Technikjournalimus

Der vorwiegende Aspekt beim Technikjournalismus ist der Bereich Technik. Somit handelt es sich um einen Fachbereich des Journalismus. Voraussetzung für die Arbeit als Technikjournalist ist auf der einen Seite natürlich ein entsprechendes Interesse an technischen Themen sowie Gerätschaften. Aber auch ein gewisses technisches Verständnis ist für die Arbeit in diesem Fachbereich in jedem Fall zu empfehlen. Der Technikjournalismus widmet sich beispielsweise der Vorstellung von neuen Elektrogeräten, ist aber darüber hinaus noch in vielerlei Facetten unterteilt. In Deutschland gibt es einige Fachmagazine und Zeitungen, die sich in erster Linie technischen Dingen widmen. Als Technikjournalist hat man die neuesten Geräte wie Smartphones, Tablets oder auch Notebooks meist als erstes in den Händen. Was für viele Menschen Spielerei ist, ist am Ende aber tatsächlich Arbeit. Das ist ein Detail, das in vielen Fällen auf der Strecke bleibt und vielen Personen gar nicht bewusst ist. So muss ein neues technisches Gerät nicht nur ausprobiert werden, man muss sich auch mit der Hardware befassen, die Technik dahinter verstehen lernen und Vergleiche zu anderen Geräten ziehen. Die eigentliche Textarbeit wird dabei noch gar nicht mal berücksichtigt. Hierbei ist dann auch noch ein Schreibstil notwendig, der den Leser abholt und ihn fesseln kann.

Die Aufgabenbereiche im Technikjournalismus

Die Aufgabenbereiche von Technikjournalisten sind umfangreich und bieten immer wieder Abwechslung. So gehört nicht nur das Verfassen von Berichten über neues technisches Gerät dazu. Auch die Erstellung von Bedienungsanleitungen oder Nutzerhandbüchern ist eine Aufgabe, die von technischen Journalisten häufig übernommen werden. Und hierbei zeigt sich erneut, dass grundsätzliches technisches Interesse sowie auch Verständnis für diesen Berufszweig vorhanden sein sollten. Wird für ein Magazin gearbeitet, gehört die Themenrecherche zu den gängigen Aufgaben, gleichermaßen ist aber auch gefordert, ansprechende Texte zu verfassen, die den Leser erreichen können.

Außerdem gibt es auch Aufgaben in der Verwaltung und Organisation, die hier zum Tragen kommen. Das Erstellen von Redaktionsplänen ist eine Aufgabe, ebenso aber auch die Arbeit mit Content-Management-Systemen oder Programmen zur Bildbearbeitung. Viele technische Redakteure arbeiten dabei freiberuflich. Bei großen Verlagen oder Medien ist aber ebenso gut auch eine Festanstellung möglich. Ein Technikjournalist arbeitet also grundsätzlich in vielen Bereichen und macht es somit für den normalen Anwender leicht, durch eine Betriebsanleitung die Verwendung bequemer nachvollziehen zu können.

Technikjournalist: Ausbildung mit Praxiserfahrung an der Journalistenschule

Junge Journalisten haben für die Ausbildung zum Technikjournalisten verschiedene Möglichkeiten. So ist es einerseits möglich, diesen Beruf über einen Studiengang zu erlernen. An verschiedenen Hochschulen wird der Technikjournalismus als Studiengang angeboten. Das Journalismus Studium bietet dabei vor allem umfassende Einblicke in die Theorie. Als weitere Möglichkeit gibt es aber auch die Ausbildung an der Axel Springer Akademie. Deutschlands fortschrittlichste Journalistenschule bietet dabei eine crossmediale Ausbildung und kombiniert theoretische und praktische Grundlagen. Somit ist es nach der Ausbildung zum Fachjournalisten einfach möglich, direkt in den Beruf einzusteigen. An der Axel Springer Akademie wird in verschiedenen Redaktionen gearbeitet und von Recherche über PR bis hin zur Texterstellung werden dabei alle Aspekte bestmöglich abgedeckt.

Das Erstellen von eigenen Anleitungen, technischen Texten und auch die Themenfindung gehören während der Ausbildung zum Technikjournalisten ebenso dazu, wie die Vertiefung der erforderlichen Skills und Fertigkeiten. Die Journalismusausbildung bei Axel Springer bietet für die Auszubildenden und die angehenden Redakteure einen Einblick in die unterschiedlichsten Themenfelder und bereitet sie somit optimal auf die anschließende Arbeit im Fachjournalismus Technik vor.

Online und Print – crossmediale Ausbildung für angehende Journalisten

Statt Semester für Semester an der Hochschule den Studiengang Technikjournalismus zu belegen, haben angehende Journalisten an der Axel Springer Akademie die Möglichkeit, durch ein crossmediales und zukunftsorientiertes Konzept alle notwendigen Fähigkeiten eines Technikjournalisten zu erlernen. In ganz Europa ist die Axel Springer Akademie eine der fortschrittlichsten Journalistenschulen. Neben einem Theorieteil in der Ausbildung, umfasst diese auch mehrere Praxisphasen in den angegliederten Redaktionen. Dabei spielt der Print-Bereich eine ebenso große Rolle wie auch der Online-Bereich. Blogs und Online-Magazine haben inzwischen einen großen Stellenwert und werden von Technikjournalisten somit ebenfalls bedient.

