Im Bereich Medizinjournalismus ist man immer mit den neuesten medizinischen Entwicklungen vertraut und hat sich in diesem Bereich spezialisiert. Als Journalist schreibt man beispielsweise für medizinische Fachmagazine oder auch für andere Medien. Man muss dafür nicht unbedingt Arzt sein, doch sollte ein entsprechendes medizinisches Fachwissen durchaus vorhanden sein. Als Medizinjournalist muss man verstehen, worüber man schreibt und man muss medizinische Zusammenhänge und Entwicklungen einordnen und nachvollziehen können. Die Berichterstattung und das Kommentieren von Themen aus dem Bereich der Medizin und aus ähnlichen Fachbereichen ist für einen Medizinjournalisten die alltägliche Arbeit – und somit durchaus ein Bereich, er eine entsprechende Spezialisierung erforderlich macht.

Irgendwas mit Medizin?

In Medizinjournalist beschäftigt sich tendenziell einen großen Teil seiner Arbeitszeit mit medizinischen Themen. Doch die Frage „Irgendwas mit Medizin?“ ist dabei nicht weitgreifend genug. Denn Medizintexte gehören zweifelsohne zur Arbeit dazu, doch auch Recherchen und mehr spielen hier eine entsprechende Rolle. Denn Vorgänge aus allen Bereichen der Medizin haben für einen Medizinjournalisten eine große Bedeutung – das umfasst auch Bereiche wie Medizinpolitik, Psychologie oder auch Ernährungskunde. Dabei muss in vielen Fällen auch der Zusammenhang zu ethnischen oder sozialen Problemen gezogen werden, sodass ein Redakteur im Medizinjournalismus vielseitig fortgebildet sein sollte und somit das eigene Fachwissen auch entsprechend berücksichtigen kann.

Was ist Medizinjournalismus?

Schon im 15. und 16. Jahrhundert hat der Medizinjournalismus spätestens seinen Ursprung, als in Nachrichtenbriefen vielfach über Seuchen wie die Pest und andere gesundheitliche Themen berichtet wurde. Heute ist der Medizinjournalismus der Fachbereich, der sich mit allerlei medizinischen Themen wie Arzneimitteln, Behandlungsmethoden und auch Heilungschancen beschäftigt und einem (Fach-)Publikum zugänglich gemacht wird.

Dabei setzt das Berufsfeld des Medizinjournalisten heute vielfach ein Studium voraus oder auch eine journalistische Ausbildung. Oftmals arbeitet ein Medizinjournalist freiberuflich – doch auch eine Festanstellung ist möglich. Ob im Bereich Presse, Hörfunk oder Fernsehen – die Möglichkeiten sind vielseitig und ebenso kann man auch in Presseabteilungen oder in Online-Redaktionen tätig werden. Als Medizinjournalist hat man somit wirklich eine breite Auswahl an Möglichkeiten und kann sein eigenes Fachwissen aus dem Bereich der Medizin entsprechend mitteilen und umsetzen.

Wichtig dabei: Eine ständige Fort- und Weiterbildung ist unerlässlich. Nur so kann man in einem solch wandelbaren Fachbereich auf dem Laufenden bleiben und nach wie vor hochwertige Arbeit abliefern.

Als Arzt schreiben

Hat man Medizin studiert, kann eine Arbeit als Medizinjournalist durchaus in Frage kommen. Viele Ärzte arbeiten neben der eigentlichen Tätigkeit in Kliniken oder Praxen auch noch freiberuflich für Magazine oder Fachmedien, in denen sie ihr Wissen mitteilen – somit kommt eine Tätigkeit als Medizinjournalist auch für einen Arzt in Frage. Der Vorteil: Studienergebnisse und das eigene Fachwissen sind grundsätzlich vorhanden, sodass man als Arzt in einigen Fällen tatsächlich einen Vorteil haben kann.

Denn auch Aspekte wie Medizintechnologie oder Diagnosen und Wissenschaft sind hier zu nennen und Medizinjournalismusärzte können diese Themenbereiche vielfach schon aus direkten beruflichen Gründen ideal abdecken. Eine Tätigkeit als Medizinjournalist kann aber auch für Medizinstudenten in Frage kommen oder gar ein eigenes Berufsziel darstellen.

