Ausbildung zum Redakteur / zur Redakteurin

Wer vom Begriff Redakteur hört, der hat vielleicht als erstes Karla Kolumna vor Augen, die aus den Geschichten rund um den sprechenden Elefanten Benjamin Blümchen bekannt ist. Sie ist es, die in der fiktiven Stadt Neustadt das wichtigste Tagesgeschehen zusammenfasst und stets für ihre Leser zur Stelle ist. Aber auch sonst wird das Wort Reporter häufig mit einem Journalisten verbunden, der stets vor Ort ist und über alles Wichtige immer Bescheid weiß. In der Ausbildung zum Redakteur lernt man aber nicht nur das, sondern noch eine ganze Menge mehr. Das gilt im Übrigen sowohl für Männer als auch für Frauen, wenngleich der Frauenanteil im Journalismus im Jahr 2005 bei gerade einmal 37 Prozent lag. Grundsätzlich aber steht der Beruf des Redakteurs oder der Redakteurin aber beiden Geschlechtern gleichermaßen offen und die Ausbildung zum Redakteur macht hierbei keine Unterschiede. Redakteure müssen dazu in der Lage sein, die wichtigsten Infos aus den zahlreichen Nachrichten und Meldungen herauszufiltern, die Tag für Tag in den Redaktionen ankommen. Zudem werden interessante und informative Nachrichten verfasst und auch das Redigieren von Texten gehört zu den Aufgaben eines Redakteurs und einer Redakteurin. Das Berufsbild ist somit abwechslungsreich und vielseitig und beinhalten viel mehr, als man sich im ersten Moment vielleicht vorstellen mag.

Redakteure übernehmen vielseitige Aufgaben

In der heutigen, digitalen Welt umfasst das Aufgabenfeld eines Redakteurs zudem noch verschiedene weitere Aufgaben. Für Online-Auftritte werden Podcasts aufgenommen und geschnitten, es werden Bilder bearbeitet und Videos z.B. fürs Fernsehen aufgenommen. Zusätzlich sind Redakteure und Redakteurinnen dazu in der Lage, mit modernen Content-Management-Systemen umzugehen. Während der Ausbildung zum Redakteur an der Axel Springer Akademie in Berlin werden diese Tätigkeiten gelehrt und man kann das gesamte journalistische Handwerk von Grund auf kennenlernen. Jedes Jahr haben bis zu 40 junge Menschen die Gelegenheit, den Berufsweg im Journalismus zu gehen und sich zum Redakteur oder zur Redakteurin ausbilden zu lassen. Theorie und Praxis spielen dabei gleichermaßen eine Rolle und tragen dazu bei, dass aus den Volontären fähige und eigenständig arbeitende Reporter und Redakteure werden.

Zwei Jahre Ausbildung an der Axel Springer Akademie

Die Ausbildung an der Axel Springer Akademie dauert zwei Jahre und als Grundlage dafür muss man lediglich Talent und Leidenschaft für den Journalismus mitbringen. Andere Aspekte wie das Alter, das Geschlecht oder die Religion spielen in diesem Bereich keine Rolle. Die crossmediale Ausbildung zur Redakteurin und zum Redakteur statt eines Studiums beinhaltet dabei vielseitige Themen und die Absolventen lernen die unterschiedlichen Redaktionen und Ressorts im Hause Axel Springer sehr genau kennen. In allen Disziplinen des Journalismus erfolgt ein umfangreiches Training, sodass theoretisches Wissen und praktische Handgriffe im Anschluss optimal angewandt werden können. Die jungen Frauen und Männer, die sich an der Axel Springer Akademie zur Redakteurin und zum Redakteur ausbilden lassen, durchlaufen zahlreiche Workshops, nehmen an Intensivkursen und Kompaktseminaren teil. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil im Volontariat ist die Arbeit in den Redaktionen von BILD.DE, WELT Online und auch WELT KOMPAKT. So lernen die Volontäre alles, was für den crossmedialen und modernen Journalismus von Morgen von Bedeutung ist. Erfahrene Journalisten und Experten begleiten die Teilnehmer dabei auf ihrem Weg und machen sie fit für ihren Traumberuf.

