistische Kreativität neu belebt.</p>
<p>Schneller, authentischer, lebendiger, vielfältiger.</p>
<p><strong>Journalism never dies. Danke!</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12616691&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12616691&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>re-inventing journalism // Video-Essay zu TISA</em></p>
<p>+++ Medienecho +++</p>
<p><br />
Deutschlandfunk, &#8220;Corso&#8221;, 14.06.2010</p>
<p><object id="iLyROoaf82U6" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="iLyROoaf82U6" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashVars" value="language_code=de&amp;playerKey=e9306837ce13&amp;skinKey=8b61fd47ad08&amp;sig=iLyROoaf82U6&amp;autostart=false&amp;advertise=1" /><param name="src" value="http://sll.kewego.com/swf/p3/epix.swf" /><param name="flashvars" value="language_code=de&amp;playerKey=e9306837ce13&amp;skinKey=8b61fd47ad08&amp;sig=iLyROoaf82U6&amp;autostart=false&amp;advertise=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="iLyROoaf82U6" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://sll.kewego.com/swf/p3/epix.swf" flashvars="language_code=de&amp;playerKey=e9306837ce13&amp;skinKey=8b61fd47ad08&amp;sig=iLyROoaf82U6&amp;autostart=false&amp;advertise=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" name="iLyROoaf82U6"></embed></object><br />
TV Berlin, &#8220;Frühcafé&#8221;, 15.06.2010</p>
<div style="width: 400px;"><a href="http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoaf82U6.html"></a></div>
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		<title>GASTBLOG: Das Ende der Webseite</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 07:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastblogger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann schlagen Facebook-News die klassischen Seiten im Google-Index?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir gerade gelernt, wie wir uns bei Google ganz oben positionieren können, da wird mal eben der PageRank als Maß aller Dinge heruntergestuft.</p>
<p><a href="http://weblog.wanhoff.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1605" title="weblog-wanhoff-300x42" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/weblog-wanhoff-300x42.jpg" alt="weblog-wanhoff-300x42" width="300" height="42" /></a></p>
<p>Zeitungen wie DIE WELT haben gezeigt, wie man mit viel Inhalt und ebensovielen Tricks Google nutzen kann, um eine Menge Besucher auf die eigene Webseite zu bringen (und haben dann gleich Google dafür ausgeschimpft, dass die Suchmaschine den Zeitungslesern auf ihrem Weg zum Zeitungshaus ein wenig Werbung in die Hand gedrückt hat). Und nun soll das alles vorbei sein? Wird es bald keine Webseiten mehr geben?</p>
<p><span id="more-4718"></span></p>
<p>Ich ware gerade auf einer Marketingskonferenz in Vietnam, anwesend Vertreter vieler internationaler Marketing- und Werbeagenturen. Einhellige Meinung: Es wird schwieriger, Nutzer auf eine Webseite zu führen. Deswegen entwickelt man neue Werbeformen, die zum Beispiel auf einer Nachrichtenseite nicht nur ein Banner einblenden, sondern gleich eine ganze Werbeseite mit Links und Video.</p>
<p>Zumindest dafür also braucht&#8217;s noch eine Nachrichten-Webseite. Ja, richtig. Nur auch die wird immer weniger besucht werden. Der Grund liegt schlicht an den Nutzern. Die basteln sich mittlerweile ihre eigenen Kanäle. Sie lesen Nachrichten auf ihren mobilen Geräten (wo die Einblendung von Werbung noch schwierig ist, zumindest wenn es um aufwändig gestaltete Java-Applikationen handelt). Sie abonnieren BreakingNews. Sie lesen, was andere lesen und ihnen empfehlen. Es ist eine Frage der Zeit wann die Inhalte von Facebook und Twitter den Google-Suchindex überschwemmen, was es wiederum für Zeitungen schwerer machen wird, noch über die Suche Traffic zu generieren.</p>
