Wissenschaftsjournalist

Redakteure mit einem naturwissenschaftlichen Background oder einer hohen Affinität zu Themenbereichen wie Forschung und Technik entscheiden sich in der Praxis häufig für eine berufliche Karriere als Wissenschaftsjournalist. Fundierte Fachkenntnisse in den Segmenten Forschung, Wissenschaft und Technik eignet sich ein Wissenschaftsjournalist oft im Rahmen eines Studiums an. Alternativ erwirbt der Fachjournalist das erforderliche Hintergrundwissen im Rahmen der redaktionellen Arbeit. Wissenschaftsjournalismus grenzt das Tätigkeitsfeld eines Redakteurs klar ein. In der Regel werden Themen aus den Bereichen Gesundheit, Medizin, Ingenieurswesen, Biologie, Astronomie und Ökologie von Wissenschaftsjournalisten bearbeitet. Dessen ungeachtet spielt die Beherrschung journalistischer Techniken eine entscheidende Rolle in diesem Beruf. Der Wissenschaftsjournalist fungiert als Bindeglied zwischen Forschung und Lesern oder Zuhörern. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem das Übersetzen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Forschungsergebnissen in eine für den Laien verständliche Sprache.

Ausbildung zum Wissenschaftsjournalisten

Zahlreiche Wissenschaftsjournalisten beginnen ihre Karriere als Quereinsteiger. Häufig entscheiden sich Studierende neben dem naturwissenschaftlichen oder technikbezogenen Studium für eine journalistische Tätigkeit in diesem Segment. Der Einstieg in den Journalismus erfolgt in der Praxis oft mit einem Volontariat bei einer Redaktion. Eine Alternative dazu bietet die Axel Springer Akademie in Berlin an. Die crossmediale Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren und bezieht sich sowohl auf klassische Printmedien als auch auf den Online-Auftritt von Tageszeitungen und Journalen. Die angehenden Redakteure und Reporter recherchieren für eigene Storys, erstellen Reportagen zu wissenschaftlichen Themen und erlernen den Umgang mit der digitalen Medienwelt. 40 angehende Journalistinnen und Journalisten mit und ohne Studium werden an der Journalistenschule in Berlin alljährlich zum Redakteur ausgebildet.

Fundiertes Fachwissen durch praxisorientierte Ausbildung

An Deutschlands fortschrittlichster Journalistenschule liegt der Ausbildungsschwerpunkt auf Crossmedia. Digitale und Printmedien stehen bei der Ausbildung zum Wissenschaftsjournalisten gleichberechtigt nebeneinander. In einem Grundkurs wird den Teilnehmern das erforderliche Basiswissen für die spätere journalistische Tätigkeit vermittelt. Anschließend erfolgt der Einsatz in einer von 170 Stammredaktionen bei renommierten Markenerzeugnissen aus dem Hause Springer wie WELT ONLINE oder WELT KOMPAKT. In dem darauffolgenden Aufbaukurs steht die Vertiefung der Kenntnisse im Videobereich sowie der professionelle Umgang mit sozialen Netzwerken auf dem Programm. Im zweiten Ausbildungsjahr steht für die angehenden Wissenschaftsredakteure die praxisbezogene Arbeit in der Wissenschaftsredaktion im Vordergrund, wo die Ausbildungsteilnehmer als Teil des Redaktionsteams eigene Beiträge produzieren.

Karrierestart mit hervorragenden Perspektiven

Wissenschaftsjournalisten erfüllen als Redakteur eine Doppelfunktion. Auf der einen Seite vermitteln und interpretieren Sie Fakten aus den Bereichen Forschung, Technik und Wissenschaft. Auf der anderen Seite üben Wissenschaftsredakteure eine Funktion als Kritiker und Wächter aus, indem sie Forschungsergebnisse und Studien kritisch hinterfragen und in einen verständlichen Kontext setzen. Das journalistische Rüstzeug für diesen Prozess vermittelt die Journalistenschule der Axel Springer Akademie. Für die Ausbildung ist ein wissenschaftlicher oder technischer Background nicht zwingend erforderlich. Wichtige Voraussetzungen sind Leidenschaft, Enthusiasmus und Talent. Nach Abschluss der Ausbildung zum Wissenschaftsjournalisten in einem der renommiertesten Medienunternehmen Europas bestehen exzellente Aussichten auf einen gelungenen Karrierestart in der Medienbranche.