Fundierte Ausbildung als Einstieg in den Beruf

Eine fundierte, vielseitige und umfassende Ausbildung zur Redakteurin und zum Redakteur ist heute unerlässlich und für einen späteren erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben von großer Wichtigkeit. An der Journalistenschule der Axel Springer Akademie lernen die angehenden Redakteure und Redakteurinnen im “ Studiengang „alles, was sie in ihrem Beruf können und wissen müssen. In Gruppen von maximal zwanzig Teilnehmern werden den Absolventen Print-Journalismus und Online-Journalismus gleichermaßen nähergebracht. Klassische Formate wie Reportagen, Leitartikel und Glossen aus dem Print-Bereich spielen in diesem Beruf heute eine ebenso große Rolle wie auch der Online-Bereich, in dem es sich um Podcasts sowie um Videocasts dreht. Eine optimale Vorbereitung auf den beruflichen Alltag ist für die angehenden Journalisten besonders wichtig und daher wird hierauf auch der Fokus gelegt. Die Ausbildung zum Redakteur und zur Redakteurin umfasst aber nicht nur das Schreiben von Nachrichtenartikeln, das Aufbereiten von Inhalten oder den Umgang mit Zeitdruck und Stress. Durch unterschiedliche Veranstaltungen wird die Ausbildung aufgelockert und abwechslungsreich gestaltet. Abendveranstaltungen mit bekannten und prominenten Gastrednern gehören ebenso dazu wie auch der stete journalistische Austausch. Auf diese Weise sammeln die angehenden Journalisten bereits während der Ausbildung an der Journalistenschule ein umfangreiches Wissen und erarbeiten sich einen wertvollen Erfahrungshintergrund für die spätere Arbeit im Beruf.

Erst die Grundlagen, dann das Feintuning

Die Ausbildung an der modernsten Journalistenschule Deutschlands beginnt für alle Teilnehmer mit einem theoretischen Teil. Hier werden die ersten Grundlagen geschaffen, die später im praktischen Teil in einer der Redaktionen des Hauses Axel Springer bereits angewendet werden können. Das zukunftsfähige Ausbildungskonzept kombiniert dabei klassischen und modernen Journalismus und lehrt dabei auch den Umgang mit neuen Medientechniken. Den Zeitungsjournalismus lernen die neuen Redakteurinnen und Redakteure aber ebenso kennen. In den Redaktionen werden weiterhin die Schreibfähigkeiten trainiert und auch das Redigieren ist von Relevanz. Hinzu kommt, dass alle Volontäre die Abläufe in der jeweiligen Redaktion kennenlernen und verinnerlichen können. An den praktischen Teil der Ausbildung zum Redakteur und zur Redakteurin schließt sich dann ein Intensivpraktikum an, das in einer frei wählbaren Redaktion von Axel Springer durchgeführt werden kann. Zehn Monate lang kann man als angehender Journalist am eigenen Arbeitsplatz mit Laptop, Smartphone und Digitalkamera das erlernte Wissen anwenden und dieses Stück für Stück vertiefen. So lernen sie die multimediale Berichterstattung direkt an der Quelle kennen und können sich im modernen und crossmedialen Journalismus der Zukunft zurechtfinden.

Optimale Perspektiven im Anschluss

Am Ende der zweijährigen Ausbildung an der Journalistenschule der Axel Springer Akademie sind aus den talentierten jungen Menschen umfangreich ausgebildete Journalisten geworden, die in ihrem Beruf ideale Perspektiven haben. Ob in Berlin oder anderen Teilen Europas und der Welt – in vielen Redaktionen stehen den Absolventen die Türen offen, sodass sie fortan den Journalismus in der Welt mitgestalten und mitentwickeln können. Anders als im klassischen Volontariat erhalten die Axel Springer Absolventen neben der Ausbildung auch ein umfangreiches Wissen im journalistischen Background, lernen Persönlichkeiten mit Rang und Namen kennen und können auf diese Weise bereits im Rahmen der Ausbildung sehr wichtige und häufig entscheidende Erfahrungen sammeln.