<p>Neue Dienste wie <a href="http://www.foursquare.com/learn_more" target="_blank">Foursquare</a> (oder Vietnam 2.0, eine iPhone Applikation für Hanoi und Saigon) zeigen heute nicht nur an, wo das nächste Restaurant ist, sondern können auch lokale Nachrichten einblenden. Die kommen zwar von einer Zeitung, die kann aber nur noch Inhalte verkaufen, aber keine Werbung mehr. Der Serviceteil der klassischen Zeitungen kann komplett wegfallen &#8211; eigene mobile Applikationen übernehmen diese Rolle. (Vietnam 2.0 zeigt mir auf einer Google-Map nicht nur an, wo ein bestimmtes Thai-Restaurant ist, sondern auch gleich alle anderen Thai-Restaurants in der Umgebung. Dank meinem GPS-Modul kann ich lokalisiert werden, gleich wo ich bin. Ohne einen Laptop starten zu müssen.)</p>
<p>Axel Springer und andere gehen gerade den Weg in die iPhone-Welt und verlassen damit schon die Webseite. Ob bezahlt oder nicht, die Leser werden es danken. Spiegel kündigt eine mobile Variante der Printausgabe an &#8211; man wird gespannt sein, wie dort die (geldbringende) Werbung eingebunden sein wird.</p>
<p>Webseiten werden in vielen Bereichen bald an Bedeutung verlieren &#8211; was aber keineswegs den Tod derselben bedeutet. Es wird immer noch Besucher geben, echte oder Suchmaschinen, und bestimmte Angebote werden nicht mobil funktionieren. Große Bilderstrecken wie bei <a href="http://www.boston.com/bigpicture/" target="_blank">Boston.com</a> zum Beispiel. Aufwändige Flashfilme, die Zusammenhänge erklären oder einfach nur Spiele sind.</p>
<p>Die reinen Nachrichten aber werden zunehmen in die Facebooks, Twitters und Handys wandern. Eine zunehmend mobile Gesellschaft möchte mobil informiert werden. Lange Zeit fehlten dafür schlicht die passenden Endgeräte. Handybildschirme waren zu klein. Mit den Smartphones ändert sich das. Die Technik ist weiter. Nokias Ovi-Store und die Programmauswahl für Android-Telefone zeigen, wo es hingeht. Das Internet wird mobil.</p>
<p>Bald übrigens werden wir die Zeitung zwar übers Handy empfangen, aber einfach auf den Tisch im Cafe projizieren können. Wie hat gerade Pranav Mistry bei TED gezeigt:</p>
<p><!--copy and paste--><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/PranavMistry_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PranavMistry-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=685&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=pranav_mistry_the_thrilling_potential_of_sixthsense_tec;year=2009;theme=what_s_next_in_tech;theme=the_creative_spark;theme=tales_of_invention;theme=ted_under_30;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_tedindia;theme=design_like_you_give_a_damn;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/PranavMistry_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PranavMistry-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=685&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=pranav_mistry_the_thrilling_potential_of_sixthsense_tec;year=2009;theme=what_s_next_in_tech;theme=the_creative_spark;theme=tales_of_invention;theme=ted_under_30;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_tedindia;theme=design_like_you_give_a_damn;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Thomas Wanhoff</em></p>
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		<title>Award der Woche für…</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 05:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>student</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teamwork trotz Competition.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Award der Woche zu verleihen, muss nicht zwangsläufig Stress bedeuten – es kann dem Autor auch eine gewisse Macht verleihen. Die Macht, sich über eine anstehende Entscheidung von oben zu erheben. Und selbst eine Entscheidung zu fällen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1681" title="jepblog-award1" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/jepblog-award1.jpg" alt="jepblog-award1" width="278" height="64" /></p>
