Journalisten suchen nach der Wahrheit, auch wenn die eine Wahrheit nicht existiert. Sie schauen den Mächtigen auf die Finger, sie decken Missstände auf. Sie brauchen Vertrauen. Um das zu gewinnen, gibt es nur einen Weg: Die Menschen müssen wissen, wie Journalisten arbeiten.

Genau deswegen erzählt mission: truth, das international angelegte Masterpiece von Team 23, wie große journalistische Geschichten entstanden sind. Unsere Journalistenschüler haben mit den Journalisten gesprochen, die sichtbar gemacht haben, was andere lieber unsichtbar gelassen hätten. Um ein jüngeres Publikum zu erreichen, habt das Team ihr Projekt für Instagram, insbesondere für IG TV, konzipiert.

Paul Ronzheimer berichtet von seiner journalistischen Arbeit

In den vertikal produzierten Stories treffen die jungen Reporter der Akademie zum Beispiel Yusuf Omar, 29, aus Los Angeles, der vergewaltigte Frauen in Indien ihre Geschichte auf Snapchat erzählen lässt und so einen der größten Missstände des Landes publik machte. Sie sprechen mit Rukmini Callimachi, 45, von der „New York Times“, die einen hochrangigen „IS“-Aussteiger erstmals on the record interviewte, was bis dahin selbst Geheimdiensten nicht gelungen war. Oder begleiten BILD-Chefreporter Paul Ronzheimer, 33, nach Griechenland, wo er sich als erster Reporter weltweit mit in ein Flüchtlings-Boot setzte und unter dramatischen Bedingungen live darüber berichtete.

Mehr als 15 Episoden werden nach und nach auf IG TV veröffentlicht und durch zahlreiche weiterführende Informationen im Feed und in den Instagram-Stories ergänzt. Das Social-Media-Konzept erarbeiteten die jungen Journalisten in Gesprächen mit Schüler-Gruppen in einem temporären, transparenten Newsroom in Hamburg, der Stadt, in der ihr Verlag seine Wurzeln hat.

Aus der Story über Yusuf Omar

 

Journalisten suchen nach der Wahrheit, schauen den Mächtigen auf die Finger, decken Missstände auf. Doch der Journalismus wird heute massiver angegriffen denn je. Reporter werden als „Feinde des Volkes“ bezeichnet, sie werden eingesperrt oder gar umgebracht. Deswegen kommt mission: truth genau zur richtigen Zeit. Im Rahmen eines Video-Essays versuchen die jungen Kollegen die Aufgaben eines Journalisten von heute einzuordnen.

 

 

 

 

 

Mission ist ein großes Wort. Journalisten sollten niemals Missionare sein. Ihre einzige Mission ist die Suche nach der Wahrheit. Darum geht es. Nicht um mehr. Nicht um weniger.

mission: truth ist auf Instagram und IG TV zu finden, ebenso auf Twitter und Facebook. Alle Geschichten sind auch auf der Website www.mission-truth.com abrufbar, auf der das Projekt vorgestellt und einzelne Porträts gezeigt werden.