Die Nutzung digitaler Medien wird in der Journalismusausbildung zum Technikjournalisten somit ebenfalls zum Thema. Die Verwendung von Sozialen Medien, von Content-Management-Systemen und auch von Rechercheoptionen gehört hier hinzu. Eigene Projekte sind dabei immer wieder Bestandteil der Ausbildung. Die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit als Technikjournalist wird somit in jedem Fall geschaffen.

Technikjournalismus: Modetrend oder wirklich notwendige Entwicklung?

Die Frage, ob es den Technikjournalismus wirklich braucht, stellt sich natürlich. Immerhin ging es „früher“ auch ohne diese Fachrichtung des Journalismus. Aber die neuesten technischen Entwicklungen, Neuvorstellungen von Geräten und Maschinen machen einen solchen Fachbereich beinahe schon erforderlich. Als Technikjournalist kann man den Lesern erklären, wieso Smartphone A besser ist als Smartphone B und welche Vorzüge Tablet 1 gegenüber Tablet 2 hat. Aber auch durch die nutzerfreundliche Formulierung von Anwendungshandbüchern oder Bedienungsanleitungen kann man als Technikjournalist dazu beitragen, dass das technische Verständnis der Allgemeinheit wächst.

Anwender haben durch von Technikjournalisten verfasste Texte die Möglichkeit, sich einen Rat zu holen, sich einen Überblick zu verschaffen und vielfach auch eine Kaufentscheidung zu treffen. Als Journalist hat man stets die Aufgabe, den Lesern Informationen zur Verfügung zu stellen. Fachlich korrekt, informativ und zudem auch auf den Punkt gebracht. Wurde es bisher in vielen Fällen versäumt, technische Neuerungen entsprechend zu berücksichtigen, schafft es der Technikjournalismus eben genau hier eine Lücke zu füllen. Die Leser müssen nicht mehr zwingend auf Meinungsportale zurückgreifen, wenn sie Informationen zu neuen Geräten suchen. Stattdessen kann auch der Blick in ein Magazin oder eine Zeitung zum Erfolg führen. Noch ein Vorteil dabei: Ein ausgebildeter Technikjournalist weiß, woraus es ankommt und hat sein Handwerk von Grund auf erlernt. Bei Laien ist dies oftmals anders.

Die immer weiter verbreitete Möglichkeit, Technikjournalismus als Fach und Studiengang zu belegen, macht es zur Option, dieses Feld des Journalismus weiterhin als Chance sowie als Perspektive zu sehen.

Herausforderungen im Technikjournalismus

Die Aufarbeitung von unterschiedlichen Themen ist eine der Aufgaben für einen Technikjournalisten. Dabei ist es eine Herausforderung, das Thema genau so aufzubereiten, dass es der Leser auch aufnehmen und nachvollziehen kann. Und auch hierbei gibt es Unterschiede. Als Journalist im Video-Journalismus kann man mit Bildmaterialien arbeiten und Zusammenhänge und Abläufe ganz genau erklären. Das ist auch im Bildjournalismus möglich. In Print-Medien allerdings ist dies oftmals nicht der Fall. Hier kommt es umso mehr darauf an, die Abläufe und sowieso alle notwendigen Informationen in Worten zu beschreiben. Eine Herausforderung ist es dabei ebenfalls, die Worte so zu wählen, dass nahezu jeder Leser oder Mediennutzer diese auch nachvollziehen kann.

Der Bereich Technik wird in der Regel als trocken bezeichnet und so auch entsprechend wahrgenommen. Daher ist die Präsentation von Inhalten für Technikjournalisten sehr bedeutsam. Mit Worten, passend gewählten Überschriften und begleitenden Bildaufnahmen muss man es schaffen, technische Geräte oder auch Abläufe genau zu beschreiben. Auch dies ist eine der zu nennenden Herausforderungen im Bereich des Technikjournalismus.

Was zeichnet einen guten Technikjournalisten aus?

Einen guten Journalisten im Bereich Technik zeichnet aus, dass dieser Inhalte selber erfassen kann und Themen findet, die für die Leser und Nutzer von Medien von Interesse sind. Als Technikjournalist sollte man es verstehen, Inhalte so aufzubereiten, dass diese das Interesse der Leser erreichen und dabei auch für diese gut zu erfassen sind. Dabei muss ein Technikjournalist nicht einmal zwingend ein umfangreiches Fachwissen mitbringen. Viel wichtiger ist es, die grundsätzlichen Strukturen zu verstehen und zudem auch in Expertengesprächen die richtigen, weil wichtigen Fragen zu stellen.

Die anschließende Berichterstattung muss für Leser, Zuhörer oder auch Zuschauer einen Mehrwert bieten und es möglich machen, die angebotenen Informationen aufzunehmen und zu verwerten. Durch eine Ausbildung an der Axel Springer Akademie haben Technikjournalisten die Möglichkeit, genau diese Fähigkeiten zu erlernen und somit einfach und professionell hochwertige Inhalte zu erstellen.