<p>Heute zittern zwanzig junge Menschen vor dem Moment, wenn die Jury einen Sieger kürt. Den Sieger des Crossmedia-Projekts von <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/07/06/willkommen-team-6/" target="_blank">Team 6</a>. Zum ersten Mal durften die Journalistenschüler nicht gemeinsam an diesem Projekt arbeiten – sie wurden in zwei Gruppen geteilt.</p>
<p><span id="more-4617"></span></p>
<p>Team Schwarz und Team Gelb kämpfen seit dem 16. November mit zwei verschiedenen Internetplattformen zum Thema &#8220;Singlebörsen, Partnerschaft, Adult-Dating&#8221; um den Sieg – und den Status eines offiziellen Entwicklungsprojektes der Axel Springer AG.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4626" title="Team Schwarz" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Team-Schwarz.jpg" alt="Team Schwarz" width="400" height="259" /><em><br />
Team Schwarz: Marc, Alexandra, Caroline, Christin, Nina, Tobias, Kirsten<br />
und Lena stolz vor dem Screenshot ihres Crossmedia-Projekts (Foto:<br />
Melanie Haack, ebenfalls im Team; sowie Martina, an dem Tag leider krank)</em></p>
<p>Team Schwarz gründete <a href="http://www.stadtsolist.de" target="_blank">www.stadtsolist.de</a> – das Online-Magazin für Großstadtsingles. Seit Ende Oktober grübelten, entwickelten, kreierten die angehenden Journalisten. Und produzieren nun non stop ihre Idee vom Online-Magazin, welches sowohl Singles als auch Menschen, die sich rund um das Thema Singleleben in der Großstadt und Partnersuche im Netz informieren wollen, ansprechen soll.</p>
<p><a href="http://www.stadtsolist.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4691" title="stadtsolist_de__PID=static,Index_de" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/stadtsolist_de__PIDstaticIndex_de.jpg" alt="stadtsolist_de__PID=static,Index_de" width="505" height="345" /></a></p>
<p>Mit <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,stories,Index_de" target="_blank">gefühlvollen Geschichten</a> über Liebe und Partnerschaft im Zeitalter von Web 2.0, pikanten Beiträgen rund um das Thema <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,sex,Index_de" target="_blank">Sex</a>, viel <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,services,Index_de" target="_blank">Service</a> und viel <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2051885_0_9223_-die-neulinge-im-gemeinderat-mayer-vorfelders-schwiegersohn-hoert-auf-den-familienrat.html" target="_blank">Video</a> und <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,stories,audioweihnachten_de" target="_blank">Audio</a> sollen die User von einem breiten Angebot profitieren. Zusätzlich steht die Interaktion an vorderster Front: <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,blog,Index_de" target="_blank">Blogs</a> von drei Autoren, die Rubrik <a href="http://stadtsolist.de//?PID=static,ueberuns_de" target="_blank">&#8220;Über Uns&#8221;</a> mit Audio und Gewinnspiele wie die <a href="http://stadtsolist.de/?PID=static,gewinnspiel,pflaume_de" target="_blank">Verlosung eines Meet &amp; Greet mit Kai Pflaume</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4675" title="Team Gelb" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/Team-Gelb.jpg" alt="Team Gelb" width="513" height="341" /><em><br />
Team Gelb (von vorn, links nach rechts): Matthias, Jule, Ricarda, Jens, Christoph, Carolin, Jasmin, Lukas und Manuel (Foto: Riza Avsar)</em></p>
<p>Auch Team Gelb rotierte. Und entwickelte <a href="http://www.in-search.de" target="_blank">www.in-search.de</a>. Mit ihrem Claim &#8220;Wir suchen die Liebe und lieben die Suche&#8221; steht das Online-Magazin für alle, die ihren potenziellen Partner im Web suchen. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Interaktion mit den Usern gelegt: Drei Gastblogger, Twitter- und Facebook-Verlinkungen und die Kommentarfunktion dominieren die Seite. Dazu gibt es <a href="http://in-search.de/static,LookInside,Index_de.htm" target="_blank">Geschichten</a> über Dates, Liebe und Erfahrungen bei der Partnersuche. Das Design ist Web 2.0. Begleitet von einer bunten Farbpalette vom digitalen Silber bis zum knalligen Orange klickt sich der User durch die in-search-Cyberwelt.</p>
