Ein Filmredakteur oder auch Filmkritiker arbeitet zumeist bei einer Zeitung, inzwischen aber auch vielfach in Online-Redaktionen oder auch beim Radio. Die Aufgabe des Redakteurs ist es in diesem Bereich, topaktuelle Filme wie neue Hollywood-Streifen oder andere Kinostarts möglichst frühzeitig anzusehen und zu bewerten. Während die Arbeit eines Redakteurs ansonsten eher objektiv und distanziert erfolgen sollte, kommen hierbei vielfach auch subjektive Einflüsse zur Geltung. Für Film und Fernsehen, eine bestimmte Redaktion oder auch als freier Mitarbeiter kann man in vielen Fällen als Filmredakteur beziehungsweise Filmkritiker arbeiten. Oftmals ist der Studiengang Film und Fernsehen eine gute Basis, aber auch ein Journalismus oder Publizistik Studium kann den Weg in diese Berufsbahn ebnen. Ebenso kommt aber auch eine Ausbildung zum Redakteur kommt für Sie in Frage, wenn Sie fortan Filmkritiken verfassen möchten.

Die subjektive Meinung darf eine Rolle spielen

Für einen Filmredakteur oder Filmkritiker bei einer Zeitung oder auch bei einer anderen Redaktion muss nicht immer die objektive Berichterstattung im Fokus stehen. So darf die eigene Meinung zu einzelnen Filmen, den Handlungsabläufen oder auch den Leistungen der Schauspieler durchaus durchschimmern und entsprechend berücksichtigt werden. Der Begriff „Kritik“ muss dabei jedoch nicht immer zu stark gewichtet werden: Ist man von einem Film begeistert, braucht es keine negative Berichterstattung. Immerhin ist es Aufgabe eines Filmredakteurs, den späteren Kinogängern und Zuschauern eine Basis zu bieten, ob dieser Film überhaupt für sie in Frage kommen kann.

Dennoch: Als Filmkritiker muss man sich auch Romanzen anschauen, wenn man privat viel mehr auf Action und Abenteuer steht. Und dann ist es die Aufgabe des Redakteurs, die eigene Meinung zurückzustellen und den Film an sich und als solches zu bewerten und einzuordnen. Bloß, weil man keine Liebesfilme mag, kann man diese nicht allesamt in seiner Kritik zerreißen – an dieser Stelle kommt es also doch auf ein hohes Maß an Professionalität und Objektivität an. Das Publikum im Kino soll bereits vor dem Filmstart einordnen können, was im Film passieren wird und ob sich ein Kinobesuch am Ende auch tatsächlich lohnt.

Crossmediale Ausbildung zum Filmkritiker oder Filmredakteur

Die Ausbildung zum Filmredakteur findet heute in vielen Fällen crossmedial statt und bereitet die angehenden Kritiker darauf vor, für die Zeitung – beispielsweise im Feuilleton – oder auch für Online-Portale und Magazine entsprechend hochwertige Inhalte zu erstellen, die entsprechend der Zielgruppe auch aufgefasst werden können. Im Rahmen der Ausbildung zum Redakteur – zum Beispiel an der Axel Springer Akademie – lernen die angehenden Journalisten, wie eine Filmkritik aufgebaut wird und auf welche Aspekte es dabei zu achten gilt. Auch das Verfassen und Redigieren von Filmkritiken steht dabei vielfach im Fokus und bereitet somit umfassend auf die spätere Tätigkeit als Filmkritiker und Filmredakteur vor.

Praxisbezug ist an der Journalistenschule besonders hoch

Ein Journalismus Studium an einer Hochschule oder auch Universität kann für Sie den Weg in eine Tätigkeit als Filmkritiker ebnen, ebenso kommt aber auch die Ausbildung an einer Journalistenschule wie der Axel Springer Akademie in Frage. Dort ist der Praxisbezug zumeist sehr hoch und als fortschrittlichste Journalistenschule in Deutschland sind die angehenden Redakteure im Anschluss bestmöglich vorbereitet und haben aussichtsreiche Karriereoptionen.