Fragen rund um die Ausbildung zum Redakteur

Rund um das Berufsbild der Redakteurin und des Redakteurs gibt es zahlreiche Fragen. Einige davon werden an dieser Stelle beantwortet.

Wie kann man Redakteurin oder Redakteur in einem Verlag werden?

Die Ausbildung zum Redakteur erfolgt in der Regel durch ein Volontariat direkt im Verlag. Dazu kann man sich als angehender Journalist bewerben. Die Ausbildung an der Journalistenschule der Axel Springer Akademie bietet eine weitere Möglichkeit, um sich zum Redakteur und zur Redakteurin ausbilden zu lassen. Modern und crossmedial werden hier alle wichtigen Handgriffe des Journalismus gelehrt.

Wie sind die Arbeitszeiten eines Redakteurs?

Der Beruf des Redakteurs ist klein klassischer „9to5“-Job. Vielmehr beginnt die Arbeit in vielen Redaktionen erst etwas später am Vormittag, endet dann aber auch erst am Abend. Ausnahmen gibt es hier natürlich immer, sodass zu besonderen Anlässen die Arbeitszeit auch einmal in den Abendstunden oder in der Nacht liegen kann. Zudem gehört auch die Arbeit am Wochenende vielfach dazu.

Kann man Redakteur werden ohne Abitur?

An der Axel Springer Akademie geht es rein um die Leidenschaft und das eigene Talent. Schulnoten haben somit eine untergeordnete Rolle und es ist auch ohne Abitur möglich, eine Ausbildung zum Redakteur zu beginnen. In anderen Verlagen können die Zugangsvoraussetzungen allerdings auch anders sein. Möchte man einen entsprechenden Studiengang belegen, ist das Abitur aber vielfach Voraussetzung.

Kann man neben der Ausbildung als freier Journalist arbeiten?

Theoretisch ist das sicherlich möglich, allerdings findet die Ausbildung in Vollzeit statt und zudem umfasst die Ausbildung bei Axel Springer auch so schon redaktionelle Tätigkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen Journalist und Redakteur?

Tendenziell gibt es keine Unterschiede. Allerdings ist der Begriff Journalist in Deutschland nicht an eine Ausbildung gebunden. Somit kann sich jeder als Journalist bezeichnen, der beispielsweise Texte verfasst. Redakteur darf sich hingegen nur nennen, wer eine Ausbildung oder ein Volontariat absolviert hat.

Wie viel verdient ein Redakteur?

Ein Redakteur verdient im Schnitt 3.000 Euro im Monat. Das hängt allerdings auch oft von der Berufserfahrung und dem jeweiligen Arbeitsvertrag ab. In der Ausbildungszeit liegt das Gehalt oftmals deutlich niedriger. An der Axel Springer Akademie erhalten die Absolventen während der Ausbildung eine monatliche Ausbildungsvergütung in Höhe von 1.200 Euro.

Wo kann ich als Redakteur arbeiten?

Nahezu jeder Verlag sucht ständig nach neuen Redakteuren. In Deutschland, Europa und der Welt hat man somit die Chance, einen sicheren Job zu finden. Durch die Ausbildung an der Axel Springer Akademie schafft man sich dafür in jedem Fall eine optimale Grundlage. Wie sind die Jobaussichten für einen Redakteur oder eine Redakteurin? Grundsätzlich sind die Jobaussichten gut, da immer wieder neue Journalisten gebraucht werden. Vor allem junge, talentierte und gut ausgebildete Redakteure und Redakteurinnen haben meist kein Problem dabei, einen Arbeitsplatz zu finden. Mit einer Ausbildung an der Journalistenschule von Axel Springer gilt das umso mehr.

Die Berufswelt eines Redakteurs oder einer Redakteurin ist somit bunt und vielseitig. Wer sich für die Ausbildung an der fortschrittlichsten Journalistenschule in Deutschland interessiert, kann sich direkt bewerben. Dazu kann einfach das Online-Formular ausgefüllt werden. Dem Berufsstart im Bereich Journalismus steht auf diese Weise nicht mehr viel im Weg.