<p><a href="http://www.in-search.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-4693" title="in-search_de_static,Index_de_htm" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/in-search_de_staticIndex_de_htm.jpg" alt="in-search_de_static,Index_de_htm" width="487" height="282" /></a></p>
<p>Und wer soll nun gewinnen? Bewertet wird nach journalistischer Qualität der Inhalte, nach der Online-Konzeption, dem Teamwork in der Produktionsphase und der Web-Performance. Danach entscheidet zumindest heute die Jury. Ich entscheide schon jetzt. Und vergebe den Award der Woche… an beide Teams!</p>
<p><a href="http://www.stadtsolist.de" target="_blank">www.stadtsolist.de</a> und <a href="http://www.in-search.de" target="_blank">www.in-search.de</a>: Für gemeinsame Überstunden, tolle Ideen, Zusammenhalt trotz Konkurrenz, Glückwünsche an die Gegner und vor allem: Ein gelungenes Projekt. Auf beiden Seiten.</p>
<p><em>Alexandra Kilian</em></p>
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		<title>Innovationsoffensive</title>
		<link>http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/10/22/innovationsoffensive/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mtspahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[A bis Z]]></category>
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		<description><![CDATA[WELT KOMPAKT startet mit Team 5 der Akademie neu durch! Der Countdown läuft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/05/24/happy-birthday-welt-kompakt-wird-funf/#more-1931" target="_blank">Erfolgsgeschichte</a> unserer kleinen Zeitung geht weiter. WELT KOMPAKT, die in enger <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/kooperationen.html" target="_blank">Kooperation mit der Axel Springer Akademie </a>erscheint, startet im November neu durch: Mit neuen Schwerpunkten sollen vor allem junge Zielgruppen angesprochen werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3967" title="logo" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/logo2.bmp" alt="logo" /></p>
<p> </p>
<p>Gleichzeitig wird Deutschlands erfolgreichste Tageszeitungsneugründung der letzten Jahre in noch mehr Metropolregionen als Abo erhältlich sein.</p>
<p><span id="more-3959"></span></p>
<p>Optisch, vor allem aber inhaltlich wird sich eine Menge tun: Als erste überregionale Tageszeitung führt KOMPAKT ein tägliches Internet-Ressort ein und setzt voll auf die Vernetzung und Interaktion mit sozialen Netzwerken wie <a href="http://twitter.com/WELTKOMPAKT" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.facebook.com/weltkompakt" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=E94EF2A7F9A0BCCD" target="_blank">YouTube</a> und ab sofort auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xBzuuWZPaXc" target="_blank">Google Wave</a>. Dazu gibt es noch mehr Informationen über Themen und Ereignisse, die für junge urbane Leser wichtig sind. Und auch die schönen Seiten des Lebens – Lifestyle, Reisen, Genuss und Stil – bekommen künftig mehr Raum.</p>
<p>Für ihre „wegweisenden Strategien“, zum Beispiel den täglichen <a href="http://debatte.welt.de/weblogs/4613/die+erste+form+ist+raus+der+videopodcast" target="_blank">Vodcast</a>, vor allem junge Leser stärker an die Zeitung heranzuführen, war das Team von WELT KOMPAKT, zu dem immer ein Lehrgang der <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/idee-konzept.html" target="_blank">Akademie</a> gehört, kürzlich von der <a href="http://www.wan-ifra.org/" target="_blank">World Association of Newspapers </a>mit dem <a href="http://www.wan-press.org/nie/articles.php?id=2176" target="_blank">World Young Reader Prize </a>ausgezeichnet worden. Jetzt geht die Innovationsoffensive also weiter. Wer sagt denn, dass die Zeitung keine Zukunft hat?</p>
