Hier schreibt unser neues Team 23 über seine erste gemeinsame Tour

Wer denkt, an der Axel Springer Akademie geht es nur um Nachrichten, Reportagen und die sozialen Netzwerke, liegt falsch. Team 23 hat zum Akademie-Start die Berliner Kieze durchquert und die kleinste Disko der Hauptstadt besucht.

Die Teledisko von Berlin. Weltweit gibt es nur sechs dieser Telefonzellen-Clubs.

Weg vom Tourismus auf dem Alexanderplatz, hin zu den weniger bekannten, vielleicht unterschätzten Plätzen Berlins. Ausgangspunkt der alternativen Stadttour: das RAW-Gelände in Friedrichshain. Neben Bars ist hier auch der kleinste Club der Hauptstadt zu finden, die „Teledisko“. Eine ehemalige Telefonzelle, die für zwei Euro Songs aus vergangenen Jahrzehnten spielt. Wie viel Platz zwischen einer kleinen Diskokugel und einer eingebauten Nebelmaschine noch bleibt? Jedenfalls so viel, dass sich drei aus unserem Team zu dem Hit „Wannabe“ der Spice Girls gerade noch bewegen können. Wir kommen uns näher.

Achtzehn neue Journalistenschüler an der Axel Springer Akademie. Achtzehn persönliche Geschichten. Achtzehn unterschiedliche Sichtweisen: auf Berlin und auf unser so genanntes Teambuilding. Und das führt uns nicht nur in den Mini-Club.

 

 

 

 

Nächste Station: der „M99- Gemischtwarenladen für Revolutionsbedarf“ in Kreuzberg. Den Namen verdankt er seinem ehemaligen Standort in der Manteuffelstraße 99 und dem Verkauf von Turnbeuteln mit Parolen wie „Alerta Alerta Antifascista“, Flaggen und Pfefferspray. Skurril. Berlin halt.

Wer neu ist in dieser Stadt, der sollte sie von seiner geographischen Mitte aus erkunden. Die markiert eine große rote Stecknadel in Kreuzberg. Der Street-Art-Künstler Blu hat auf die Seitenwand eines benachbarten Gebäudes eine riesige Hand gemalt, die darauf deutet. Und das passt zum Auftakt: Journalist zu sein bedeutet eben auch, ungewöhnliche Blickwinkel zu suchen.

Team 23 der Axel Springer Akademie vor der St.-Thomas-Kirche in Kreuzberg.

Ganz gewöhnlich dagegen beendet unser Team den Tag in der Kneipe „Kapitalist“ in Prenzlauer Berg. Karl Marx spielte in den Gesprächen keine große Rolle. Worüber wir stattdessen geredet haben? Das wäre ein anderes Thema.

Melanie Muschong