Kurz bevor unsere Team 23-Volos ihre zweite Redaktionsphase beginnen konnten, sahen sie sich mit einer ganz besonderen Aufgabe konfrontiert: Innerhalb einer Woche sollten unsere Journalistenschüler eine Zeitung konzipieren, „from scratch“, für eine junge Zielgruppe.

Die Titelseite von ASAP

Ein Printprodukt für eine junge Zielgruppe? Ist das nicht ein Widerspruch an sich? Vielleicht, aber genau das macht diese Aufgabe besonders reizvoll. Konzept, Blattgestaltung, Ressort-Einteilung, Themenauswahl – all das lag in der Verantwortung der Volontäre. Die Akademieleitung benannte vorab zwei CVDs für dieses Projekt, alle anderen Aufgaben wurden selbstständig im Team verteilt. So entstand ASAP, eine 16-seitige Printausgabe im Tabloid-Format mit digitaler Verlängerung. Auf cu-asap.de, so legt es das Konzept nahe, sollen ausgewählte Geschichten crossmedial weitererzählt und fortgeführt werden.

Die Produktion von ASAP wurde ins Druckhaus Spandau verlegt, wo täglich bis zu 800.000 Zeitungen gedruckt werden. Und,  ganz ehrlich, wer will nicht mal die eigene Zeitung gedruckt sehen? Für unsere Volontäre jedenfalls war das ziemlich aufregend, wie der eigens für das Projekt eingerichtete Instagram-Account verrät.

 

Nach Ende des Projekts haben wir den Abonnenten unseres WhatsApp-Newsletters exklusiv das komplette PDF der Zeitung zugeschickt und um Feedback gebeten. Das Ergebnis hat uns mehr als überrascht: Viele unserer User haben sich konstruktiv zu ASAP geäußert, neben Lob gab es auch durchaus nachvollziehbare Kritik.

Selbst kleinste Layoutfehler sind unseren WhatsApp-Abonnenten aufgefallen (hier grün markiert)

Neben dem (freundlichen) Hinweis auf Layoutfehler haben unsere Whatsapp-Abonnenten auch die Themenauswahl in den Fokus genommen. „Super mit aktuellem Thema (Zölle erklärt). Was fehlt?  Vielleicht eine  Rubrik mit Nachrichten-Updates, wie sich Dauernachrichten (Flüchtlinge, EZB, Israel, Nord Stream etc.) weiterentwickeln.“ Für uns gilt sowohl das Experiment „Übungszeitung“ als auch das Experiment „digitales Feedback“ als durchaus gelungen. Wir freuen uns, dass sich unsere Fans, User, Abonnenten mit unseren Inhalten auseinandersetzen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir den einen oder anderen bald in einem unserer zukünftigen Teams.

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