Berufsziel Medizinjournalist?

Der Beruf des Medizinjournalisten kann durchaus ein Berufsziel sein und bietet vor allem für medizinisch interessierte Reporter und Redakteure ein großes Potential.

An einer Journalistenschule oder auch in einer medizinischen Redaktion durch ein Volontariat kann man die entsprechenden Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen und hat somit die Möglichkeit, später als Medizinjournalist für Fachzeitungen oder auch eine Ärztezeitung zu arbeiten. Die Möglichkeiten nach absolvierter Ausbildung zum Medizinjournalisten sind vielseitig und öffnen viele Türen. Kennt man sich mit Gesundheitsthemen, Behandlungen und mehr aus, schafft dies eine Chance, in entsprechenden Tätigkeiten aktiv zu werden und sich beruflich als Medizinjournalist zu etablieren.

Sind Sie Arzt?

Als Arzt hat man die Möglichkeit, die eigene Tätigkeit und den Medizinjournalismus miteinander zu verbinden. So ist es einfach möglich, medizinische Fachthemen aufzugreifen und diese in Textform für Magazine und Co. aufzubereiten. Die Berichterstattung über medizinische Entwicklungen, über Wissenschaft und Forschungsergebnisse ist enorm wichtig und kann somit in vielen Fällen auch durch Ärzte vorgenommen werden. Der Gesundheitsjournalismus ist somit für die Redakteure dieses Ressorts ein Faktor, der mit Fachwissen und ständig neuen Entwicklungen ausgestattet werden muss.

Als Arzt arbeiten?

Als Arzt arbeitet man generell in einer Praxis, in einer Klinik oder auch in Laboren. Zudem kann aber auch die Tätigkeit als Medizinjournalist in Frage kommen – durchaus auch freiberuflich neben der regulären Arbeit als Mediziner. Durch die Aufarbeitung von medizinischen Themen hat man die Möglichkeit, anderen Ärzten Behandlungserfolge mitzuteilen oder auch neue Therapiemethoden vorzustellen.

Journalist werden – aber wie?

Um generell als Journalist arbeiten zu können, ist ein Studium des Journalismus oder auch die Ausbildung zum Redakteur im Rahmen eines Volontariats notwendig. Nur selten schafft man es auch als Quereinsteiger, auch wenn diese Option natürlich besteht.

Doch eine fundierte Ausbildung an einer Journalistenschule bietet oftmals die Möglichkeit, das erforderliche Wissen und Handwerk eines Journalisten von Grund auf zu erlernen und sich somit an den Beruf Journalist heranzuarbeiten. Im späteren Verlauf der Ausbildung oder auch während der aktiven Tätigkeit als Redakteur hat man dann die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und durch Fortbildungen und Weiterbildungen als Medizinjournalist zu arbeiten. Und auch hierbei hat man dann wieder einige Möglichkeiten und kann sich in unterschiedlichen Bereichen und Tätigkeitsfeldern fortbilden.

Insofern bietet eine erste Ausbildung zum Journalisten vielfach schon die Grundlage dafür, später als Medizinjournalist zu arbeiten und für Fachzeitschriften und Ärztemagazine Medizintexte zu erstellen. Die Berichterstattung muss hierbei stets professionell und korrekt sein, sodass eine solide Ausbildung oftmals von großem Wert ist.

Außerdem hat man als ausgebildeter Journalist im Medizinjournalismus die Möglichkeit, Pressearbeit zu erledigen und dafür zu sorgen, dass zum Beispiel Pressemitteillungen entsprechen herausgegeben werden. Somit ist es nicht nur das Verfassen medizinischer Texte, das von großer Bedeutung ist – auch darüber hinaus bietet der Medizinjournalismus eine große Abwechslung und immer wieder neue Aufgaben für Redakteure und Reporter.

Welche Weiterbildung passt zu mir?

Im Bereich des Medizinjournalismus gibt es einige Weiterbildungsmöglichkeiten, die in Frage kommen. So hat man stets die Möglichkeit, sich medizinisch fortzubilden und neue Behandlungsmethoden oder auch Forschungsansätze kennenzulernen. Selbst neue Medizintechnologie kann man durch Weiterbildungen kennenlernen und sich auf diese Weise als Medizinjournalist effektiv damit befassen. Für die eigene, tägliche Arbeit hilft dies in vielen Fällen weiter und bietet für jeden Journalisten die Chance, die eigenen Medizintexte und Ergebnisse zu verbessern und zu optimieren.

