Volontaire

Ein klassisches Ausbildungsformat im Journalismus ist das Volontariat. Diese meist zweijährige journalistische Berufsausbildung findet zumeist in der Redaktion einer Tageszeitung, manchmal aber auch beim Rundfunk oder beim Fernsehen statt. Die Auszubildenden in der Redaktion werden als Volontäre bezeichnet. Als französisches Lehnwort wird diese Bezeichnung oft falsch geschrieben. „Volontaire“ bedeutet im Französischen aber lediglich „freiwillig“ oder „Freiwillige/r“, und nicht wie in Deutschland „Auszubildende/r“. Deswegen werden „Volontaire“ bei uns eher selten gesucht. Für angehende Journalisten ergibt sich daraus jedoch ein großer Vorteil: Auch wenn sich Azubis oder Trainees in der Regel freiwillig für eine Ausbildung entscheiden, wird ihre Arbeit immer mit einem Gehalt entlohnt.

Journalismus als Handwerk lernen

Auch die Axel Springer Akademie in Berlin sucht keine Volontaire. Stattdessen bietet sie jedes Jahr 40 talentierten jungen Leuten eine crossmediale Ausbildung – an Deutschlands fortschrittlichster Journalistenschule bekommen ambitionierte Nachwuchsjournalisten das Handwerk in Theorie und Praxis vermittelt. Zu Beginn der Ausbildung werden alle Grundlagen des journalistischen Schaffens im Rahmen von Workshops, Kompaktseminaren und Intensivkursen erarbeitet. Die Dozenten sind erfahrene Journalisten aus dem Hause Axel Springer. In der anschließenden 18-monatigen Praxisphase können die angehenden Reporter und Redakteure ihre neu erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden, ähnlich wie Volontaire während eines Volontariats: In der Redaktion von WELT KOMPAKT, in den Online-Redaktionen von BILD.DE und WELT ONLINE und in einer Axel-Springer-Stammredaktion ihrer Wahl lernen die Schüler unter realistischen Bedingungen, wie man Zeitung macht. Das duale Konzept mit seinen Theorie- und Praxisphasen hebt die Ausbildung an der Axel Springer Akademie deutlich von herkömmlichen Redaktionsvolontariaten ab. Deswegen heißen die Auszubildenden hier auch Journalistenschüler und nicht „Volontaire“.

Die Vorzüge einer Journalistenausbildung

Während sich Volontaire zwischen einer klassischen Zeitungs- oder modernen Online-Redaktion entscheiden müssen, werden die Journalistenschüler an der Axel Springer Akademie sowohl in Print- als auch in digitalen Medien ausgebildet. Sie lernen traditionelle Berichterstattung genauso wie den Umgang mit neuen Medientechniken, arbeiten mit Laptop, Digitalkamera und Smartphone und erstellen Livestreams, Podcasts und Videocasts. Daraus ergeben sich für die Absolventen beste Berufsaussichten, denn die praxisnahe Ausbildung macht sie fit für alle Herausforderungen des modernen, multimedialen Journalismus von morgen.

Volontair oder Journalistenschüler?

Ein weiteres Markenzeichen der Axel Springer Akademie sind ihre regelmäßigen Abendveranstaltungen mit erfahrenen Journalisten und namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Im regen Austausch mit prominenten Gastrednern kommen die Absolventen hier in den Genuss einer einzigartigen journalistischen Begegnungskultur, die dem Volontair bei einer Tages- oder Lokalzeitung so nicht geboten wird. Wer seine berufliche Karriere an der Axel Springer Akademie starten möchte, kann sich bis zum 01. Juni für den nächsten Ausbildungsjahrgang online bewerben. Gefordert sind Leidenschaft, Talent und eine spannenden Bewerbungsreportage zu einem freien Thema. Die 40 besten Bewerber werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren bestimmt. Sie erwartet eine breit angelegte Ausbildung mit crossmedialem Schwerpunkt an Deutschlands fortschrittlichster Journalistenschule.