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		<title>GASTBLOG: Websites der Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 07:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastblogger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Wanhoff]]></category>
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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Die meisten kommen eh mit dem Bus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand fragte mich neulich, ob ich eigentlich eine Webseite habe. Naja, ich habe ein <a href="http://weblog.wanhoff.de/" target="_blank">Blog</a>, aber wenn <a href="http://www.googlewatchblog.de/2009/10/02/tour-durch-google-wave/" target="_blank">Googles Wave</a> bald für alle online ist, muss ich das Blog gar nicht mehr besuchen, um es zu aktualisieren. Ich schreibe einfach ein Blip aus Wave heraus. Meine &#8220;Webseite&#8221;, also das Blog, ist dann verbunden mit Google Wave und aktualisiert in Echtzeit.</p>
<p><a href="http://weblog.wanhoff.de/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1605" title="weblog-wanhoff-300x42" src="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/weblog-wanhoff-300x42.jpg" alt="weblog-wanhoff-300x42" width="300" height="42" /></a></p>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich die ersten Webseiten gebaut habe mit HTML-Tags und Font-Sizes. Zwar gibt es die Tags noch immer, aber sie sind nur noch Beiwerk.</p>
<p><span id="more-3915"></span></p>
<p>Webseiten haben sich längst von statischen Angeboten zu dynamischen gewandelt. Aktualisierungen sind heute dank Content Management Systemen für jeden möglich, ohne HTML-Kenntnisse haben zu müssen. Aber es geht noch einen Schritt weiter, nämlich hin zum Aggregieren. Was lange Zeit Domäne der RSS-Feeds war, wird nun auch in anderen Bereichen benutzt. APIs sind das Stichwort.</p>
<p>Wenn ich mein Blog nicht durch Wave aktualisere, dann zum Beispiel mit Flickr. Dort lade ich meine Bilder hoch, und ich kann jedes Bild auch auf mein Blog schicken, mit eigenem Text und Beschreibung und Links.</p>
<p>Mein Blogbeitrag geht automatisch als Headline zu Twitter und Friendfeed. Wer möchte kann den Beitrag auch als Email bekommen, oder gar eine Hinweis-SMS aufs Handy.</p>
<p>Ein Teil meines virtuellen Publizierens findet gar ganz woanders statt, nämlich bei Facebook. Dort habe ich eine Fanpage, die immerhin ein paar Millionen Leute erreicht. Auf der Fanpage wiederum gibt es Links zu meinen Podcasts.</p>
<p><strong>Wo ist jetzt aber noch die Webseite?</strong></p>
<p>Die Antwort ist: Überall. Im Zentrum steht mein Blog, aber viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch zum Blog. Es nährt sich wiederum aus vielen Quellen, die aber keineswegs nur Zulieferer sind, sondern eigenständige Produkte. Wie meine Flickr-Fotoseite. Oder mein Youtube-Kanal.  Man kann mich nur auf Facebook lesen oder nur mein Blog oder nur meinen Twitteracount. Oder alles. Das gibt kein richtiges oder falsches Bild, sondern nur ein anderes.</p>
<p><strong>Was bedeutet das für Zeitungen?</strong></p>
<p>Dass die Musik an vielen Orten spielt. Heute schon kommen die meisten virtuellen Besucher einer Tageszeitung nicht mit dem eigenen Auto ins Verlagshaus, sondern, um im Bild zu bleiben, in Bussen, die von Google bezahlt werden. Sie kommen von anderen Webseiten, von Mitbewerbern, von Blogs, bleiben kurz und gehen wieder.</p>
<p>Die Markenbindung gerade im Newsbereich ist nicht so groß wie manche das gerne hätten. Entscheidend ist der Inhalt. Verbreite ich meine Inhalte dort, wo sie gelesen werden, dann binde ich meine Leser. Das Branding findet somit im Artikel statt, und weniger in der Verpackung.</p>
<p>Die Webseite der Zukunft wird noch dynamischer werden, wird nochmehr technisch nur ein Gerüst sein, dessen Form und Inhalte sich ständig ändern, die noch mehr im Fluss ist.</p>
<p>Das mag man bedauern, aber seien wir mal ehrlich, wir meisseln doch schon lange nicht mehr in Stein, oder?</p>
<p><em>Thomas Wanhoff</em></p>
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