Durch professionelle und vor allem auch regelmäßige Weiterbildungen hat man im Bereich des Medizinjournalismus die Möglichkeit, das eigene Wissen zu vertiefen und man kann dieses in vielen Bereichen dann auch aktiv anwenden und für die zu erledigenden Arbeiten nutzen. Aus diesem Grund sollte man sich ständig weiterbilden und auf diese Weise dafür sorgen, ein besserer Medizinjournalist zu werden. In den unterschiedlichen Bereichen wie Psychologie, Wissenschaft oder auch Technologie bieten Fortbildungen immer ein großes Potential, weshalb diese auch von vielen Arbeitgebern angeboten werden. Zudem sollte man aber auch in einer freiberuflichen Tätigkeit immer darauf achten, sich beruflich weiterzubilden und sich neues Wissen anzueignen.

Welche Eigenschaften sollte man als Journalist mitbringen?

Als Journalist sollte man durchaus einige Eigenschaften mitbringen, die bei der anfallenden Arbeit wichtig sind. So sollte man als Journalist immer neugierig sein und den Wunsch verspüren, andere Menschen zu informieren. Das grundlegende Interesse am Schreiben und dazu, Berichte zu erstellen und Recherchen durchzuführen, sollte ebenfalls vorhanden sein. Zusätzlich sollte man sich als Journalist auch in anderen Themenbereichen immer weiterbilden wollen und an sich und seinen Fähigkeiten arbeiten. Doch auch die Bereitschaft, sich mit neuen Methoden, innovativen Dingen und mehr zu befassen, sollte man als Journalist mitbringen.

Während der Ausbildung zum Journalisten an einer Journalistenschule oder auch im Rahmen eines Volontariats lernt man dies meist schon sehr gut kennen und kann auch einschätzen, ob man in diesem Bereich tatsächlich arbeiten möchte. Für angehende Journalisten bietet eine crossmediale und fundierte Ausbildung somit den Grundstein für eine spätere Arbeit in diesem Bereich. Ob online, in einer Redaktion oder in einer Pressestelle – als Medizinjournalist sollte man die gängigen Eigenschaften eines Journalisten in jedem Fall mitbringen und diese bei Bedarf auch anwenden können. So kann man im Berufsleben dann die Karriereleiter erklimmen und sich auch in diesem Zusammenhang immer wieder weiterentwickeln.

Was bedeutet Medizinjournalismus?

Abschließend bedeutet Medizinjournalismus, dass man sich mit medizinischen Bereichen auseinandersetzt und medizinische Thematiken und Inhalte für Leser aufbereitet. Die Recherche, das Erstellen von Medizintexten und vieles mehr gehört zu diesem Beruf dazu und bietet somit eine vielseitige Beschäftigung, die festangestellt oder auch auf freiberuflicher Basis erfolgen kann. Durch ständige Weiterbildungen und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Themenbereiche wie Psychologie, Forschung und Wissenschaft einzulassen, kann man eine professionelle Arbeit abliefern und unter anderem Ärztezeitungen oder auch Fachmagazine mit Texten füllen. In jedem Fall sollte man sich zuvor als Journalist ausbilden lassen – durch ein Volontariat, ein Studium oder durch eine Ausbildung an einer Journalismusschule.

Während der Ausbildung lernt man, worauf es im Beruf des Medizinjournalisten ankommt und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hierzu notwendig sind. Insgesamt ist der Medizinjournalismus ein sich immer wieder weiterbewegender und neu ausrichtender Themenbereich, der neue Behandlungsmethoden, Erfolge in alternativer Medizin und vieles mehr beinhaltet. Als Medizinjournalist muss man daher bereit und offen für Neues sein und die Fähigkeit mitbringen, sich mit neuen Themen und Medizintechnologien zu befassen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man hauptberuflich als Medizinjournalist arbeitet oder als Arzt sozusagen nebenbei noch Fachartikel für entsprechende Magazine und Zeitschriften verfasst.