Sportjournalismus Studium

Wenn man den Sport liebt und seine Leidenschaft zum Beruf machen will, kann man verschiedene Wege gehen: Entweder man wird Profisportler oder aber Sportjournalist. Für die meisten Profisportler endet die Karriere aus biologischen Gründen jedoch schon frühzeitig, weshalb nur der Beruf des Sportjournalisten eine langfristige Perspektive bietet. Wer sich für diesen Weg entscheidet, kann ein Sportjournalismus Studium aufnehmen oder ein Redaktionsvolontariat absolvieren. Während man sich im Studium mit dem Thema Sportjournalismus eher theoretisch befasst, stellt das Volontariat eine stark praxisbezogene Ausbildungsform dar – hier durchläuft der Nachwuchsjournalist mehrere Abteilungen in einer Redaktion, bevor er sich auf das Ressort Sport spezialisieren kann. Auch darin unterscheidet sich das Volontariat vom Sportjournalismus Studium, wo die Spezialisierung zu einem frühen Zeitpunkt erfolgt. Die ressortübergreifende Ausbildung hat sich in den Redaktionen bewährt, da ein Sportjournalist neben Begeisterung für sein Fach auch Sicherheit in allen Disziplinen seines Handwerks mitbringen muss.

Alternative zum Sportjournalismus Studium

Eine Alternative zum Redaktionsvolontariat und zum Sportjournalismus Studium bietet die Journalistenausbildung an der Axel Springer Akademie in Berlin. Hier lernen jedes Jahr die besten Sportjournalisten von morgen zusammen mit anderen Nachwuchsreportern und -redakteuren das journalistische Handwerk in Theorie und Praxis. Ein Markenzeichen der zweijährigen Ausbildung ist ihr crossmediales Konzept, das neue Online-Medien und klassischen Zeitungsjournalismus von Anfang an gleich gewichtet: Angehende Sportjournalisten lernen hier klassische journalistische Inhalte wie Recherchieren, Schreiben und Redigieren genauso wie den sicheren Umgang mit neuen Formaten wie Podcasts und Videocasts, effiziente Techniken bei der Online-Recherche und moderne Nutzerführung im Internet. Diese breit angelegte, medienübergreifende Berufsausbildung eröffnet jungen Leuten auch ohne Sportjournalismus Studium beste Chancen am Arbeitsmarkt.

Eine praxisnahe Ausbildung mit Mehrwert

Nach einer umfassenden theoretischen Einführung in die Grundlagen des Journalismus durchlaufen die Schüler mehrere Intensivpraktika bei verschiedenen Print- und Online-Medien. Abschließend können sie frei wählen, bei welcher der über 170 Stammredaktionen der Axel Springer SE sie ihre Ausbildung fortsetzen und vertiefen wollen. Anders als im Sportjournalismus Studium gehen die angehenden Reporter hier gleich in medias res und schreiben selbstständig Beiträge und Reportagen zu lokalen und überregionalen Sportereignissen. Einen weiteren Mehrwert gegenüber dem Sportjournalismus Studium bieten die regelmäßigen Abendveranstaltungen mit prominenten Gastrednern: Im regen Austausch mit erfahrenen Journalisten und namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kommen die Journalistenschüler in den Genuss einer einzigartigen journalistischen Begegnungskultur, wie man sie beim Sportjournalismus Studium nicht erleben kann.

Durch Ausbildung oder Studium zum Sportjournalismus?

Die zweijährige, crossmediale Journalistenausbildung an der Axel Springer Akademie ist eine echte Alternative für begabte junge Leute, die ein Studium des Sportjournalismus in Erwägung ziehen. Anders als an Uni oder Hochschule wird Journalismus an der Akademie praxisnah gelehrt und intensiv trainiert: Hier sind alle angehenden Reporter richtig, die keine sozialwissenschaftlichen Forschungen betreiben, sondern als Sportjournalist arbeiten wollen. Für eine Bewerbung an der Akademie ist daher der Bildungsweg von untergeordneter Bedeutung, wichtiger sind Talent und Leidenschaft. Deshalb sind hier auch Bewerbungen von Studienabbrechern und Absolventen gerne gesehen, die im Anschluss an ein anderes Studium Sportjournalismus lernen wollen. Wer an der fortschrittlichsten Journalistenschule Deutschlands seine Karriere als Sportjournalist starten will, kann sich jedes Jahr bis zum 01. Juni für den nächsten Ausbildungsjahrgang bewerben.