Axel Springer Akademie und Columbia School of Journalism schließen Partnerschaft

Wir suchen die größten Talente, wir wollen ihnen die beste Ausbildung bieten und sie zu hervorragenden Journalisten machen. Das ist unser Anspruch. Deshalb ist das Auswahlverfahren der Akademie so hart und das crossmediale Training so intensiv. Jetzt kommt ein neuer Baustein dazu: eine Partnerschaft mit der renommiertesten Journalistenschule der Welt, der Graduate School of Journalism der Columbia University, New York.

Das Wappen der legendären Uni

Die Columbia School ist fast 100 Jahre alt – gegründet mit zwei Millionen Dollar aus dem Erbe Joseph Pulitzers. Sie ist die erste J-School einer Universität der Ivy League, zu der auch Harvard, Princeton und Yale gehören. In der Branche bestens bekannt ist ihr Magazin „Columbia Journalism Review“, weltberühmt sind die Pulitzer-Preise, die die Schule jedes Jahr vergibt.

Für viele junge Journalisten ist es ein Traum, diese legendäre Journalistenschule einmal besuchen zu können. Umso schöner, dass wir unseren Schülern diesen Traum erfüllen und ihnen die Chance geben können, schon während der Ausbildungszeit Erfahrung im Ausland zu sammeln und dort Kontakte zu knüpfen.

Die Kooperation mit der Columbia umfasst ein Austauschprogramm und exklusive Workshops für die Journalistenschüler der Akademie. „Wir schätzen diese einzigartige internationale Partnerschaft mit der Axel Springer Akademie sehr,“ sagt Prodekanin Arlene Morgan, „wir haben den gleichen Anspruch an journalistische Exzellenz und teilen die Ideen, wie ein Journalist des 21. Jahrhunderts ausgebildet sein muss.“ Und Professor David Klatell, Chair of International Studies, ergänzt: „Unsere Ausbildung fußt auf den gleichen Überzeugungen, unser Praxistraining ist sehr ähnlich – das gemeinsame Programm wird den jungen Journalisten große Chancen bieten.“

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Die J-School in Manhattan: If you can make it there…  Foto: Columbia

Künftig wird jedes Team der Akademie einen Intensivkurs Investigativer Journalismus auf dem Campus in Manhattan besuchen. Der englischsprachige Workshop wird von Sheila Coronel geleitet, der Direktorin des „Stabile Centers for Investigative Journalism“ der Columbia, unter den Dozenten sind Pulitzer-Preisträger wie Jo Becker von der „New York Times“.

Parallel setzt jeder Teilnehmer auf der 10-tägigen Reise eine zuvor entwickelte Recherche-Idee um. In Zukunft wird es noch wichtiger, mit eigenständigen journalistischen Leistungen zu überzeugen, ganz gleich in welchem Medienkanal. Investigative Leidenschaft und Recherchekompetenz sind entscheidende Voraussetzungen dafür.

Zugleich schreibt die Akademie unter dem Titel „CU ASAP“ (Columbia University Axel Springer Akademie Program) ein Austauschprogramm für jährlich bis zu zehn Absolventen der amerikanischen Universität aus. Die jungen Journalisten werden jeweils drei Monate in einer Redaktion von Axel Springer in Deutschland oder im europäischen Ausland als Reporter arbeiten.

Das Austauschprogramm startet im nächsten Jahr, die Workshops bereits diesen November. Team 3 kann sich schon mal einstimmen.

Nachtrag // Echo u. a.:

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DIE WELT, 10.09.09

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