An der Axel Springer Akademie kann sich jeder Interessierte zum Redakteur ausbilden lassen – ein Studium ist dabei keine Voraussetzung und wichtiger als Schulnoten sind Begeisterungsfähigkeit, Talent und eine Affinität zu Film und Fernsehen.

Filmkritiken als berufliche Perspektive

In Anbetracht dessen, dass wöchentlich neue Filme in den Kinos der Republik anlaufen und vor allem Hollywood nach wie vor als Filmschmiede bekannt ist, ist der Beruf als Filmkritiker zukunftsfähig und bietet in jedem Fall ein großes Potential. Oftmals beginnen Sie in diesem Berufsfeld als freier Mitarbeiter, doch auch eine Festanstellung ist in vielen Fällen möglich. Je nach Redaktion oder Arbeitgeber sind die Aufgaben durchaus unterschiedlich und nicht immer stehen nur neue Filme im Fokus.

Mitbringen sollte man neben der Begeisterung für Film und Fernsehen auch die Affinität, sich in einzelne Filmrollen hineinversetzen zu können und die Leistung der Schauspieler entsprechend einzuordnen. Auf dieser Basis bietet der Beruf des Filmredakteurs eine abwechslungsreiche Betätigung und immer wieder Neues. Allerdings wird oftmals auch eine entsprechende Fähigkeit erforderlich, die englische Sprache zu beherrschen. Somit kommt auch ein Anglistik Studium in Frage, nach dem man dann in den Job des Filmkritikers wechselt. In einem solchen Fall können Filme auch in Originalfassung bewertet und kritisiert werden.

Außerdem sollte man als Filmredakteur auch ein gewisses Interesse an der Geschichte und Entstehung des Films mitbringen und Begriffe wie Stummfilm, Farbfilm und Co. korrekt einordnen können.

Welche Bereiche spielen bei einer Filmkritik eine wichtige Rolle?

Nicht nur die Story eines Films ist für einen Filmredakteur von großer Relevanz. Auch alle anderen Aspekte eines Films sind von Bedeutung und sollten in der Filmkritik entsprechende Berücksichtigung finden. Dazu zählen die einzelnen Schauspieler, die jeweiligen Rollenverteilungen und auch die Musik. Zudem sind auch einzelne Handlungsstränge, die Kameraführung oder die verwendeten Requisiten in vielen Fällen wichtig. Als Filmredakteur achtet man weiterhin auch auf die zu vermittelnde Botschaft eines Films sowie auf die dargestellten Emotionen. Alles dies wird am Ende zusammengefasst und bietet für das Publikum im Vorfeld eine Gelegenheit, sich über den Film zu informieren.

Ebenso wichtig ist aber vielfach auch die Filmmusik, mit der innerhalb des Films gearbeitet wird. Immer öfter spielt dabei auch ein gesamter Soundtrack eine Rolle – zu vielen Filmen gibt es gar ganze Alben, die ebenfalls im Fokus eines Filmredakteurs stehen sollten. Dabei wird eingeschätzt, wie passend die Titel sind und ob die Musik im Film an passenden Stellen eingesetzt wurde.

Filmkritiker Ausbildung an der Axel Springer Akademie

Eine Ausbildung zum Redakteur oder auch Filmredakteur an der Axel Springer Akademie bietet für junge Talente einige Vorteile. Während ein Studium im Bereich Journalismus in aller Regel nicht vergütet wird, erhalten die Absolventen der Axel Springer Akademie eine monatliche Vergütung, welche die Tätigkeit im Rahmen der Ausbildung honoriert. Hinzu kommt hierbei auch noch der große Praxisbezug in unterschiedlichen Redaktionen aus dem Hause Axel Springer. Zeitung, Print und Online kommen hier entsprechend zusammen und bilden die Grundlage für eine solide, crossmediale Ausbildung.

Im Anschluss an die zweijährige Ausbildung zum Redakteur stehen dann viele Türen offen, sich als Filmredakteur oder Filmkritiker zu bewerben und die eigene berufliche Laufbahn fortzusetzen.